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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Moslesfehnerinnen buchen Ticket für Endrunde

05.02.2018

Kellinghusen /Moslesfehn Beinahe wäre der Zug abgefahren: Nur haarscharf haben die Faustballerinnen des SV Moslesfehn die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft klargemacht. Durch den unerwarteten Erfolg des TV Brettorf im letzten Spiel gegen den Titelträger Ahlhorner SV rutschten die Moslesfehnerinnen auf den dritten Tabellenplatz ab und treten nun bei der DM-Endrunde zunächst gegen das favorisierte ASV-Team sowie den Süd-Zweiten TSV Calwan an. „Platz zwei wäre für uns sogar drin gewesen, wir sind aber erst einmal glücklich, es überhaupt geschafft zu haben“, beschrieb Trainer Till Oldenbostel die Gefühlslage.

VfL Kellinghusen - SV Moslesfehn 2:3 (6:11, 14:15, 11:7, 11:9, 9:11). Schon vorher hatte festgestanden, dass ein Erfolg gegen Kellinghusen oder im nachfolgenden Spiel gegen Bardowick für die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft reichen würde. Zunächst sah es auch sehr gut aus, doch nach einer 2:0-Satzführung wendete sich das Blatt. „In den ersten beiden Sätzen mussten wir quasi keine Punkte machen, da Kellinghusen uns nicht unter Druck gesetzt hat“, erklärte Oldenbostel. Als der VfL dann doch angriffslustiger wurde, „standen wir auf einmal da“.

Nach kurzer Zeit hatten die Gastgeberinnen zum 2:2 ausgeglichen. Auch der letzte Satz wurde richtig eng, Moslesfehn hatte aber knapp die Nase vorne. „Da war das Glück da, dass Kellinghusen in den richtigen Momenten Fehler gemacht hat und wir die Konzentration bewahrt haben“, sagte Oldenbostel.

SV Moslesfehn - TSV Bardowick 1:3 (9:11, 11:8, 7:11, 5:11). Im letzten Spiel war dann nach der erfolgreichen Qualifikation spürbar die Luft raus. „Dabei wussten nicht alle Spielerinnen, dass Brettorf verloren hatte. Wir wollten eigentlich alle Weichen stellen, um Zweiter zu werden“, meinte Oldenbostel. Doch daraus wurde nichts: Bardowick kämpfte verbissen gegen die Moslesfehnerinnen an, denn das Team brauchte unbedingt einen Sieg, um den Klassenerhalt zu sichern. Es entwickelte sich ein Geduldsspiel, in dem die TSV-Mannschaft weniger Fehler machte und sich deshalb durchsetzte. „Die DM ist für uns jetzt ein Bonus. Wir fahren mit einer gewissen Erwartung hin, haben aber wirklich harte Gegner“, sagte Oldenbostel.