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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

TISCHTENNIS: Lingenau trumpft in Berlin groß auf

15.02.2010

HUDE Mit einem lachenden und einem weinenden Auge ist Felix Lingenau (TV Hude) von den Norddeutschen Tischtennis-Meisterschaften aus Berlin zurückgekehrt. Auf der einen Seite stand ein kaum für möglich gehaltener Sprung ins Achtelfinale zu Buche. Andererseits fehlte nur ein Sieg zur Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft.

Achtelfinale war das Ziel

„Insgesamt muss ich natürlich hochzufrieden sein. Ich bin nur als Nachrücker dabei gewesen und habe zumindest am ersten Tag wirklich gut gespielt“, bewertete Lingenau seine erste Teilnahme an den Norddeutschen Meisterschaften. „Im Achtelfinale konnte ich leider nicht meine optimale Leistung abrufen, obwohl mein Gegner nicht überragend gespielt hat“, übte er nach dem 1:4 gegen Christian Velling vom TSV Bargteheide Selbstkritik. Gegen den Regionalligaspieler gewann Lingenau sogar den ersten Satz, verlor danach aber den Faden und schied aus: „Das Achtelfinale war mein Ziel, und das hab ich geschafft.“

Seinen sportlichen Höhepunkt hatte Lingenau trotz einer 3:4-Pleite gleich im ersten Vorrunden-Einzel. Gegen den an Nummer eins gesetzten Kay-Andrew Greil spielte der Huder groß auf und brachte ihn an den Rand einer Niederlage. Greil, aktuell die Nummer zwei beim Regionalligisten TT-Freunde Hamburg und mit einer Bilanz von 22:6 einer der besten Spieler der dritten Liga, musste sein bestes Tischtennis aufbieten, um Lingenau zu schlagen.

Berliner sorgt für Eklat

Für einen Eklat sorgte Lingenaus zweiter Vorrundengegner. Als der 30-jährige Huder bei einer 3:2-Satzführung gegen Ali-Serdar Gözöbüyük (Reinickendorfer Füchse Berlin) im sechsten Abschnitt zwei Satzbälle abwehrte und in der Verlängerung nach einem langen Ballwechsel sogar in Führung ging, rastete sein Gegenüber förmlich aus. Nachdem er zuvor bereits wegen einer verbalen Entgleisung die Gelbe Karte gesehen hatte, trat er in die Bande – Lingenau erhielt den nächsten Punkt und hatte gewonnen. „Dann trat er noch einmal in die Bande und wurde für den Rest des Turniers disqualifiziert“, so Lingenau.

Der 30-Jährige schlug im dritten Einzel Marco Gluza von Werder Bremen in vier Sätzen und löste damit zugleich das Ticket für die Hauptrunde.

Erfolg auch im Doppel

Im Doppelwettbewerb scheiterte Lingenau an der Seite von Alexander Kellert (Hamburger SV) im Viertelfinale an der Kombination Sven Hielscher/Lars Petersen (SV Bolzum/TuS Celle). In der Auftaktrunde kam das Duo kampflos weiter, da kurioserweise der zu diesem Zeitpunkt bereits disqualifizierte Gözöbüyük im gegnerischen Doppel stand.

Mit einem Achtelfinal-Einzug im Einzel und dem Erreichen des Viertelfinales im Doppel im Rücken machte sich Lingenau am Sonntagmittag mit dem Zug auf den Weg von Berlin nach Westercelle. Dort wirkte er nur wenige Stunden später im Verbandsliga-Punktspiel seines TV Hude mit. „Tischtennis nonstop“ also für Lingenau, der seine Kraftverluste nach seinem bislang größten sportlichen Erfolg aber einräumte: „Ich bin schon ziemlich kaputt.“

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