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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Faustball Im Kreis Oldenburg: Kopf-an-Kopf-Rennen um DM-Tickets

27.01.2020

Landkreis Einen wichtigen Schritt in Richtung Deutsche Meisterschaft haben die Bundesliga-Faustballerinnen des Ahlhorner SV gemacht. In Berlin gewannen sie beide Spiele und belegen nun hinter dem TV Jahn Schneverdingen (beide 22:6 Punkte) wieder den zweiten Tabellenplatz. Direkt dahinter lauern der TV Brettorf, der sich eine bessere Ausgangslage verspielt hat, und der SV Moslesfehn (beide 18:10 Punkte), der nach zwei Siegen plötzlich noch berechtigte Hoffnung auf die DM-Teilnahme hat.

Ahlhorner SV

In der Berliner Halle von Stern Kaulsdorf konnten die Ahlhornerinnen bisher nie mehr als ein Spiel gewinnen. „Endlich hat es geklappt – auch wenn es nicht leicht war“, freute sich Spielertrainerin Janna Köhrmann. In der ersten Partie gewannen die ASV-Frauen gegen den MTV Wangersen mit 3:1 (5:11, 11:6, 11:4, 11:5). „Wie schon so oft hatten wir auch in diesem Spiel Startschwierigkeiten“, meinte Köhrmann, deren Team dem Tabellenletzten den ersten Satz überlassen musste. Danach stellte sie ihre Mannschaft um, Ahlhorn spielte mit vier Abwehrspielerinnen und Imke Schröder als einzige Schlagfrau weiter. „Das hat sich ausgezahlt. Wir sind mit der Zeit immer besser ins Spiel gekommen“, freute sich Köhrmann. Nachdem die Ahlhornerinnen im zweiten Satz direkt ausgleichen konnten, ließen sie nichts mehr anbrennen und holten sich den Sieg. Besonders freute sich Köhrmann über das Bundesliga-Debüt von Abwehrspielerin Jordan Nadermann. „Sie hat das sehr gut gemacht“, so die Spielertrainerin.

Auch in der zweiten Partie ließ Ahlhorn nichts anbrennen und gewann gegen Gastgeber Stern Kausldorf mit 3:0 (11:8, 11:6, 11:7). Tokessa Köhler-Schwartjes spielte nun gemeinsam mit Schröder im Angriff. „Auch Tokessa hat stark gespielt. Es war schön, dass beide Nachwuchsspielerinnen viel Einsatzzeit bekommen haben“, meinte Köhrmann.

TV Brettorf

Ein Spieltag zum Vergessen liegt hinter den TVB-Frauen. In Schneverdingen war für das Team von Betreuer Christian Kläner nichts zu holen. Zunächst mussten sich die Brettorferinnen den Gastgeberinnen mit 1:3 (11:4, 9:11, 8:11, 12:14) geschlagen geben. „Wir haben ganz gut angefangen, zielstrebig und druckvoll gespielt und uns so den ersten Satz geholt“, meinte Kläner. Danach hätten es seine Spielerinnen allerdings verpasst, eine Schippe draufzulegen. „Ich hatte vorher noch angemahnt, dass Schneverdingen es uns nicht mehr so leicht machen wird wie im ersten Satz“, berichtete der Betreuer. Die Mannschaft habe in der Folge nicht schlecht gespielt, aber aufgrund von zu vielen einfachen Fehlern keine Chance mehr gegen den Tabellenführer gehabt.

„Das zweite Spiel war einfach nur erschreckend“, meinte Kläner. Erneut mit 1:3 (11:9, 8:11, 9:11, 8:11) musste sich Brettorf gegen TK Hannover geschlagen geben. Dabei fing das Spiel wieder gut an und die Landkreislerinnen holten sich souverän den ersten Satz. „Dann haben die Spielerinnen wohl gedacht, dass es danach einfach klappt, aber das Gegenteil war der Fall“, so der Betreuer. Seine Spielerinnen hätten sich zurückgelehnt, hilflos, mutlos und ohne Druck im Angriff gespielt. Hannover kam dagegen immer besser in die Partie und holte sich den Sieg.

SV Moslesfehn

Nach den Patzern des Konkurrenten Brettorf und zwei eigenen Siegen hat Moslesfehn noch alle Chancen auf die DM. Zunächst setzte sich die Mannschaft von Trainer Till Oldenbostel mit 3:0 (11:6, 11:9, 11:5) gegen den VfL Kellinghusen durch. „Kellinghusen hat es nicht geschafft, Druck aufzubauen. Dementsprechend konnten wir unsere Spielzüge entspannt aufbauen“, meinte der Coach. Im zweiten Satz musste sein Team zwar kurz zittern, sicherte sich letztlich aber auch diesen sowie den dritten Durchgang – und damit den Erfolg.

In der zweiten Partie haben die Moslesfehnerinnen den Start „verpennt“. Schnell lag die Mannschaft mit 0:5 zurück und musste den Satz auch abgeben. Am Ende gewann das Team dennoch mit 3:1 (5:11, 13:11, 11:6, 8:11) gegen Gastgeber Bayer 04 Leverkusen. Ausschlaggebend für die Leistungssteigerung im Spielverlauf war eine Umstellung zum Ende des ersten Satzes: Marleen Schmertmann kam für Sabine Grüning, Marisa Meyer spielte bei gegnerischen Angriffen etwas vorgezogen. „So haben wir die kurzen Bälle gut in den Griff bekommen“, erklärt Oldenbostel den Schlüssel zum Erfolg.

Gloria Balthazaar Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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