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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

TV Falkenburg behält vom Punkt die Nerven

11.05.2018

Landkreis In einem wahren Elfmeterkrimi haben die Ü-32-Fußballer des TV Falkenburg am Dienstagabend in Wardenburg das Kreispokalendspiel gegen den VfL Wildeshausen gewonnen. In der regulären Spielzeit waren keine Tore gefallen, somit fiel die Entscheidung erst vom Strafstoßpunkt.

70 Minuten lang begegneten sich die beiden Kreispokalfinalisten auf Augenhöhe, ohne dabei eine zwingende Torgefahr zu entwickeln. Mehr fürs Spiel taten die Falkenburger, die in der zwölften Minute ihre beste Chance des ersten Abschnitts hatten. Einen Schuss von Nils-Sören Wendlandt aus halblinker Position parierte aber VfL-Schlussmann Patrick Müller. Auf Wildeshauser Seite war in den ersten 35 Minuten einzig ein Kopfball Jan Kreienborg nach einem Freistoß zu notieren, der über das Tor ging.

Aufregung herrschte dann kurz vor dem Halbzeitpfiff. Nach einem Zweikampf von Ralf Buß und Kai Schmale um den Ball entwickelte sich kurzzeitig eine Rudelbildung, die mit zwei Gelben Karten für die Protagonisten beendet wurde.

Auch in Durchgang zwei war der TV Falkenburg zwar spielbestimmend, kam aber nur selten wirklich gefährlich vor das Wildeshauser Tor. Zehn Minuten vor dem Ende vergab Jan-Eric Zwahr aus sechs Metern über das Tor, gleich doppelt scheiterte Florian Erhorn mit dem Kopf (65./68. Minute). „Wir haben zwar das Spiel überlegen gestaltet, aber unsere Chancen nicht genutzt“, analysierte Falkenburgs Spieler und Vorsitzender Marten Meyerholz. So bot sich Wildeshausen die wohl beste Gelegenheit des Spiels. Kurz vor dem Abpfiff entschied Schiedsrichter Stephan Hünert nach einem Falkenburger Rückpass auf Torhüter Marcel Häusler auf Freistoß. „Wir haben Glück gehabt, dass Kai Schmale in dieser Situation so fair gehandelt und auf den Freistoß verzichtet hat“, sagte Marten Meyerholz.

Zu Beginn des Elfmeterschießens wollte der Ball zunächst nicht den Weg ins Tor finden. Erst schoss Falkenburgs Jan-Eric Zwahr recht deutlich am linken Pfosten vorbei, ehe Kai Schmale (VfL) den Ball an den rechten Pfosten setzte. Da bei Wildeshausen auch Peter Klimaschefski nur den Pfosten traf, befanden sich die Kreisstädter im Hintertreffen. Für die Entscheidung sorgte Nils-Sören Wendlandt. „Wenn man dann im Elfmeterschießen gewinnt, ist das sicher immer glücklich“, resümierte Meyerholz, der mit einem gefährlicheren Gegner gerechnet hatte.

Erich Meenken, Vorsitzender des Fußballkreises Oldenburg-Land/Delmenhorst, hatte das Endspiel von der Seitenlinie genau verfolgt. „Es schien manchmal schon beinahe so, als ob die Fußballtorgröße von 7,30 Metern nicht gereicht hätte oder ihr kein Tor schießen wolltet“, sagte er bei der Pokal- und Medaillenvergabe mit einem Augenzwinkern.

Sönke Spille
Volontär, 1. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003

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