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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Nachfolger für Thomas Eilers gesucht

15.06.2018

Kirchhatten Überraschende Personalien im hiesigen Fußballkreis: Thomas Eilers ist nach drei Jahren als Jugendobmann des NFV-Kreises Oldenburg-Land/Delmenhorst zurückgetreten. Das gab der 51-Jährige während des Kreisjugendtags am Mittwochabend im Schützenhof Kirchhatten bekannt.

„Ich stehe aus persönlichen Gründen nicht für eine Wiederwahl zur Verfügung“, erklärte Eilers. Der Kreisvorsitzende Erich Meenken lobte das Engagement des scheidenden Jugendobmanns und sprach ihn in seiner Rede direkt an: „Du warst der Motor des Jugendausschusses und wirst mit deiner Akribie eine große Lücke hinterlassen.“ Die Wahl des Nachfolgers wurde indes vertagt, da sich niemand zur Verfügung stellte. Meenken appellierte an die Vereine: „Wenn die vakante Stelle nicht besetzt werden kann, droht die Gefahr, dass der Kreis Oldenburg-Land/Delmenhorst seine Eigenständigkeit verliert.“ Bis zum Kreistag am kommenden Montag sollen sich die Vertreter in ihren Vereinen umhören. Zudem werde der Vorstand den Clubs in den nächsten Tagen ein Anforderungsprofil zukommen lassen.

Neben Thomas Eilers legte auch dessen Sohn Sascha das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden und des B-Jugend-Staffelleiters nieder. Außerdem steht Doris Klaasen nicht mehr als Vorsitzende des Qualifizierungsausschusses bereit. Auch in diesen Fällen konnte noch kein Nachfolger gefunden werden.

Eine angenehme Aufgabe hatten Meenken und Eilers aber auch noch auszuführen: Sie ehrten nachträglich im Namen des Kreisvorstandes Jochen Reil, der vor drei Jahren als Jugendobmann und Eilers’ Vorgänger zurückgetreten war. „Bisher waren wir nicht dazu gekommen“, sagte Meenken und überreichte Reil einen Präsentkorb.

Neu im Jugendausschuss sind ab sofort Bartosz Kubiella und Thomas Luthardt, der Thomas Eilers als A-Jugend-Staffelleiter ablöst.

Neben der Bekanntgabe seines Rücktritts resümierte Eilers auch die abgelaufene Spielzeit. Dabei ging er insbesondere auf die vor der Saison neu eingegangene Kooperation mit den Kreisen Vechta und Cloppenburg ein. Die Neuorientierung nach dem Ausscheiden aus der Spielgemeinschaft mit den Kreisen Ammerland, Oldenburg-Stadt und Wesermarsch sei eine „wesentliche Herausforderung“ gewesen, meinte Eilers: „Natürlich sind bei so einer Zusammenarbeit Kompromisse einzugehen, die am Anfang möglicherweise zu kleineren Problemen führen. Dennoch bin ich der Meinung, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben.“

Als „dramatische Entwicklung“ bezeichnete Eilers dagegen den Rückgang der Anzahl an Jugendteams. „Es werden 30 Mannschaften im Kreis für den Aufstieg in den Bezirk benötigt. Diese Anforderung können wir im Moment nicht erfüllen“, mahnte Eilers. Während 2017/18 noch insgesamt 256 Teams von der A- bis G-Jugend gestellt wurden, sind nach aktuellem Stand lediglich 151 Mannschaften gemeldet. Mitteilungen von sechs Vereinen stehen noch aus. „Hochgerechnet dürften noch etwa 60 Teams fehlen, so dass die Gesamtmeldung bei etwa 211 liegt“, berichtete Eilers.

Harald Theile als Vorsitzender des Schiedsrichterausschusses verkündete, dass es künftig Paten für die jungen Unparteiischen geben solle. „Wir haben genügend Schiedsrichter. Das Problem ist aber, dass wir sie nicht lange halten können“, begründete Theile. Auch im Mädchenfußball gibt es eine Veränderung. Von den B- bis E-Juniorinnen werde ab der nächsten Saison zur bestehenden Spielgemeinschaft mit Vechta der Kreis Cloppenburg dazustoßen, teilte Vertreter Knut Hinrichs mit.

Kurz diskutiert wurde über einen Antrag des VfL Stenum, ob auch an langen Wochenenden wie Pfingsten oder Christi Himmelfahrt Pflichtspiele stattfinden können. Letztlich wurde der Antrag bei drei Gegenstimmen sowie einer Enthaltung bewilligt.

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