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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Corona-Krise: Gemeinsamer Austausch über Sorgen und Ideen

27.03.2020

Landkreis Gemeinsam durch die Krise: Das haben sich die Sportvereine im Landkreis sowie der Kreissportbund auf die Fahnen geschrieben. In diesem Zusammenhang trafen sich am Mittwoch die fünf größten Vereine im Beisein des Kreissportbundes Oldenburg-Land (KSB) via Videokonferenz, um gemeinsam über den Umgang mit der Corona-Krise zu sprechen. Mit dabei waren Sönke Hinrichs für die TSG Hatten-Sandkrug, Felix Lingenau (TV Hude), Andreas Dietrich (TSV Ganderkesee), Wolfgang Sasse (VfL Wildeshausen), Ingo Scholz (VfL Stenum) und Inga Marbach (KSB).

„Alle Vereine stehen vor ganz ähnlichen Herausforderungen, so dass sich der Austausch anbot“, erläuterte Felix Lingenau, Sportreferent im TV Hude. Neben diversen organisatorischen und rechtlichen Dingen stand auch die Diskussion darüber im Vordergrund, wie die Vereine den Mitgliedern trotz des geltenden Kontaktverbots noch Sportangebote zukommen lassen können. „Dazu wurden einige Ideen gesammelt“, sagte Lingenau. „Wir wollen die aktuellen Herausforderungen gemeinsam betrachten“, unterstrich Wildeshausens Vereinschef Wolfgang Sasse.

„Alle Sportvereine haben momentan ähnliche Sorgen und Nöte – und natürlich auch Angst davor, Mitglieder aufgrund der Sportpause zu verlieren, was für einen Verein ja schnell bedrohlich werden kann“, ergänzte Sönke Hinrichs, Geschäftsführer der TSG Hatten-Sandkrug. „Viele der Ausgaben laufen natürlich auch ohne Sport weiter, so dass jeder Verein auf die kontinuierliche Unterstützung der Mitglieder angewiesen ist“, fügte der Sandkruger hinzu.

Bereits jetzt würden die Vereine vereinzelt Kündigungen oder Anfragen erreichen, ob ohne Sport die Beiträge zurückerstattet werden können. „Dies ist jedoch rein rechtlich schon gar nicht möglich, da der Mitgliedsbeitrag nicht für eine Leistung, beispielsweise eine Sportstunde, sondern immer für den Satzungszweck wie die Förderung des Sports bestimmt ist“, sagte der TSG-Geschäftsführer.

Wichtig sei, „dass die Vereine alle an einem Strang ziehen“, betonte Ganderkesees Vorsitzender Andreas Dietrich im Sinne aller Beteiligten. „Wir müssen aktiv daran arbeiten, das Vereinsleben auch beziehungsweise gerade in dieser schwierigen Zeit möglich zu machen“, erklärte Dietrich. Mit Videos für das Training zuhause sei in vielen Vereinen ein Anfang gemacht worden.

In den kommenden Wochen wollen die Vereine und der KSB in weiteren Konferenzen zusammenkommen, ihre Ergebnisse zusammentragen und veröffentlichen, um mit ihren Erfahrungen und Kompetenzen auch den kleineren Vereinen zu helfen.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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