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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

GAMBIA-HILFE: Lederschuhe sollen Latschen ersetzen

05.04.2008

GANDERKESEE Uwe Schwager konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen, als er die Fotos sah. Stolz zeigten sich da einige Kinder aus dem bitterarmen Gambia in Fußball-Trikots, die sie als Spende aus Ganderkesee erhalten hatten. Nur: Die sportbegeisterten Jungen spielten nicht in Fußballschuhen – sondern in Latschen. „Fußballschuhe sind in Gambia viel zu teuer, die können sich die Menschen gar nicht leisten“, weiß Schwager. Um hier zu helfen, fragt er jetzt: Wer spendet ausrangierte Kinder- oder Jugendfußball-Schuhe für Gambia?

Kurz zum Hintergrund: In dem westafrikanischen Land haben die Ex-Ganderkeseer Heike und Heiner Tautz mit ihrem Verein „Riverboat-Doctors-International“ (RDI) seit dem Jahr 2001 eine medizinische Versorgung aufgebaut. Schwager, der die Eheleute aus deren Zeit in Schweinsheide kennt, hat es übernommen, die Annahme von Sachspenden für Gambia zu koordinieren.

So waren erst im November 2007 zwei proppevolle Hilfs-Container von Ganderkesee aus auf den Weg in Richtung Westafrika gegangen. Mit an Bord: die ausrangierten Trikots von Jugendfußballern.

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In Gambia sei der Verein RDI vor kurzem „umgezogen“, berichteten am Freitag Mary und Johan van Niel. Das Ehepaar aus den Niederlanden unterstützt von dort aus mit einer Stiftung das RDI-Projekt – und war am Freitag zu Gast bei Uwe Schwager. Der Verein habe in Buniadu, einem Dorf auf der Nordseite des Gambia-Flusses, ein Gebäude saniert und betreibe seit November 2007 hier ein Gesundheitszentrum.

Mittlerweile kämen wohl 90 bis 100 Patienten pro Tag, schätzen die van Niels, die vor wenigen Wochen in Gambia waren. Die Versorgung mit Ärzten sei in Gambia denkbar schlecht: Während in Deutschland auf knapp 300 Einwohner ein Mediziner komme, liege das Verhältnis in Gambia bei 14 436:1.

Die Behandlung in Buniadu sei sehr preisgünstig, um niemanden auszuschließen. Für 5 Dalasi, das seien 16 Cent, könne ein Patient bis zu dreimal kommen. Medikamente oder Verbandsmaterial seien im Preis enthalten. Um dies so günstig anbieten zu können, sei RDI auf Geld- und Medikamentenspenden angewiesen.

Uwe Schwager geht davon aus, dass der nächste Hilfscontainer von Ganderkesee aus frühestens Ende 2008 auf die Reise geht. Die gespendeten Fußball-Schuhe will er früher schicken – und zwar über Helfer, die in dem Gesundheitszentrum arbeiten. Wer Fußball-Schuhe entbehren kann, kann Schwager unter 04222/2683 erreichen.

Mehr Infos: www.rdi-ev.de

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