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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Im Sand zum DM-Titel?

04.08.2017

Landkreis Spektakuläre Würfe und Pirouetten im Sand: Es wird – zumindest sportlich gesehen – richtig heiß an diesem Wochenende, wenn in Berlin die Deutschen Meisterschaften im Beachhandball ausgetragen werden. Die jeweils zehn besten Frauen- und Männermannschaften kommen in der Hauptstadt zusammen, und mit den Sandmöpsen Neerstedt sowie den Nordlichtern haben sich auch zwei Teams aus der Region qualifiziert.

Bei den Männern dürften die Nordlichter sogar ein ganz heißer Anwärter auf eine Medaille, vielleicht sogar den DM-Titel, sein. Denn die Bilanz der letzten drei Jahre liest sich erstaunlich: Deutscher Meister 2014, Halbfinalteilnehmer 2015 und Vizemeister 2016. „Wir wollen auch diesmal auf jeden Fall ins Halbfinale kommen und am liebsten das Ding gewinnen“, sagt Nordlichter-Spieler Hendrik Sander.

Kader komplett

Die Chancen dafür scheinen gut zu sein, denn erstmals in dieser Beachhandballsaison kann der Vorjahres-Vize in seiner Bestbesetzung antreten. Dazu gehören neben den Brüdern Yannick (TV Emsdetten/2. Bundesliga) und Maurice Dräger (TSV Hannover-Burgdorf II/3. Liga) folgende Spieler: Marten Franke, Ole Goyert, Erik Gülzow, Fino Oetken, Jonas Jochims, Jonte Windels, Lukas Dech, Stefan Timmermann, Hendrik Sander und Andreas Husmann. Aus dem zwölfköpfigen Kader dürfen pro Partie zehn Spieler eingesetzt werden. „Wir sind also für alles gewappnet“, schmunzelt Sander.

Die Vorrundenspiele beginnen an diesem Freitag um 16.30 Uhr und werden am Samstag fortgesetzt. Gegner der Nordlichter sind SG Schurwald, Flying Gag, 12 Monkeys Köln BHC und BTVGA. „Vieles wird von der Tagesform abhängig sein, oft entscheiden nur Kleinigkeiten“, fällt Sander eine Prognose zum DM-Turnier schwer. „Das Niveau im deutschen Beachhandball ist generell gestiegen“, ist er sich sicher.

Hintergrund

In diesem Jahr fand erstmals eine Beachhandball-Spielzeit unter der Kooperation zwischen dem Deutschen Handballbund (DHB) und der German Beach Open (GBO) statt.

Die GBO ist eine offene deutsche Beachhandballserie, die seit diesem Jahr auch als Qualifikationsserie für die Deutschen Meisterschaften in Berlin fungiert. Dabei gab bundesweit insgesamt 13 Turniere, auf denen Punkte für die DM-Qualifikation gesammelt werden konnten.

Das Novum stellten in diesem Jahr die unterschiedlichen Wertigkeiten der Turniere, die sich auch in den zu vergebenden Punktzahlen niederschlugen, dar. Es gibt Supercups mit über 300 Punkten für den Sieger und Beachcups mit 150 bis 230 Punkten. Die Wertung ist an bestimmte Kriterien geknüpft, die Veranstalter erfüllen können, um ihr Turnier aufzuwerten.

In Berlin treten an diesem Wochenende die zehn besten Frauen- und Männermannschaften an. Die Vorrundenspiele finden am Freitag und Samstag statt, am Sonntag geht es mit der Hauptrunde und den Platzierungsspielen weiter.

Um das Viertelfinale zu erreichen, muss in den Gruppenspielen Platz vier her. „Genau das ist unser Ziel: Wir wollen wenigstens eine Mannschaft hinter uns lassen, und dann sehen wir weiter“, fiebern auch die Sandmöpse um Svea Kramer der DM entgegen. „Die Vorfreude steigt definitiv“, betätigt sie. Dabei stellen sich die Sandmöpse auf schwierige Aufgaben bereits in der Vorrunde ein. Neben dem Titelverteidiger Brüder Ismaning treffen sie auf Minga Turtles, Beach Unicorns und Beach Bazis.

Petersen nachnominiert

„Wir haben so viel wie möglich zusammen trainiert“, sagt Kramer über die Vorbereitung. Dies sei jedoch nicht immer leicht gewesen, da fast alle aktiven Handballerinnen derzeit auch mit ihren Vereinen in der Saisonvorbereitung stecken. Aus diesem Grund müssen die Sandmöpse bei der DM auch auf die Spielerinnen des TV Neerstedt verzichten, die ein Trainingslager absolvieren. Umso erfreuter war man darüber, kurzfristig mit Saskia Petersen noch eine Oberligaspielerin von der HSG Hude/Falkenburg für das Team verpflichten zu können. Außerdem fahren Svea Kramer, Karen Tapkenhinrichs, Janna Müller, Lisa Busse, Lisa Mutke, Hedda Spille, Ria Schnitger und Anneke Lüschen mit nach Berlin.

Gute Nachricht für alle Fans der Sand-Handball-Variante, die an diesem Wochenende nicht in die Hauptstadt reisen können: Die Streaming-Plattform sportdeutschland.tv überträgt die Partien live.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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