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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Kleiner Kader macht großen Ärger

05.09.2017

Landkreis Saisonauftakt für die Landesklassen-Handballerinnen aus dem Landkreis. Dabei gewann die TSG Hatten-Sandkrug gegen Jever/Schortens. Harpstedt/Wildeshausen verlor indes gegen Wilhelmshaven.

TSG Hatten-Sandkrug - HG Jever/Schortens 19:16 (12:6). Das Team von TSG-Trainer Grzegorz Goscinski hatte die HG über den gesamten Spielverlauf im Griff, obwohl es im eigenen Spiel einige Probleme gab. Im Spielaufbau häuften sich technische Fehler und Schwächen im Abschluss. Trotzdem setzte sich die TSG im Spiel 1:1 durch und traf so. Auch in der Defensive wurden Defizite deutlich: Neben fehlenden Absprachen bekam die TSG-Deckung die gegnerische Kreisläuferin schwer in den Griff.

Dennoch setzte sich die Goscinski-Sieben mit druckvollem Spiel nach dem 4:3 (11.) ab und lag zur Pause mit sechs Toren vorn. Auch nach dem Seitenwechsel bestimmte die TSG das Geschehen und erhöhte auf 15:8 (36.). Danach ließ die Konzentration nach, und so kamen die Friesländerinnen besser ins Spiel. Die HG kämpfte sich bis auf 13:16 (52.) heran. In der Schlussphase erzielten Lisa Rangnick, Nina Sempert und Laura Meyer bis fünf Minuten vor dem Ende Tore zum 19:14 für die TSG – die Partie war gelaufen.

HSG Harpstedt/Wildeshausen - Wilhelmshavener HV 23:28 (11:15). Während des Spiels haderte HSG-Coach Udo Steinberg mit einigen Entscheidungen der Unparteiischen – doch das hatte mit dem Ausgang der Partie kaum noch etwas zu tun.

Nur in den ersten zehn Minuten hielt die HSG das Spiel offen: Die Abwehr ließ nur wenige Chancen zu, und im Spiel nach vorne hielt die HSG bis zum 5:5 dagegen. Dabei machten sich bereits die ersten konditionellen Schwächen bemerkbar, so dass Steinberg zu wechseln begann und es somit einen Bruch im HSG-Spiel gab. Die Abwehr packte nicht energisch genug zu, das Umschalten verlangsamte sich, und im Angriff setzte sich das Team nur sporadisch durch. Als Katharina Abeln auf 8:10 (23.) verkürzte, schien sich die HSG zu fangen – doch es war nur ein Strohfeuer. Bis zur Pause setzte sich der WHV auf vier Tore ab.

Nach dem Seitenwechsel legte die Steinberg-Sieben nicht mehr zu. So war das Spiel nach dem 16:23 für Wilhelmshaven 15 Minuten vor dem Ende entschieden. „Jetzt holt uns genau das ein, was uns im Training alles fehlt“, so Steinberg. „Der kleine Kader wird zum Problem, weil immer wieder Spielerinnen ausfallen, so dass der Kader noch kleiner wird. So werden wir erstmal nur gegen den Abstieg kämpfen müssen.“