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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Doppelschicht für zwei Teams

24.10.2018

Landkreis In der Handball-Regionsoberliga der Frauen waren zwei Teams innerhalb von 24 Stunden doppelt gefordert. Einen knappen Derbysieg feierte der TSV Ganderkesee.

TSG Hatten-Sandkrug - TV Neerstedt II 22:25 (13:13). In der ersten Spielhälfte konnte sich keine Mannschaft nach wechselnden Führungen absetzen, auch das 7:5 für Neerstedt II durch Antje Brengelmann konterte die TSG mit gutem kämpferischen Einsatz postwendend. Mit viel Tempo und druckvollen Kombinationen begannen die Gäste die zweite Hälfte und bauten den Vorsprung nach Toren von Brengelmann, Anna Rippe (3 Tore) und Sharleen Siemers (2) auf 19:14 (42. Minute) aus. Doch in der verbleibenden Zeit zeigte die TSG eine gute Moral und kämpfte sich bis zehn Minuten vor dem Ende nach einem Treffer von Jana Janßen noch einmal auf 18:21 heran. In der Schlussphase konnten die Gastgeberinnen aber nicht mehr zulegen, und Neerstedt II zog entscheidend auf 25:19 (57.) davon.

TSV Ganderkesee - TV Neerstedt II 22:21 (11:14). Im Nachbarschaftsduell behauptete sich der TSV nach einer Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte und gab mit dem ersten Saisonerfolg auch die Rote Laterne in der Tabelle ab. Ausschlaggebend für den wichtigen Erfolg war Torhüterin Annika Wardenburg, die mit etlichen tollen Paraden zum großen Rückhalt ihrer kampfstarken Deckung wurde. Bis zum 4:4 (10.) war die Begegnung ausgeglichen. Im weiteren Verlauf setzte sich der Neerstedter Angriff um die starken Schützen Antje Brengelmann und Viktoria Brandt gegen die nicht immer aufmerksame TSV-Deckung durch. Doch das Ganderkeseer Team von Coach Marc Voßhans kam mit sehenswerten Kombinationen ebenfalls zu Toren. So blieb man bis zum 11:12 durch Katja Schmertmann immer in Schlagdistanz. Kleine Unaufmerksamkeiten in der Abwehr der Gastgeberinnen nutzten die Gäste in der Schlussphase wiederum zu Toren. Die ersten Minuten der zweiten Hälfte gehörten ebenso den Neerstedterinnen, die sich mit schnellem Spiel und einfachen Toren bis auf 17:12 (33.) absetzen konnten. Nun erwachte bei Ganderkesee der Kampfgeist: Die Angriffe der Gäste wurden immer besser abgewehrt, die Torchancen mussten sich die Neerstedterinnen immer härter erarbeiten. Mit Rückhalt Wardenburg im TSV-Tor wuchs das Selbstvertrauen der Ganderkeseerinnen, und der Rückstand konnte kontinuierlich verkürzt werden. So dauerte es nur 13 Minuten, bis die Gastgeberinnen durch einen Siebenmeter von Claudia Stöcker erstmals zum 18:18 ausglichen. Trotz des kleinen Kaders blieb der TSV auch danach dran und egalisierte bis zum 21:21 in der Schlussphase jedes Mal die weiteren Führungen der Gäste. Fünf Sekunden vor dem Ende gelang Stöcker nach einem Freiwurf der umjubelte Siegtreffer.

HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II - DSC Oldenburg 15:25 (8:12). Die HSG-Reserve trat mit einer Notbesetzung an und spielte zumeist in Unterzahl. Anfangs gelang das dem Team von Coach Julian Stolz recht gut, bis zum 6:5 (14.) lagen die Gastgeberinnen knapp vorne. Doch dann ließen die Kräfte nach, und die Oldenburgerinnen bekamen mehr und mehr Oberwasser. Bis zur Pause setzte sich der DSC mit vier Toren ab. Nach dem Seitenwechsel gelangen der HSG-Zweiten trotzdem noch sieben weitere Treffer.

TSG Hatten-Sandkrug - SVE Wiefelstede 26:21 (11:12). Nach einer Leistungssteigerung in der zweiten Spielhälfte kamen die Sandkrugerinnen zu einem verdienten Erfolg. Als die Ammerländerinnen das 20:16 (48.) erzielten, schien der Zug für das Team von Coach Darius Lotkowski jedoch schon abgefahren zu sein. Doch dann drehten die Gastgeberinnen auf: Während man in den verbleibenden zwölf Minuten nur noch einen einzigen Gegentreffer kassierte, war der TSG-Angriff überhaupt nicht mehr zu bremsen. In einer begeisternden Aufholjagd erzielte man Tor um Tor, und nach dem 20:20 (53.) legten die Sandkrugerinnen noch sechs weitere Tore nach.

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