• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Hoykenkamp springt auf ersten Platz

16.10.2018

Landkreis In der Regionsoberliga fanden zwei Spiele mit Landkreisbeteiligung statt: Im Spitzenspiel erkämpften sich die Handballerinnen der TS Hoykenkamp mit einem etwas glücklichen, letztendlich aber verdienten 26:24-Erfolg zwei wichtige Punkte und fügten der HSG Friesoythe damit die erste Saisonniederlage zu. Die Turnerschaft freute sich jedoch nicht nur über einen Sieg gegen einen Meisterschaftsanwärter, sondern auch über die Tabellenführung (8:4 Punkte aus sechs Spielen). Indes kassierte der TSV Ganderkesee in einer sehr schwachen Begegnung auswärts beim TvdH Oldenburg die nächste Niederlage. Lediglich Fängerin Annika Wardenburg ragte aus dem TSV-Team heraus. Damit wartet Ganderkesee am Tabellenende als einziges Team der Liga immer noch auf den ersten Punktgewinn.

TS Hoykenkamp - HSG Friesoythe 26:24 (15:10). In einem Spiel auf Augenhöhe dominierten die Gastgeberinnen zunächst durch ihre starke Deckung das Spiel. Und auch im Angriff nutzte Hoykenkamp seine Chancen besser. Dabei kamen die Landkreislerinnen besonders über das Kombinationsspiel immer wieder zu Chancen, die vornehmlich durch Zoe Meyer und Linda Schultze genutzt wurden. Doch Friesoythe konterte in der Anfangsphase mehrfach und ließ sich nicht abschütteln. TSH-Torhüterin Sarah Günther zog aber den gegnerischen Angreiferinnen mit etlichen tollen Paraden langsam den Zahn. So setzte sich die Turnerschaft trotz einer offensiven Deckung der Friesoytherinnen gegen Veronika Sinn immer wieder geschickt durch. Nach Treffern von Wiebke Tjarks, Schultze, einem toll herausgespielten Tor von Meyer – ebenso trugen sich Aileen Thode und Sinn in die Torschützenliste ein – setzten sich die Gastgeberinnen bereits auf 11:6 (19. Minute) ab. Es waren jedoch immer wieder kleine Aussetzer in der Hoykenkamper Deckung, die besonders von der elffachen Friesoyther Torschützin Alina Kühn konsequent genutzt wurden. Dadurch hielt sich die HSG-Mannschaft weiterhin im Spiel. Trotzdem behauptete das Team von TSH-Coach Elias Wührmann bis zur Pause aufgrund weiterer sehenswerter Treffer den Vorsprung von fünf Toren.

Die ersten Minuten der zweiten Hälfte waren abwechslungsreich, denn beide Mannschaften nutzten ihre Chancen besser und so konnte der Abstand nach einen Strafwurftreffer von Schultze bis zum 18:11 (36.) sogar noch etwas vergrößert werden. Als dann in der Folge Schultze aber einen weiteren Siebenmeter vergab, kämpften sich die Gäste Tor um Tor heran. Nach zwei Treffern in Folge von Kühn beim 16:18 hatte die HSG weitere Möglichkeiten, das Spiel sogar zu drehen. Erneut zeigte Torhüterin Günther aber mit weiteren tollen Paraden ihr Können, verhinderte eine Aufholjagd und sorgte so dafür, dass die Turnerschaft wieder in die Spur fand. In einem kämpferisch starken Schlagabtausch schenkten sich beide Teams im weiteren Verlauf der Begegnung nichts: Fast jedes Friesoyther Tor beantwortete die Wührmann-Sieben im Gegenzug mit einem eigenen Treffer, so dass man bis in die Schlussphase den knappen Vorsprung verteidigen konnte. Als die Gäste in den Schlussminuten dann noch einmal verkürzten, zeigte die Turnerschaft Nerven wie Drahtseile und hielt die Punkte ganz sicher fest.

TvdH Oldenburg - TSV Ganderkesee 14:12 (7:5). Geprägt war das Spiel von beiden Seiten durch eine extrem hohe Fehlerzahl. Eine Ausnahme bildete dabei TSV-Torhüterin Annika Wardenburg, die mit insgesamt 18 zum Teil tollen Paraden dafür sorgte, dass die Begegnung fast immer auf Augenhöhe geführt wurde. Doch zeigte der TSV-Angriff eine ganz schwache Leistung, denn sowohl im Spielaufbau als auch im Abschluss zeigte das Team von Coach Marc Voßhans erhebliche Schwächen und konnte sich so nur selten gegen die bissige Oldenburger Deckung durchsetzen. Da aber auch die Gastgeberinnen beste Chancen kaum einmal zu verwerten wussten, blieb die Begegnung bis zum 5:5 (23.) durch Claudia Stöcker immer ausgeglichen. Erst in den verbleibenden Minuten der ersten Hälfte, als Ganderkesee nichts Zählbares mehr gelang, zeigte sich Oldenburg mit zwei Toren hellwach. Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich im Ganderkeseer Spiel nicht viel. Weiterhin ließ man in der Offensive die Chancen gleich reihenweise aus, doch wussten die Oldenburgerinnen mit den Ballgewinnen nur phasenweise etwas anzufangen. Doch das reichte aus, um sich in den Schlussminuten entscheidend auf 14:11 abzusetzen. Diesen Vorsprung brachten die Oldenburg-Haarentorerinnen über die Zeit.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.