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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Bragula freut sich auf Derby

15.09.2018

Landkreis Die lokalen Fußballfans dürfen sich wieder auf ein Derby zwischen VfL Wildeshausen und FC Hude freuen. Die Bezirksligakicker vom Krandel empfangen den Aufsteiger aus dem Klosterort. Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Landkreisteams, in dem es in der Liga um Punkte ging, datiert vom 11. Mai 2010 – damals in der Kreisliga. Seinerzeit ging der VfL als Meister in die Bezirksliga hoch und spielte danach nie wieder tiefer.

VfL Wildeshausen - FC Hude (Sonntag, 15 Uhr).

Das Derby hat für VfL-Trainer Marcel Bragula einen ganz besonderen Reiz. „Die erste Wildeshauser Mannschaft spielt seit Ewigkeiten wieder gegen Hude – das wird sich sicher positiv auf die Zuschauerzahl auswirken. Ich begrüße das jedenfalls“, freut sich Bragula auf den nicht ganz bekannten Gegner. Selbst lobt Bragula die Huder in höchsten Tönen: „Mit Torsten Voigt als Sportlicher Leiter, dem Trainerteam um Lars Möhlenbrock und den überwiegend ,Huder Jungs’ als Spieler ist da eine gute Mischung zusammen.“ Der VfL-Coach geht davon aus, dass sich der FCH in der Bezirksliga auf Dauer etablieren wird.

Gleichwohl schwimmt die Bragula-Elf aktuell auf einer Erfolgswelle. Mit 16 Punkten aus sechs Partien fehlt nicht viel zur maximalen Ausbeute – der VfL führt damit erfreulicherweise die Tabelle an. Außer der Nullnummer in Bümmerstede erzielten die Gastgeber immer mindestens drei Treffer. Zuletzt produzierte der Vizemeister in zwei Begegnungen sogar satte zehn Buden. „Hude ist taktisch variabel. Darauf werden wir vorbereitet sein“, sagt Wildeshausens Trainer: „Wir haben deshalb Standards trainiert.“ Die lange Ausfallliste sei für ihn kein Thema.

Auch der Huder Übungsleiter Lars Möhlenbrock hat sich etwas ausgedacht, um dem Favorit beizukommen. Was das sei, wolle der Aufstiegstrainer nicht verraten. „Wir erwarten einen spielstarken Gegner, der auch auf der Torwartposition bestens besetzt ist“, so Möhlenbrock. Personell sieht es bei Hude besser aus. Mit Nico Faulhaber, Baris Sarikaya und Yannik Osterloh seien lediglich drei Akteure angeschlagen.

VfL Stenum - TuS Eversten (Sonntag, 15 Uhr).

Endlich wieder zu Hause spielen darf der VfL Stenum. Am Kirchweg sind die Gastgeber nämlich noch ungeschlagen – allerdings gab es auch erst zwei Partien auf heimischem Geläuf zu bestreiten. Für Gegner TuS Eversten ist es erst das zweite Auswärtsspiel (das erste ging 0:3 in Wildeshausen verloren). VfL-Coach Thomas Baake sieht seine Hauptaufgabe darin, seine Elf vernünftig auf den Tabellen-15. einzustellen: „Wir müssen hochmotiviert ins Spiel gehen, nicht überheblich. Eversten wird uns alles abverlangen.“ Baake hatte sich bereits in der vergangenen Saison ein Bild über den Aufsteiger aus der inzwischen neu entstandenen Kreisliga Jade-Weser-Hunte gemacht: „Das ist eine Mannschaft, die versucht, effektiv zu spielen. Sie setzen deswegen auf Konter.“

Ein 16-Mann-Kader soll Stenum auf die Siegerstraße bringen. Wie vor dem Gastspiel bei Baris Delmenhorst wird es wieder „leichte Umstellungen“ in Baakes Anfangsformation geben. Lennart Höpker wird definitiv krankheitsbedingt ausfallen, daneben noch Mark Gerken, Bastian Morche und Dierk Fischer. Dafür befindet sich Kristian Bruns wieder im Training und könnte zur Option werden. „Wenn wir auswärts zweimal unentschieden gespielt statt verloren hätten, hätten wir jetzt elf Punkte. Dann wäre ich zufriedener.“ Wenn seine Schützlinge am Sonntagnachmittag die Punkteausbeute auf zwölf Zähler ausbauen, wäre Baake aber auch zufriedengestellt.

Niklas Grönitz
Volontär, 1. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003

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