• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Landkreis-HSG mit Licht und Schatten

24.06.2015

Bookholzberg Mit gemischten Gefühlen blicken die Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg auf die Saison in der Landesliga zurück. Diese schloss die Mannschaft von Trainer Sven Engelmann auf Platz drei ab und verpasste damit knapp den Verbandsliga-Aufstieg.

Wie auch der Lokalrivale TS Hoykenkamp hatten sich Engelmann und seine Spieler klare Saisonziele gesetzt, wollten oben mitspielen und am liebsten aufsteigen. Mit Marcel Donner und Lasse Wiosna musste der HSG-Coach zwei neue junge Spieler in die Mannschaft integrieren, was sehr schnell gelang. Nach einem glänzenden Saisonauftakt mit einem überzeugenden 30:23-Derbysieg gegen Hoykenkamp gab es aber schnell die ersten Rückschläge. Während die HSG im weiteren Saisonverlauf die Halle am Ammerweg regelrecht zu einer Festung ausbaute und nur einen Zähler gegen den TV Dinklage abgab, blieb sie in den Auswärtsbegegnungen so manches Mal den Ruf einer Spitzenmannschaft schuldig.

Besonders gravierend waren dabei die Niederlagen gegen die Eickener Spvg. und beim Absteiger TV Cloppenburg II. Insgesamt gab es in den Auswärtspartien nur fünf Siege, aber acht Niederlagen.

Ein weiteres Problem trat nach einer Verletzung von Spielmacher Marcel Behrens zu Tage, denn in dieser Phase gab Grüppenbühren/Bookholzberg gleich in zwei wichtigen Spielen die Punkte ab. Einige Male haderten die Spieler in den fremden Hallen mit dem Ballharz, denn das schien nach ihrer Ansicht ein Grund für die Punktverluste zu sein. Besonders in Cloppenburg, das in eigener Halle noch mit 39:24 bezwungen wurde, befand sich das Team völlig neben der Spur und gab hier mit 27:28 die wohl wichtigsten Punkte in dieser Saison ab. „Wir hätten auswärts dominanter auftreten müssen“, bemängelte Engelmann.

Besonders der Rückzug von Behrens, der künftig in der Zweitvertretung aufläuft, wird für eine große Lücke sorgen. Doch auch durch das Ausscheiden von Daniel Hammler, der beruflich bedingt nach Kiel gezogen ist, werden sich weitere Veränderungen im Team ergeben, und so sind die Akteure aus der „zweiten Reihe“ gefordert, sich besser zu präsentieren und die Lücken zu füllen.

Kritisch sah Engelmann den Einsatzwillen einiger Spieler in fremden Hallen, doch meistens überwogen die positiven Aspekte. Einen Riesenschritt nach vorne machte das Torhütergespann Jan-Bernd Döhle und Arne Klostermann, die von Torwarttrainer Manfred Meyer glänzend auf die einzelnen Spiele vorbereitet wurden und somit zu den besten Keepern in der Landesliga gehörten. Auch Neuzugang Marcel Donner hat einen Schritt nach vorne gemacht und ist zu einer festen Größe auf der rechten Angriffsseite geworden, doch ist seine Leistung noch nicht konstant genug. Alexander Depperschmidt und Tobias Sprenger zeigten in der Deckung, aber auch in der Offensive am Kreis mit der richtigen Einstellung die klare Richtung, obwohl beide durch Verletzungen eine Zeit lang gehandicapt auflaufen mussten. Auch die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit der zweiten Mannschaft und deren Coach Andreas Müller hob Engelmann positiv hervor.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.