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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Kreisliga ist sehr gut im Rennen

16.11.2018

Landkreis Mit dem Wort „super“ beschreibt Thomas Luthardt die Hinrunde der Fußball-Kreisliga Oldenburg-Land/Delmenhorst. Alle Spiele wurden über die Bühne gebracht, keine Partie muss im neuen Jahr nachgeholt werden. Angesichts der absolvierten Begegnungen könnte es sogar die beste Hinrunde seit Jahren gewesen sein.

Zudem werden viele Teams nach diesem Wochenende bereits drei Rückrundenpartien ausgetragen haben. „Andere Kreise sind längst nicht so weit im Spielplan wie wir“, freut sich der Staffelleiter. Lediglich die benachbarte Kreisliga Vechta weist eine ähnliche Spielzahl auf. „Ich bin sehr zufrieden. Die Teams gehen in die wohlverdiente Winterpause“, so Luthardt weiter. Die Rückrundenpartien zwischen FC Huntlosen und TuS Hasbergen sowie Delmenhorster TB und Atlas Delmenhorst II konnten so laut Luthardt problemlos ins neue Jahr verlegt werden.

Als größte Überraschung des bisherigen Saisonverlaufs nennt der Fußballfunktionär den Tabellenzweiten TSV Großenkneten (42 Punkte aus 17 Spielen): „Damit hätte ich nicht gerechnet.“ In der Spitzengruppe hatte die Kneter vermutlich niemand auf dem Zettel. Zu schwach waren die Platzierungen in der Vergangenheit, um der Elf von Trainer Kai Pankow solch einen Sprung zuzutrauen. Besonderen Anteil daran haben wohl besonders 16-Tore-Mann Mattis Asche und der defensive Verbund, der mit 14 Gegentreffern mit Abstand am besten dasteht.

Asche schoss vermutlich auch das Tor der Hinserie, als er im Gipfeltreffen mit dem TuS Heidkrug Mitte September den Ball von der Mittellinie zum 1:0-Siegtreffer ins Netz jagte. „Ich hab’s einfach mal probiert“, sagte der Torschütze im NWZ-Gespräch.

Die besten Vier der Kreisliga, Heidkrug und Großenkneten (jeweils 42 Punkte) sowie Ahlhorner SV (37) und Harpstedter TB (35), machen nach Luthardts Prognose das Rennen um die Meisterschaft. „Heidkrug habe ich schon vorher oben vermutet“, resümiert der Ehrenamtsträger. Aber auch die „Tormaschine“ SV Atlas II (70 Saisontreffer) sollte nicht ganz außer Acht gelassen werden. Auch wenn die Oberliga-Reserve mit 31 Punkten aus 16 Spielen der Aufstiegsmusik etwas hinterherläuft.

Enttäuscht ist Staffelleiter Luthardt – sportlich gesehen – vom Delmenhorster TB: „Die haben sich unten festgespielt.“ Mit lediglich sieben Zählern auf der Habenseite ziert der DTB das Tabellenende – außerdem nähert sich der Club mit 77 Gegentreffern rasant der dreistelligen Schallmauer. Auch hier legt sich Luthardt wieder auf die Zahl vier fest. „DTB, Hürriyet Delmenhorst, TV Falkenburg und SV Achternmeer werden die Absteiger unter sich ausmachen.“ Nur einen Punkt mehr als das Schlusslicht hat Hürriyet. Achternmeer (14) und Falkenburg (12) haben zwar ein Pölsterchen aufgebaut, sind aber wie TV Jahn (15) und auch Huntlosen (14) längst nicht unten raus.

Die Fairness halte sich in der Kreisliga weiter in Grenzen. Ohne Platzverweis kam kein Team aus. Eine Tendenz zum Vorjahr – ob es bisher besser oder schlechter lief – sei nicht auszumachen, so Luthardt. 53 Gelbe Kartons und fünf Ampelkarten sammelte der TuS Hasbergen. „Unfairstes“ Landkreisteam ist Ahlhorn mit 44 Gelben, einer Gelb-Roten und zwei Roten Karten. Dieselbe Bilanz weisen auch DTB und Hürriyet auf. Zum Vergleich: Harpstedts Kicker kamen mit 24 Verwarnungen und einem Platzverweis aus. Hinter dem HTB rangiert in der Fairnesstabelle der TV Falkenburg mit 31 Gelben Karten und einmal Gelb-Rot. Großenkneten kassierte zwar nur 27 Mal Gelb, dafür aber eine „Ampel“ und zweimal glatt Rot.

Niklas Grönitz
Volontär, 1. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003

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