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Auto fährt in Menschenmenge bei  Rosenmontagsumzug
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Aktualisiert vor 10 Minuten.

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Auto fährt in Menschenmenge bei Rosenmontagsumzug

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Ippener überrascht nach Neuaufbau

07.12.2018

Landkreis Mit gleich vier Mannschaften ist die Samtgemeinde Harpstedt in der 2. Fußball-Kreisklasse vertreten: Ippener, Beckeln, Colnrade und Dünsen. Ganz vorne mit dabei ist der TSV Ippener, zurzeit auf Platz zwei. Dies ist umso bemerkenswerter, da Trainer Thorsten Sander im Sommer nach dem Rückzug aus der Kreisliga eine komplett neue Mannschaft formieren musste: „Gabriel Sasmaz ist als Einziger geblieben. Die meisten Spieler kamen aus der zweiten Mannschaft, und ich kannte sie bereits.“

Sander hat die Viererkette in der Abwehr eingeführt, sein Team spielt jedoch je nach Gegner variabel. „Wir sind sehr positiv überrascht, dass wir dort oben stehen, das hätten wir vor der Saison nicht erwartet.“ Der TSV möchte jetzt oben bleiben und – wenn möglich – auch aufsteigen. In der Winterpause kommen zudem zwei neue Spieler, Mike Trojan vom Harpstedter TB und Hannes Neuhaus von Eintracht Oldenburg.

„Überragend“, so beschreibt Carsten Mirbach, Trainer der zweiten Mannschaft des Ahlhorner SV, den bisherigen Saisonverlauf. Mit 36 Punkten steht sein Team auf Rang drei. „Wir haben eine zusammengewürfelte Mannschaft aus der Dritten, der Zweiten sowie zwei Spielern aus der Ersten zusammengestellt und sind eine Einheit geworden“, betont Mirbach. Die Mischung zwischen jungen und alten Spielern funktioniere gut, und jeder feuere jeden an.

ASV II defensiv stark

Vor der Spielzeit hat Mirbach den Fokus auf die Defensive gelegt: „In der letzten Saison hat die Mannschaft 99 Gegentore bekommen, das wollten wir halbieren.“ Mit Erfolg: Im Moment hat Ahlhorn die zweitbeste Abwehr der Liga. Zugute komme dem Team auch, dass die erste und zweite Mannschaft von Verletzungen verschont geblieben sind und die Kader somit nicht vermischt wurden.

Vom Aufstieg redet in Ahlhorn jedoch derzeit (noch) niemand: „Wir wollen von Spiel zu Spiel denken, und was dann dabei rauskommt, nehmen wir gerne mit.“ Vor der Saison wurde ein Platz im oberen Drittel angepeilt.

Die Sportfreunde Littel stehen mit 35 Punkten auf Platz fünf. Erfolgreichster Torschütze ist Kevin-Tim Niemann mit 23 Treffern. In der Fairplay-Wertung belegt die Mannschaft von Trainer Jörg Drechsel Platz drei.

Sehr zufrieden mit seinem Team ist auch Andreas Gronewold, Trainer vom TSV Großenkneten II. „Nach etwas holprigem Start haben wir nun mehr Punkte, als wir uns vorgenommen haben, Saisonziel bleiben 50 Zähler.“Bereits zur Hälfte der Serie hat sein Team 33 Punkte eingefahren. Zudem ist Großenkneten II das fairste Team der Liga, lediglich 18 Gelbe Karten hat der TSV kassiert.

TSV mit Jugend-Spielern

Zurzeit integriert Gronewold fünf A-Jugend-Spieler in die Mannschaft, auch im nächsten Jahr kommen neue Spieler aus der eigenen Jugend dazu. „Wir haben hier als zweite Mannschaft keinen Druck. Bei uns steht der Spaß im Vordergrund, der Erfolg kommt dann ein bisschen von selbst“, weiß Gronewold.

Verbessern möchte der TSV-Trainer in der Rückrunde das Umschaltspiel in der Offensive. „Am Ende der Saison wollen wir im oberen Drittel der Tabelle landen.“

GW Kleinenkneten hat 32 Punkte auf dem Konto und belegt Platz sieben. Sebastian Bartelt hat 23 Tore für das Team von Dirk Lenkeit erzielt.

