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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

So schön jubeln DM-Medaillengewinner

10.04.2018

Landkreis Gold-Rausch für den männlichen Faustball-Nachwuchs des TV Brettorf. Nach dem Triumph der U 18 vor dem Osterwochenende in Waibstadt, legte die U 16 am Sonntag nach. In Großenaspe feierte die Mannschaft aus der Gemeinde Dötlingen gegen den TSV Lola einen 2:1-Erfolg und bescherte ihrem Verein die 38. Goldmedaille der Vereinsgeschichte. Ähnlich groß war die Freude bei der weiblichen U 16 des Wardenburger TV. Sie gewann in Kellinghusen die Silbermedaille, während den Ahlhorner Jungen nur der vierte Platz blieb.

Männliche U 16

In der Vorrundengruppe legte die männliche U 16 aus Brettorf eine echte Punktlandung hin. Neben drei Siegen gegen Offenburg, Hallerstein und Güstrow spielte der TVB gegen Segnitz unentschieden – belegte aber mit hauchdünnem Vorsprung Platz eins.

Ähnlich spannend machte es der Ahlhorner SV. Neben Siegen gegen Oppau und Großenaspe, teilte sich der ASV mit Dennach die Punkte und verlor gegen Lola. Im Viertelfinale setzte sich Ahlhorn als Gruppenzweiter gegen den TV Hallerstein glatt in zwei Sätzen durch (11:6, 11:7) und zog ins Halbfinale ein. Hier startete Gegner Brettorf jedoch perfekt, ließ Ahlhorn kaum eine Chance. Deutlich enger ging es im zweiten Abschnitt zu. „Wir lagen schnell mit 0:3 zurück, haben uns dann aber wieder stark herangekämpft. Am Ende war der Wille entscheidend“, sagte TVB-Trainer Klaus Tabke.

Äußerst knapp verloren die Ahlhorner nach dem Halbfinale auch das Spiel um Platz drei. Gegen den TV Segnitz verloren die Blau-Weißen mit 1:2 (10:12, 11:4, 9:11) und mussten sich damit wie die weiteren Ahlhorner Männer- und Jungenmannschaften mit dem undankbaren vierten Rang zufrieden geben.

Das Brettorfer Team nahm dagegen den Schwung aus dem Halbfinalsieg mit ins Endspiel gegen den leicht favorisierten TSV Lola und dominierte den ersten Satz, ehe Lola ausglich (11:6, 9:11). Tabke: „Wir sind mit dem Ball nicht so zurechtgekommen, haben dumme Fehler gemacht.“ Im dritten Abschnitt schienen die Schleswig-Holsteiner dann die Oberhand zu gewinnen, führten beim Seitenwechsel 6:5. Das Team von Klaus Tabke und Benjamin Schwarze drehte aber noch einmal auf und schaffte mit sechs Punkten in Folge die Wende (11:6). „Mit dem Titel hatten wir im Vorfeld nicht gerechnet. Unser Ziel war eine Medaille, aber dass es jetzt Gold geworden ist, freut uns natürlich riesig“, sagte Klaus Tabke. „Die Jungs haben sich das hart erarbeitet und verdient gewonnen.“

Weibliche U 16

Nur wenige Kilometer von Großenaspe entfernt hätten die U-16-Mädchen des Wardenburger TV in Kellinghusen beinahe den doppelten Gold-Triumph für den Landkreis perfekt gemacht.

Mit drei Siegen gegen Weisel, Kellinghusen und Schwerin sowie einem Unentschieden gegen Gärtringen zog der WTV direkt ins Halbfinale ein. Hier lieferte sich die Mannschaft von Doris Schmertmann und Julian Schödler einen wahren Fight gegen den VfL Kellinghusen. Dieser legten mit einer Satzführung vor (11:7), doch die WTV-Faustballerinnen kämpften sich mit 11:8 in den Entscheidungssatz. Hier lieferten sich beide Teams dann einen offenen Schlagabtausch mit wechselnder Führung und packenden Ballwechseln. Auch einen Kellinghuser Matchball wehrten die WTV-Mädchen ab, ehe sie den umjubelten Finaleinzug perfekt machten (13:11).

Im Endspiel reichte es dann nicht ganz zum Traum vom Meistertitel. Gegen Schneverdingen zeigte Wardenburg noch einmal eine starke Leistung, musste sich aber 7:11 und 9:11 geschlagen geben. Die Trauer über das verlorene Endspiel war aber nach nur wenigen Sekunden verflogen. Mit dem Abpfiff stimmten Spielerinnen und Fans „Vizemeister, Vizemeister“ an und ließen sich für ein beinahe perfektes Wochenende feiern.

„Die Mädels sind während der gesamten Meisterschaft geschlossen als Team und Freundinnen aufgetreten und haben sich mit ihrem Kampfgeist, Nervenstärke und Siegeswillen ihre Silbermedaille redlich verdient“, resümierte Trainer Julian Schödler.

Sönke Spille Volontär, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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