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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Sönke Dierks führt klug Regie

18.12.2018

Landkreis Spiel gedreht: Die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II hat in der Handball-Landesklasse den TvdH Oldenburg II nach Rückstand noch mit 34:31 geschlagen. Hatten-Sandkrug II ist dagegen in akuter Abstiegsgefahr.

TSG Hatten/Sandkrug II - SV Eintracht Wiefelstede 24:25 (9:14). Erneut kassierte die TSG eine unnötige Heimniederlage und muss als Drittletzter der Tabelle um den Klassenerhalt bangen. Dabei zeigte das Team von Andre Haake phasenweise eine ganz schwache Leistung. In der Abwehr fehlten neben der Zuordnung die Absprachen, in der Offensive unterliefen den Gastgebern zu viele technische Fehler. Dazu wurden viele Möglichkeiten fahrlässig liegen gelassen. Da war es nur ein schwacher Trost, dass es im gesamten Spielverlauf acht Holztreffer gab, die ein besseres Ergebnis verhinderten.

Hatten-Sandkrug schienen zu Beginn noch nicht auf dem Platz zu sein, die Ammerländer führten nach 15 Minuten bereits mit 6:2. Und obwohl Keeper Simon Idel in der Folge zwei Siebenmeter parierte – das Spiel der Sandkruger besserte sich kaum. So konnte man im konfusen Spiel der TSG kaum eine Struktur für einen Spielaufbau erkennen. Zur Pause lag das Haake-Team immer noch mit fünf Toren zurück. Im zweiten Abschnitt startete die TSG dann eine Aufholjagd. Besonders Lars Kampmann sorgte von der linken Außenbahn dafür, dass der Vorsprung der Gäste immer kleiner wurde. Als Kampmann über die zweite Welle das 22:23 (56.) erzielte, schien die Partie zu kippen. Entscheidend war dann aber eine Zeitstrafe gegen Lukas Schönbohm. Nach der Hinausstellung von zwei Mitspielern machte er verbal auf sich aufmerksam und kassierte ebenfalls eine Zweiminutenstrafe. In dreifacher Überzahl sorgte Wiefelstede für die Entscheidung.

HSG Emden - HSG Hude/Falkenburg 27:30 (12:19). Mit einer überzeugenden ersten Hälfte legte die HSG den Grundstein zum Auswärtserfolg. Nach einer kurzen Warmlaufphase lief das Spiel der Gäste rund, die schnelle und bewegliche Deckung mit einem starken Keeper Daniel Herden stand sicher und ließ den gegnerischen Angriff kaum zur Entfaltung kommen. Das Paradestück war jedoch die Offensive, die mit druckvollen und schnellen Kombinationen die offensiv eingestellte 5:1-Deckung der Hausherren immer wieder durcheinander wirbelte. Zudem sorgte der für dieses Spiel reaktivierte Jürgen Erdmann am Kreis für sehr viel Unruhe. Der Oldie sorgte mit insgesamt sechs Treffern in den ersten 30 Minuten dafür, dass sich das Team von Lars Osterloh zur Pause bereits mit sieben Treffern absetzte.

Nach dem Seitenwechsel herrschte dann verkehrte Welt: Während Emden hoch motiviert auftrat, gab es im Spiel der Gäste einen Bruch. Die Deckung packte nicht mehr energisch genug zu, und im Angriff hatte man plötzlich großen Respekt vor der Emdener Deckung. Die Hausherren holten Tor um Tor auf, selbst in doppelter Überzahl kassierte Hude/Falkenburg noch zwei Gegentreffer. Emden verkürzte nach wenigen Minuten bereits auf 18:20. Auch eine Auszeit von Osterloh brachte zunächst keine Besserung, Emden glich sogar zum 22:22 (43.) aus und schien die Partie drehen zu können. Doch die Gäste nutzten jetzt den sich bietenden Platz im Rückraum, in der Schlussphase erzielten Sönke Harfst und Lasse Wiosna die entscheidenden Tore und brachten ihr Team auf die Siegerstraße.

HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II - TvdH Oldenburg II 34:31 (14:17). Mit einer deutlichen Leistungssteigerung im zweiten Abschnitt hat sich die HSG beim Aufstiegsaspiranten für die Hinspielniederlage revanchiert. In den ersten 30 Minuten dominierten die Oldenburger das Spiel, die Deckung zeigte sich löchrig und bekam besonders die beiden Rückraumschützen Lars Woldt und Niklas Kugelmeier nicht in den Griff. Die Gäste setzten sich bis Mitte der ersten Hälfte bereits auf 10:5 ab. Im weiteren Verlauf führte dann aber der starke Spielmacher Sönke Dierks klug Regie, kam entweder selbst zum Torerfolg oder spielte Kreisläufer Marcel Typus geschickt an – die HSG verkürzte. Im zweiten Abschnitt spielten die Hausherren dann stark: Die Deckung packte nun energischer zu und ließ dem starken Oldenburger Rückraum nicht mehr so viel Raum zu seinen Torwürfen. Auch das Umschalten nach Ballgewinnen funktionierte nun wesentlich besser. Carsten Jüchter glich bereits nach wenigen Minuten zum 18:18 aus. Bis zur Schlussphase gelang es dann keinem Team, sich entscheidend abzusetzen. Doch in den Schlussminuten legte das Team von Coach Rolf Tants noch einmal zu und zog nach schnellem und druckvollem Spiel entscheidend davon.

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