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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Schultze wirft TSH zum Sieg

13.03.2019

Landkreis Mit zwei Siegen und zwei Niederlagen kamen die Handballerinnen aus dem Landkreis in der Frauen-Regionsoberliga am vergangenen Wochenende auf eine ausgeglichene Bilanz.

VfL Oldenburg V - HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II 22:24 (9:11). Im Kellerduell erkämpfte sich die HSG zwei ganz wichtige Punkte und konnte damit den Abstand zu den direkten Abstiegsplätzen etwas vergrößern. Dabei musste die Mannschaft von Hendrik Kossen auf die etatmäßigen Torhüterinnen verzichten. Stattdessen ging Nane Steinmann in den Kasten und überzeugte mit einer sehr guten Leistung. Einige Probleme hatte die HSG-Deckung mit der torgefährlichen Kira Demuth. Doch mit einer kämpferischen Leistung blieben die Gäste immer dran und lagen zur Pause mit zwei Treffern vorn. Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung offen. In der Schlussphase spielte dann Rena Blankemeyer groß auf: Sie holte zunächst einen Strafwurf heraus, den Frauke Hische sicher verwandelte, und wurde mit zwei weiteren Treffern zur Matchwinnerin in diesem wichtigen Spiel.

TS Hoykenkamp - SV Eintracht Wiefelstede 33:29 (16:15). In einem turbulenten Start hatten die Gäste zunächst die Nase vorn, weil in der Hoykenkamper Deckung die richtige Zuordnung fehlte. Da auch Veronika Sinn bereits nach wenigen Minuten in kurze Deckung genommen wurde, musste sich die Offensive der Turnerschaft schnell auf diese Situation einstellen. Die eigene Abwehr hatte derweil einige Probleme, sich auf die zehnfache Torschützin Kira Decker einzustellen, so dass sich Hoykenkamp einem 7:10-Rückstand gegenübersah (14. Minute). So nahm Trainer Elias Wührmann schon recht früh seine Auszeit und stellte die Deckung um. Die 5:1-Formation wurde dann mit Naila Duddek als vorgezogene Spielerin immer sicherer. Zu Beginn der zweiten Hälfte nahm die Turnerschaft Decker in kurze Deckung, was sich als der richtige Schachzug erwies. Die Gastgeberinnen setzten sich bis auf 21:17 (34.) ab. Wiefelstede kam noch einmal auf 26:26 heran (49.), doch in der Schlussphase behielt die TSH nach vier Toren in Folge die Kontrolle. Ein Sonderlob des Trainers gab es für Linda Schultze, die im Angriff nicht zu bremsen war und neun Treffer erzielte.

TuS Augustfehn - TV Neerstedt II 24:19 (11:10). Knackpunkt in diesem Spiel waren die Schwächen im Neerstedter Angriff, denn dieser agierte häufig viel zu hektisch. Das nutzte Augustfehn sehr gut aus, denn die Ballgewinne in der Abwehr wurden mehrfach über die erste und zweite Welle zu einfachen Toren genutzt. Ihre stärkste Phase hatten die Gäste zu Beginn der zweiten Halbzeit, als Anna Görke (2) und Lynn Berger eine 14:12-Führung herauswarfen. Doch die Freude darüber währte nur kurz. Mit weiteren druckvollen Angriffen holte sich Augustfehn die Führung zurück und baute diese bis sechs Minuten vor dem Ende entscheidend auf 23:17 aus.

TSV Ganderkesee - HSG Friesoythe 21:25 (8:12). Nach hartem Kampf musste sich der TSV Ganderkesee dem Tabellenführer geschlagen geben und schwebt damit weiterhin in akuter Abstiegsgefahr. Im Gegensatz zur Niederlage beim DSC Oldenburg präsentierte sich das Team von Marc Voßhans hochmotiviert mit einer bärenstarken Abwehr, die mit leidenschaftlichem Kampf die gegnerische Mannschaft immer wieder vor neue Aufgaben stellte und mit ihren Torhüterinnen Annika Wardenburg und Lina Köhler Bestnoten verdiente. Die spielstarken Gäste hatten so einige Probleme, ihre beiden besten Torschützinnen Alina Kühn und Victoria Maier (jeweils sechs Treffer) in Szene zu setzen. So konnten sich die Gäste im Verlauf der ersten Hälfte erst langsam von den Gastgeberinnen auf 9:4 (20.) absetzen. Dagegen tat sich die Voßhans-Sieben gegen die offensiv ausgerichtete HSG-Deckung sehr schwer und scheiterte wie auch im zweiten Abschnitt selbst mit klaren Chancen immer wieder an der starken gegnerischen Keeperin Wiebke Rastadt.

Zu Beginn der zweiten Hälfte verkürzte Claudia Stöcker zwar den Rückstand, doch dann gaben die Gäste richtig Gas, kamen gegen eine zu defensiv eingestellte Ganderkeseer Deckung zu einfachen Toren und bauten ihre Führung so vorentscheidend auf 20:13 (44.) aus. Nach einer Umstellung der Abwehr kam Ganderkesee noch einmal auf 19:22 heran (55.) – zu mehr sollte es am Ende allerdings nicht reichen.

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