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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Ausbildung: Das sind die neuen Futsal-Schiedsrichter

29.11.2018

Landkreis Der NFV-Fußballkreis Oldenburg-Land/Delmenhorst hat in Groß Ippener 15 Schiedsrichter zur Spielleitung im Futsal qualifiziert. Die Teilnehmer wurden in der Theorie des Regelwerkes sowie in der praktischen Anwendung geschult.

„Mit nunmehr 56 aktiven und einsetzbaren Futsal-Schiedsrichtern ist der hiesige Fußballkreis im Bezirk Weser-Ems führend“, freut sich Lehrgangsleiter Michael Koch. Auch im Landesverband sei man mit dieser stattlichen Zahl ganz oben vertreten, was Koch darauf zurückführt, dass Futsal im Kreis bereits seit Jahren fester Bestandteil des Hallenspielbetriebes ist. Bei den Aktiven nehmen sich hier lediglich die Oldies zurück.

Neben den erfahrenen Ausbildern Nils Klaassen (Harpstedter TB) und Michael Koch (SV Rethorn) trat Jörn Peters (Delmenhorster TB) neu zum Ausbilderteam. Aus gutem Grund: Er war eine Woche zuvor beim Futsallehrgang des NFV in Barsinghausen und konnte aktuelle Entwicklungen in die Ausbildung einbringen. Alle drei sind alte Hasen im Futsal: Klaassen und Koch wurden schon 2010 für Futsal ausgebildet, Peters im Lehrgang 2012. Klaassen ist außerdem zusammen mit Sven Schlickmann in der Futsal-Regionalliga tätig. „Seit wir Futsal kennen, wollen wir keine Spiele des alten Hallenfußballs mehr haben“, sind sich alle einig. Das gelte für sie als Schiedsrichter, Spieler und Zuschauer. „Fußball brutal an der Bande gibt es im Futsal nicht,“ erläutert Koch.

Die Teilnehmer

Folgende Schiedsrichter nahmen an der Futsal-Schulung teil: Felix Ahrens, Timon Harms, Bjarne Wiemers (TV Munderloh), Jason-Dwayne Bayer, Felix Bollhagen, Nico Hoyer, Carl Anton Seela, Sigsten Voigt (TV Jahn Delmenhorst), Kevin Beyer (TuS Hasbergen), Fabian Hüneke (TV Falkenburg), Florian Kratz (TuS Heidkrug), Sascha Leichsenring, Finn-Jarno Rustler, Maurice Steffen und Daniel Tönjes (VfL Stenum).

Rasch kam bei der Ausbildung ein konstruktiver Dialog mit dem Ausbilderteam zusammen. Im Spannungsbogen gelangten die Schiedsrichter von den Regeln der „grünen Wiese“ – die immer der Abhol- und Startpunkt sind – zu den Spezialitäten beim Futsal in der Halle. Vieles ist gleich (Freistöße, Eckstoß, Foulspiel), manches ist anders (Einkick statt Einwurf, fliegender Wechsel, Spiel mit dem eigenen Torwart), und einiges ist neu (kumulierte Fouls, Time Out, vier Sekunden zur Spielfortsetzung, 10-Meter-Strafstoß). Die praktische Herausforderungen wie das fein abgestimmte Stellungsspiel der beiden Futsalschiedsrichter zum optimalen Einblick oder das Erkennen und Bewerten des futsaltypischen Spielgeschehens wurde auf dem Spielfeld vermittelt.

„Seit der Aufnahme des Futsal-Spielbetriebes im Jahr 2010 wurde das Schulungskonzept weiterentwickelt und fortgeführt“, berichtet Koch. Die Ausbildung sei inhaltlich mittlerweile ein Selbstläufer, da die Schiedsrichter als Juniorenspieler selbst alle schon Futsal gespielt haben. Die nächste Herausforderung sei die Integration der neuen Schiedsrichter in ihr erstes Spiel. Dabei habe man, so Koch schmunzelnd, im Laufe der Jahre ganze Dynastien ausgebildet: Finn-Jarno Rustler (VfL Stenum) kann von seinem Bruder Jan-Luca und von Vater Sascha eingeführt werden, Florian Kratz (TuS Heidkrug) von seinem Bruder Felix, Maurice Steffen (VfL Stenum) von seinem Vater Uwe.

Auch Nils Klaassen ist mit der Lerngruppe zufrieden. „Futsal vermittelt eine sportlich saubere Einstellung. Es hat viel Struktur. Das schafft auf dem Feld klare und ruhige Abläufe.“ Michael Koch fügt hinzu: „Ohne die Initiative, den Mut und die Vision von Doris Klaassen zum Thema Futsal vor zehn Jahren wären wir nicht da, wo wir jetzt stehen. Sie ist die Begründerin des Erfolges von Futsal in unserem Fußballkreis.“

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