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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Huder durchleben Durststrecke

27.11.2018

Landkreis Im Abstiegsduell der Handball-Landesklasse der Männer musste die TSG Hatten-Sandkrug II einen Rückschlag hinnehmen und fiel auf den vorletzten Tabellenplatz zurück. Mit einem energischen Schlussspurt sicherte sich die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II zwei weitere wichtige Punkte und bleibt als Zweiter in der Spitzengruppe. Ersatzgeschwächt verlor die HSG Hude/Falkenburg mit einer schwachen Vorstellung beim Tabellendritten TvdH Oldenburg II.

VfL Oldenburg - TSG Hatten-Sandkrug II 25:21 (11:6). Von Beginn an hatte die TSG Probleme, denn die Zuordnung ihrer Deckung erwies sich als fehlerhaft. Knackpunkt war jedoch die Offensive, die wie in den Spielen zuvor etliche Chancen ausließ. So übernahmen die Gastgeber von Beginn an das Kommando. Die Gäste setzten sich kaum gegen die bissigen Oldenburger durch. Besser eingestellt begannen die Landkreisler die zweite Hälfte, mit großem Einsatz kämpften sie sich durch Torben Sauer bis auf 9:13 heran. Weiter verkürzte die TSG-Reserve nach Treffern von Finn Brandt und Sören Peters auf 19:22 (55. Minute), doch in der verbleibenden Zeit verteidigte der VfL geschickt.

HSG Grüppenbühren/ Bookholzberg II - SVE Wiefelstede 33:25 (16:15). Die Gastgeber machten es sich phasenweise selbst schwer. Da aber HSG-II-Keeper Tobias Kranz einen starken Tag erwischte, wurde er mit etlichen Paraden zum Rückhalt seines Teams in entscheidenden Situationen. Die Hausherren hatten besonders in der ersten Hälfte Probleme, sich eine klare Führung herauszuarbeiten, und selbst als Torsten Jüchter das 15:11 erzielte, konnte diese Führung nicht gehalten werden. Ballverluste im HSG-Spielaufbau nutzte Wiefelstede konsequent aus und kam kurz vor der Pause sogar zum Ausgleich, ehe Patrick Typus noch für eine knappe Pausenführung sorgte. Auch in der zweiten Spielhälfte blieb die Partie lange Zeit ausgeglichen, denn bei Grüppenbühren/Bookholzberg II wechselten sich Licht und Schatten ab. In der Schlussphase ließen bei den Gästen Kraft und Konzentration nach – das nutzten die Hausherren nun konsequent aus. Nachdem Wiefelstedes Jan Hindricksen mit einem Siebenmeter an Kranz gescheitert war, setzten sich die Gastgeber durch Marcel Typus und Nils Hammler auf 28:23 (50.) ab. „Für die kommenden Spiele müssen wir die kleinen Schwächen in der Deckung unbedingt abstellen, denn gegen stärkere Gegner dürfen diese Probleme nicht auftauchen,“ kennt HSG-Coach Rolfs Tants die Stellschrauben, an denen er noch drehen muss.

TvdH Oldenburg II - HSG Hude/Falkenburg 27:18 (13:7). Wiederholt scheiterten die Gäste an den sehr gut agierenden Oldenburgern. Die Huder Deckung dagegen agierte viel zu statisch. So konnte die Osterloh-Sieben nur bis zum 4:4 die Begegnung offen gestalten. Danach vergab man zwei Strafwürfe, und die Hausherren setzten sich mit schnellem Spiel nach Ballgewinnen schon auf 9:4 (20.) ab. Die Gäste blieben in dieser Phase zwölf Minuten ohne weiteren Treffer. Nach Osterlohs deutlicher Kabinenansprache ging die HSG mit deutlich mehr Schwung in die zweite Hälfte. Luka Schultz, Lasse Wiosna und Luca Tuchen verkürzten zunächst auf 10:13 – doch es war nur ein kurz abgebranntes Strohfeuer. Dennoch zeigte sich Osterloh nach Spielende nicht völlig unzufrieden: „Wir sind als Aufsteiger immer noch im Soll, denn wir haben bisher nur gegen die Spitzenmannschaften verloren, und hier fehlt uns noch die nötige Cleverness. Trotzdem war es heute ein gebrauchter Tag, denn keiner meiner Spieler brachte auch nur annähernd Normalform.“

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