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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Kuper nimmt Jever den Spaß

13.02.2012

SANDKRUG So macht das Siegen Spaß: 60 Sekunden vor dem Ende erhoben sich die Anhänger des Handball-Oberligisten TSG Hatten-Sandkrug in der Halle an der Schultredde von ihren Plätzen und begleiteten ihr Team rhythmisch klatschend zum Abpfiff. Auch danach blieben sie noch eine Weile stehen und feierten gemeinsam mit den Spielern den 30:19 (12:9)-Erfolg über die HG Jever/Schortens. Mit dem dritten Sieg in Folge rückten die zwischenzeitlich auf Rang neun abgerutschten Sandkruger auf Platz sechs vor. Und sie konnten einen Haken an ein kurioses Hinspiel machen, das mit 24:25 verloren gegangen war. Dementsprechend kurz fiel die Analyse des zufrieden dreinblickenden TSG-Trainers Henning Sohl aus: „Das war die angemessene Antwort.“

Zu Beginn dominierten die Abwehrreihen. Erst nach vier Minuten und 14 Sekunden eröffnete der TSG-Halblinke Sebastian Rabe den Torreigen. Den ersten Treffer für die HG erzielte Markus Kuhnt in der elften Minute – er war das 1:3.

Mit engagierter Abwehrarbeit überstand die TSG eine 4:6-Unterzahl schadlos. Nachdem Björn Schilke zunächst eine Zeitstrafe erhalten und dann die Dauer seines Verbleibs auf der Bank mit einem Kommentar verdoppelt hatte (14.), nahm auch Robert Langner für zwei Minuten dort Platz (16.). Da er zum zweiten Mal vom Platz vom Feld musste, war Sohl gezwungen, den Mittelblock seiner 6:0-Abwehr umzustellen. Er ließ Schilke dort und wechselte Spielmacher Langner nur noch im Angriff ein.

Dass die TSG kurzzeitig in Schwierigkeiten kam, lag aber nicht an der Abwehr. Die Sandkruger verloren in der Offensive den Faden. Die HG ging in der Defensive mit viel Einsatz zu Werke. Sie nahm aus einer 6:0-Formation heraus die Sandkruger Außen aus dem Spiel. So gelang es den Gästen, die TSG-Rückraumspieler in Zweikämpfe zu verwickeln. Die verloren die Geduld und suchten zu früh den Abschluss. Die bis dahin sowieso nicht überragende Trefferquote wurde noch schlechter. HG-Rückraumspieler Jan Harms machte aus einem 6:9 (24.) ein 9:9 (27.). Mehr gestatte die TSG dem Gast aber nicht: Zur Pause lag sie wieder vorn, ging mit einem 12:9 in die Kabine.

„Wir haben gesagt, dass wir vor allem in der Abwehr konzentriert weiterarbeiten müssen“, verriet Sohl einen Ausschnitt aus dem dortigen Gespräch. Dieses Vorhaben setzte sein Team glänzend um. Boris Bruns, der für Langner in die Abwehr kam, verrichtete wertvolle Arbeit. Den Spaß am Werfen verdarb aber Christoph Kuper den Gästen. Der TSG-Torwart, der schon eine starke erste Halbzeit gespielt hatte, steigerte sich nochmals. Genau 14 Minuten lang schaffte es kei­n Jeveraner, ihn zu bezwingen. 23 gehaltene Würfe – darunter drei der vier Siebenmeter – standen am Ende in seiner Statistik.

In diesen 14 Minuten hatten Kupers Vorderleute mit sieben Toren die Partie entschieden. Damit und mit der Leistung in der verbleibenden Spielzeit lieferte die TSG ihrem inzwischen begeistert mitgehenden Anhang viel Grund zur Freude. Da war zum Beispiel der Auftritt von Florian Smarsli in der zweiten Halbzeit nach 14-wöchiger Verletzungspause. Er zeigte in der Abwehr eine gute Leistung auf der Halbposition und warf von Linksaußen drei schöne Tore. Oder das immer besser werdende Kombinationsspiel, das unter anderem Rechtsaußen Mirko Menkens drei tolle Treffer einbrachte. Den Lohn dafür heimsten die TSG-Spieler schließlich ein, als 59 Minuten vergangen waren.

Lars Pingel Lokalsport / Redaktion Wildeshausen
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