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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Fußball: Lange Gesichter beim VfL Wildeshausen

21.10.2013

Wildeshausen Wildeshausens Trainer Klaus Ebel versammelte seine Jungs nach dem Abpfiff im Mittelkreis. Es wurde kaum gesprochen, die Körpersprache zeigte, wie tief die Enttäuschung über den späten 1:1-Ausgleichstreffer gegen die eigentlich über 90 Minuten ungefährlichen Gäste aus Wiefelstede saß. „Ich bin nicht sprachlos, aber das ist gerade Enttäuschung pur. Wir müssen jetzt vorsichtig sein, dass die Stimmung nicht umkippt. Wir haben in dieser Woche eine Menge aufzuarbeiten“, kündigte Ebel an.

Vor der letzten Minute der Nachspielzeit hätte wohl keiner der knapp 300 Zuschauer geahnt, dass die Wildeshauser nicht als Sieger vom Platz gehen würden. Der SV Eintracht Wiefelstede besaß in der kompletten Spielzeit nur zwei Tormöglichkeiten, die den Gästen aber zum Punktgewinn reichten.

Anders als in den vergangenen Spielen legten die Wildeshauser im heimischen Krandelstadion gut los. Mit schnellen, sicheren Kombinationen lief der Ball sicher durch die eigenen Reihen, so dass nach einem doppelten Doppelpass zwischen Sascha Görke, Benjamin Bohrer, Majues Gebhardt-Bauer und Maximilian Seidel die erste Chance bereits in der fünften Minute herausgespielt wurde. Im Gegensatz zu den letzten Auftritten ließ Trainer Ebel mit Gebhardt-Bauer neben Seidel einen zweiten gelernten Stürmer auflaufen und das tat dem Wildeshauser Spiel gut.

Nach einer Viertelstunde scheiterte Marcel Hesselmann mit einem Kopfball nur knapp, ehe in der 26. Minute Bohrer seinen zehnten Saisontreffer und die 1:0-Führung für den VfL erzielte. Diese war allerdings umstritten. Bohrers Schuss trumpfte von der Unterkante der Latte zurück ins Feld, im Nachsetzen köpfte Gebhardt-Bauer den Ball ins Tor. Schiedsrichter Jan Denker entschied auf Tor und überstimmte damit seinen Assistenten, der auf Abseits plädiert hatte. Bis zur Halbzeit hätten erneut Bohrer und Gebhardt-Bauer für die Vorentscheidung sorgen können, doch beste Gelegenheiten wurden sträflich ausgelassen.

So ging es auch im zweiten Durchgang weiter. Wiefelstede konnte sich nur in den seltensten Fällen spielerisch aus der eigenen Defensive lösen. Doch der entscheidende zweite Treffer für die Gastgeber wollte nicht fallen. Gebhardt-Bauer, Janek Jacobs, Hesselmann oder Görke, der mit einem Schuss aus 20 Metern nur den Innenpfosten traf – der Ball wollte nicht über die Linie des Wiefelsteder Tores. Auch der eingewechselte Rene Tramitzke, der am Freitag bei der zweiten Mannschaft drei Treffer erzielte, erlebte einen bitteren Nachmittag. Nach einem Laufduell musste der Angreifer nach nur 17 Minuten mit einer Knieverletzung wieder ausgewechselt werden.

Und so kam es, wie es kommen musste. Einen Freistoß in der Nachspielzeit aus dem Halbfeld veredelte Waldemar Müller zum Ausgleich. „Wenn wir die Chancen vorne nutzen, passiert uns das in der Schlussphase nicht mehr“, ärgerte sich Ebel.

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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