Nicht ganz zufrieden mit der bisherigen Saisonbilanz ist Jupp Büsing, Trainer des Aufsteigers Beckeln Fountains. „Zu Anfang der Saison lief es sehr gut, aber im September sind wir in ein Loch gefallen und waren einige Spiele sieglos. Diesen Punkten laufen wir jetzt hinterher“, analysiert Büsing.

Schuld daran waren auch zahlreiche Verletzungen, vor allem die von Torjäger Timo Gralheer. Jonas Evers wurde daraufhin vom Mittelfeld in den Sturm gestellt und steht nun mit 28 Treffern auf Rang eins der Torjägerliste. „Wenn ich das hochrechne, komme ich ins Schwärmen“, sagt Büsing.

Nach drei Aufstiegen in Folge ist es für Büsing jedoch in Ordnung, wenn sein Team am Ende um den fünften Tabellenplatz herum landet. „Das war auch vor der Saison das Ziel. Wir müssen nicht zwingend in diesem Jahr erneut aufsteigen. Langfristig ist dies aber schon das Ziel.“

Die Mittel dafür sind in den nächsten Jahren da: „Wir haben viele Spieler im Alter von 18 bis 25 Jahren, die sich auch noch weiterentwickeln können“, ist Büsing überzeugt. Auch die Spieler der ehemaligen zweiten Reihe, die für die zahlreichen Verletzten einspringen mussten, hätten einen großen Sprung nach vorn gemacht und können die Stammspieler mittlerweile fast gleichwertig ersetzen.

In der Winterpause wird es keine Wechsel im Kader geben, für den Sommer kündigt Büsing jedoch einige Änderungen an: „Es gibt genug, die bei uns spielen wollen. Wichtig ist jedoch, dass die Spieler nicht nur gut spielen können, sondern auch zu uns passen. Ein Wechselkarussell wie bei anderen Vereinen wird es bei uns nicht geben.“

Frust in Colnrade

Beim SC Colnrade herrscht Frust. Der Absteiger aus der 1. Kreisklasse steht auf Platz neun, der direkte Wiederaufstieg ist unrealistisch. „Das ist nicht akzeptabel, die Saison ist bisher katastrophal gelaufen“, sagt Trainer Sascha Albers enttäuscht. Vor der Saison sei ein Tabellenplatz unter den ersten vier Teams das Ziel gewesen: „Das wäre mit der Qualität des Kaders auch kein Problem gewesen. Wir haben richtig gute Fußballer, einige haben schon in der Bezirksliga gespielt.“

Albers weiß jedoch auch, warum es nicht läuft: „Es liegt aus meiner Sicht ganz klar an der Einstellung mancher Spieler. Sie sind mit allem anderen mehr beschäftigt als mit Fußball und fokussieren sich nicht aufs Spiel.“ Zudem würden einige Spieler aus Gründen absagen, die Albers nicht nachvollziehen oder akzeptieren könne.

Die Trainingsbeteiligung stimme derzeit noch, auch weil im Sommer elf neue Leute dazugekommen sind. Zwei Spieler haben aufgehört. Dennoch wird in der Winterpause noch einmal nachgelegt: „Danny Dhaliwal kommt von Frisia Goldenstedt, um Jörg Schliehe-Diecks im Sturm zu unterstützen.“ Zudem kommt Torwart Felix Middelbeck vom FSC Drantum: „Lukas Kucharski war verletzungsanfällig und soll Druck bekommen, damit er auch mal beim Training erscheint. Auf dieser Position mussten wir einen zweiten Mann holen.“

Auch wenn der Aufstiegs-Zug für den Club abgefahren ist, möchte Albers in der Rückrunde noch ein paar Plätze nach oben klettern: „Platz fünf bis sieben ist realistisch. Aber dafür müssen wir jetzt unsere Hausaufgaben machen und anfangen Fußball zu spielen.“

Tief im Abstiegskampf stecken der SC Dünsen und der TuS Döhlen. Sie belegen die letzten beiden Plätze, dazu kommt, dass nur Baris II derzeit noch in Reichweite ist. Bemerkenswert ist jedoch, dass beide trotzdem zu den fairsten Teams in der Liga gehören. Dünsen hat erst 14 Gelbe, eine Gelb-Rote und eine Rote Karte (Platz zwei), Döhlen 24 Gelbe und eine Rote Karte kassiert (Platz fünf).

Nils Coordes Redakteur / Newsdesk
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