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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Schützenverein hat die Zukunft im Visier

10.01.2019

Lüerte Das Projekt „Zukunft“ des Schützenvereins Lüerte-Holzhausen ist ehrgeizig. Nach und nach soll der Schießbetrieb modernen Standards angepasst und das Vereinsgebäude aufgemöbelt werden. Dass dieses nicht alles sofort und auf einmal über die Bühne gehen kann, darüber waren sich am Dienstagabend Vorsitzender Dirk Depken, Kassenwart Gerold Meyer-Nicolaus, Sportleiter Marc Jäschke und Schriftführerin Sandra Nicolaus klar. Sie stellten die Pläne und Absichten im Schützenhaus in Lüerte vor.

„Wenn wir zu anderen Vereinen kommen und dort moderne Schießanlagen vorfinden, ist klar, dass auch wir etwas tun müssen, um unseren Verein für die Zukunft gut aufzustellen“, sagte Depken. Tatsächlich ist zum Beispiel die Zuganlage für die Zielscheiben im Luftgewehrstand rund 35 Jahre alt. Auch im Kleinkaliberstand sieht es nicht viel besser aus. Die gerade bewerkstelligte Schießstandabnahme durch den Landkreis gab aber keinen Grund zu Beanstandung. „Es geht vielmehr darum, zu modernisieren, etwas mehr Pep in die Veranstaltungen zu bringen und gerade für unsere rund 40 Sportschützen bessere Wettkampfbedingungen zu schaffen“, erklärte Jäschke.

„Deshalb haben wir uns in einem ersten Schritt im Projekt Zukunft vorgenommen, den Luftgewehrstand auf den neuesten technischen Stand zu bringen“, ergänzte Meyer-Nicolaus. Die Investition sei kein Pappenstiel und bewege sich bei rund 25 000 Euro. „Die Stadt hat unserem Antrag auf Bezuschussung in 2018 nicht entsprochen. Das mussten wir erst einmal verdauen. Wir wollen aber die Modernisierung starten, auch wenn wir aus der Vereinskasse noch nicht alles bezahlen können“, sagte Meyer-Nicolaus.

Inzwischen seien ein Antrag beim Kreissportbund gestellt und ein Crowdfunding-Projekt der Volksbank Wildeshauser Geest „Modernisierung Luftgewehrstand SV Lüerte-Holzhausen“ angeschoben worden. Es läuft seit einem Monat und endet am 5. März. Die benötigte Geldsumme beträgt 6000 Euro.

Mindestens auf der Hälfte der Investitionssumme werde der Verein hängen bleiben. Eine Zwischenfinanzierung werde nötig, um kommende Zuschüsse vom Kreissportbund (Landessportbund) zunächst zu überbrücken. Denn mit der Modernisierung wollen die Schützen so schnell wie möglich beginnen.

Dazu gehört die Installation zur elektronischen Ermittlung der Treffer auf sechs Schießplätzen. Der Schütze kann auf einem Tablet direkt die Ergebnisse sehen. Im Aufenthaltsraum werden alle Schieß-Ergebnisse auf einer Großbildleinwand angezeigt. