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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Pferdezüchter spüren Fortschritt

11.02.2020

Kirchhatten Wenn der Oldenburger Pferdezuchtverband, Dachverband des Verbandes der Züchter des Oldenburger Pferde und des Springpferdezuchtverbandes Oldenburg-International, zur Mitgliederversammlung im Schützenhof Kirchhatten einlädt, dann ist nicht nur das Haus voll. Es geht auch um die Zukunft des Oldenburger Pferdes.

Dr. Wolfgang Schulze-Schleppinghoff informierte über den sogenannten Embryo-Transfer. Was in der Rinderzucht seit Jahren schon Gang und Gäbe ist, hat in der deutschen Pferdezucht noch nicht den großen Einzug erhalten. Anders im kleinen Pferdezuchtland Belgien, führend in der Springpferdezucht. Dort würden schon 25 Prozent der Zucht auf diesem Wege laufen, so der Referent. Im Oldenburger Verband sind es gerade mal fünf Prozent, im Springpferdezuchtverband 13 Prozent. Andere Verbände im Land lägen meist unter einem Prozent.

Beim Embryo-Transfer werden sieben bis acht Tage alte Embryonen aus der Gebärmutter der Zuchtstute gespült und in die Empfängerstute übertragen, wo sie sich einnisten. Vorteil: die Zuchtstute kann sportlich aktiv geritten werden. Außerdem können im Jahr mehrere Fohlen der Stute fallen. Die Kosten würden sich in Normalfall niedrig halten. „Einige Hengsthalter bieten mittlerweile ein Rundumpaket an“, weiß Schulze-Schleppinghoff.

Moderne Technik soll künftig auch bei der Abstammungsüberprüfung ab 2021 zum Einsatz kommen. Stichwort: „Singlenucleotide Polymorphism (SNP)“. Mit dieser Methode können 70 bis 80 000 genetische Merkmale erfasst werden. Erkennbar sind so Erbdefekte oder auch Faktoren, die auf den sogenannten „Fuchsfaktor“ – Durchbruch einer unerwarteten Fellfarbe – in einer Zuchtlinie hinweisen.

Breiten Raum nahm auf der Versammlung in Kirchhatten die Ehrung verdienter Züchter ein: Ewald Grotelüschen, Werner Martens, Uwe Brandes, Claus Fenske (alle Wardenburg); Bodo Willms (Oldenburg); Heinz Gerdes, Dieter Schmidt, Hans und Viola Abrahams sowie Rainer und Angelika Ahlers (alle Hude); Karl-Heinz und Jan Auffarth, Nadja Lampe, Volker Steenken, Ulf Tönjes (alle Ganderkesee); Isabel Hüppe (Huntlosen) und Jolita Hagelmann (Wildeshausen).

An der Sitzung nahmen von Verbandsseite Kreisverbandsvorsitzender Dirk Meiners, Präsident Wilhelm Weerda und Geschäftsführer Heiner Kanowski teil. Kanowski lud die Mitglieder zur 92. Frühjahrs-Elite-Auktion ein, die am 3. und 4. April in Vechta stattfindet.

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