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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Hude müht sich zum Derbysieg

13.11.2019

Landkreis Die ganz große Überraschung ist am Wochenende in der Tischtennis-Bezirksoberliga Süd der Herren ausgeblieben. Im Derby profitierte der TV Hude III beim 9:6-Derbyerfolg gegen den VfL Wildeshausen von den personellen Problemen der Kreisstädter. Beim Tabellenzweiten Olympia Laxten gerieten die Huder beim 4:9 auf die Verliererstraße.

Olympia Laxten - TV Hude III 9:4. Die Doppelmisere und die knapp verlorenen Spiele brachen den Gästen im Emsland letzten Endes das Genick. Hinzu kam, dass im ersten Einzeldurchgang das obere Paarkreuz mit den Brüdern Cedric und Julian Meißner leer ausging. Die Folge: ein 0:5-Rückstand, der sich nicht mehr kitten ließ.

Ohne Julian Ewert, dafür mit Edeljoker Julian Meißner an Position eins, war der TVH trotz des relativ deutlichen Endstandes in vielen Duellen auf Augenhöhe mit dem klaren Favoriten. Laxten wurde nichts geschenkt – die fast vier Stunden lange Spieldauer und ein Satzverhältnis von 23:31 belegen, dass die Teams gar nicht so weit auseinander lagen. Da aber nur eine der fünf ganz knappen Partien erfolgreich gestaltet wurde – Tom Piper schlug Jörg Schneegans mit 3:2 Sätzen –, fuhren die Huder mit leeren Händen nach Hause.

TV Hude III - VfL Wildeshausen 9:6. Im unteren Paarkreuz hat der Turnverein den Sack zu gemacht. Tom Piper und Frank Schumacher holten gegen die Wildeshauser Martin Hakemann und Reservespieler Wolfgang Krüger alle vier möglichen Einzel.

Frank Schröder fiel beim VfL verletzungsbedingt aus und wird seinem Team aufgrund einer Hand-OP voraussichtlich weitere zwei bis drei Wochen und damit in drei wichtigen Spielen nicht zur Verfügung stehen. „Frank ist ein Leistungsträger und wird natürlich schmerzlich vermisst“, bedauert VfL-Kapitän Hakemann die lange Zwangspause seiner Nummer vier. Schröder weist im mittleren Paarkreuz eine makellose 4:0-Bilanz auf – sein Ausfall wird schwer zu kompensieren sein.

In der Huder Hochelucht-Halle ließen die Gäste dennoch nichts unversucht, die Zuschauer sahen ein abwechslungsreiches Landkreisderby. Über ein 1:2 nach den Doppeln blieb es lange spannend. Andreas Lehmkuhl holte gegen seinen früheren Verein mit einem 3:2 gegen Carsten Scherf zum 4:3-Zwischenstand für die Hausherren die erstmalige Führung für Hude heraus. Piper und Schumacher erhöhten wenig später auf 6:3.

Wildeshausen hatte sein Pulver aber noch längst nicht verschossen: Helmut Rang, Scherf und Fabian Rang verkürzten auf 6:7. Das souveräne dritte Paarkreuz des TVH war an diesem Tag eine Macht und ließ nichts anbrennen. Gleiches galt für Julian Meißner, der die Routiniers Helmut Rang und Guido Grützmacher distanzierte.

„Nachdem wir im vergangenen Jahr schon mit 7:9 verloren hatten, wollten wir dieses Mal unbedingt etwas mitnehmen“, sagte Hakemann. Im Gegensatz zur Doppelschwäche in der Saison 2018/19 – in dem Vergleich hatte Hude alle vier möglichen Doppel für sich entschieden – fehlte laut Hakemann nun „im unteren Paarkreuz die Durchschlagskraft“.

Hudes Julian Ewert freute sich derweil über den mühsamen Sieg gegen den Tabellenvorletzten „Gegen Wildeshausen tun wir uns immer sehr schwer. Uns hat es selbstverständlich in die Karten gespielt, dass Frank Schröder ausgefallen ist.“ Der TVH ist mit 8:8 Punkten weiterhin Fünfter, der VfL ist mit 1:7 Zählern Neunter.

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