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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Saisonabbruch: Hiesige Fußballtrainer begrüßen Entscheidung des Verbandes

30.06.2020

Landkreis Wie schon im Vorfeld erwartet, wurde am Samstag auf dem außerordentlichen Verbandstag des Niedersächsischen Fußball-Verbandes (NFV) der Abbruch der laufenden Saison unter Anwendung der Quotientenregelung beschlossen (NWZ berichtete). Mit 91,1 Prozent der Stimmen hat die überwältigende Mehrheit der 324 Delegierten in einer Videokonferenz dem Antrag des NFV-Vorstandes zugestimmet. Alle Mannschaften, die auf einem Aufstiegs- oder Relegationsplatz liegen, steigen somit direkt auf. Absteiger gibt es hingegen keine.

Zu den großen Gewinnern der Entscheidung zählt unter anderem der SV Atlas Delmenhorst. Die Blau-Gelben lagen zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs auf dem zweiten Tabellenplatz der Oberliga – und steigen nun in die Regionalliga auf. „Super, dass es geklappt hat“, freut sich Kapitän Nick Köster und ergänzt: „Ansonsten hätten wir halt in der nächsten Saison voll angegriffen. Jetzt freuen wir uns auf tolle Derbys. Ich finde eine geteilte Regionalliga sehr reizvoll. Man brennt darauf, unter anderem gegen meine Ex-Vereine VfB Oldenburg und SSV Jeddeloh zu spielen. Nur schade, dass Kickers Emden nicht auch mit hochgeht. Gegen die spiele ich immer am liebsten.“

Auch Atlas-Trainer Key Riebau klingt zufrieden: „Letztendlich waren wir uns ja schon sicher, dass es so kommen wird. Trotzdem ist das erste Gefühl nach der offiziellen Bestätigung ein besonderes. Ich freue mich unheimlich für die Truppe und deren überragenden Leistungen, für die Verantwortlichen um den Verein und unsere Fans.“ Atlas hat es damit nach seiner Wiedergründung geschafft, sich innerhalb von nur acht Jahren von der 1. Kreisklasse bis in die vierthöchste deutsche Liga vorzuarbeiten. „Acht Jahre harte Arbeit zahlen sich aus. Ein unglaublicher Traum wird wahr“, jubelt Bastian Fuhrken, der als Sportlicher Leiter zu den „Architekten“ des Delmenhorster Erfolgs gehört.

Auch bei den Fußballern im Landkreis findet der NFV-Beschluss breite Zustimmung. „Es ist die fairste Variante“, sagt Trainer Lars Möhlenbrock vom Bezirksligisten FC Hude, wenngleich er zugibt, dass es in so einer Situation „keine perfekte Lösung“ gibt. Unter anderem sieht er den Termindruck, der in der kommenden Saison auf die Teams zukommt. „In vielen Ligen wird mit Überhang gespielt, da muss man als Verein dann mal durch.“ Wichtig sei nun, zügig wieder in einen geregelten Spielbetrieb zu kommen.

Kai Pankow, Trainer beim TSV Großenkneten in der Kreisliga, sieht im Beschluss ebenfalls eine faire Regelung und freut sich über das Ende der lange Diskussionen. Daneben weist er darauf hin, dass es in seiner Kreisliga schon erste Überlegungen für die kommende Saison gebe. Pankow: „17 Vereine spielen nur eine einfache Runde bis Ostern 2021. Dann erfolgt eine Aufteilung in zwei Gruppen – Meisterrunde und Abstiegsrunde. Dort wird auch nur eine einfache Runde gespielt. Ich finde die Idee gut.“ Der Vorteil liege auf der Hand: „Das würde die Anzahl der Spiele von 32 auf 24 reduzieren und macht Sinn, da man sicherlich nicht vor September 2020 in die Saison startet.“

Rene Heintze, Trainer beim SV Tungeln (1. Kreisklasse), freut sich über das Ergebnis. „Diese Lösung ist die einzig richtige. Natürlich gibt es immer den einen oder anderen, der nicht so begeistert ist.“

Andreas Kempe Nordwest-Fußball / Autor
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Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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