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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Landkreistrio startet schlagkräftig

25.11.2016

Landkreis Jetzt dürfen auch die Faustballerinnen aus dem Landkreis in der 1. Bundesliga wieder angreifen: An diesem Wochenende beginnt für den Ahlhorner SV, den SV Moslesfehn sowie den Aufsteiger TV Brettorf die neue Hallensaison. Gleich zum Auftakt kommt es in Ahlhorn zum großen Derbyspieltag, wenn das Landkreistrio untereinander ist. Spielbeginn in der Sporthalle der Graf-von-Zeppelin-Schule ist am Sonntag um 11 Uhr. Wie die Ausgangssituation bei den drei hiesigen Clubs ist und was sich während der faustballfreien Zeit zwischen Feld- und Hallensaison getan hat, zeigt der folgende Überblick:

TV Brettorf

Aufstieg in der letzten Hallensaison, der Klassenerhalt in der 1. Bundesliga auf dem Feld – Brettorfs Trainerin Rieke Buck kann sehr zufrieden auf ihre zwölfmonatige Tätigkeit beim TVB blicken. Unter dem Hallendach will die ehemalige Bundesligaspielerin des MTSV Selsingen mit ihrem Team nun das Brettorfer Image als „Fahrstuhlmannschaft“ der Liga loswerden. Nach den letzten beiden Aufstiegen ging es nach nur jeweils 16 Spielen direkt wieder in Liga zwei – jetzt sind die jungen Brettorferinnen „gekommen, um zu bleiben“. Verändert hat sich zur Feldsaison wenig. Einzig Jule Weber wird, nach einigen Einsätzen im Sommer, nun fester Bestandteil des Bundesligateams. Mit Rika Meiners, Karen Kläner (beide U18-Weltmeister 2014) und Ida Hollmann (U18-Weltmeister 2016) stehen gleich drei international dekorierte Spielerinnen in den Reihen, die die Führungspositionen einnehmen sollten. Als Ziel haben sich die Schwarz-Weißen die Platzierung der Feldsaison gesetzt – dort landete der TVB auf dem sechsten Rang.

Prognose: Das Team hat auf dem Feld bewiesen, dass es in der Liga bestehen kann. Wenn der TVB ohne Verletzung durchkommt, ist auch in der Halle der Klassenverbleib machbar.

Ahlhorner SV

Als amtierender Vizemeister in der Halle und auf dem Feld geht der Ahlhorner SV in diese Spielzeit. Somit liegt die Messlatte in diesem Jahr deutlich höher, vielleicht sogar höher als dem Team selber lieb ist. Personell gibt es keine Veränderungen, dementsprechend eingespielt ist das Team von Trainerin Edda Meiners. Das erste Ausrufezeichen setzten die Blau-Weißen beim Turniersieg in Brettorf – und das ohne Angreiferin Pia Neuefeind. Sie weilte zu diesem Zeitpunkt bei der WM in Brasilien und wird sicher mit mächtig viel Rückenwind nach ihren ersten Länderspielen und dem Titel zurückkehren. Als erster großer Höhepunkt wartet auf Ahlhorn neben der Bundesligasaison im Januar der Champions Cup vor heimischer Kulisse. Hier soll es auf jeden Fall eine Medaille geben, auch wenn die DM-Quali als eigentliches Saisonziel mehr im Fokus steht. Dabei ist es dem Team egal, welchen der ersten drei Plätze es belegt, die toll veranstalteten Meisterschaften in Stammheim sind Motivation genug.

Prognose: Angreiferin Pia Neuefeind hat im vergangenen Jahr einen großen Sprung nach vorne gemacht. Mit ihrem perfekt eingespielten Team im Rücken ist Ahlhorn der wohl heißeste Kandidat auf den Titel des Nordmeisters.

SV Moslesfehn

Ohne personelle Veränderungen geht es für den SV Moslesfehn in die anstehende Hallensaison. Michele Werth wird nach ihrer Verletzung wohl erst im Sommer 2017 wieder angreifen. Auch Ulrike Schubert, die bereits auf dem Rasen für noch mehr Variabilität im Moslesfehner Angriff sorgte, wird mit auflaufen. Auch am Spielfeldrand bleibt die Konstellation der Trainer mit Manfred Grüning und Carsten Bischoff bestehen. Den beiden Trainern steht in dieser Saison mit neun Spielerinnen ein großer Kader zur Verfügung. Nach dem großartigen dritten Platz beim Europapokal in Jona und der doch etwas enttäuschenden Leistung bei der DM in Bredstedt, wollen die Spielerinnen vom Küstenkanal nun wieder neu angreifen. Die Priorität liegt dabei zunächst auf dem Klassenerhalt, der 2015/2016 kurzzeitig gefährdet war, doch eigentlich schielt das Team auf einen der drei DM-Plätze.

Prognose: Moslesfehn gehört in dieser Saison sicher zum Kreis der Top-Teams. Gerade mit der Qualität im Angriff und der guten Stimmung innerhalb der Mannschaft wird der SVM im Kampf um die Nordmeisterschaft ein gewichtiges Wörtchen mitreden.

Sönke Spille Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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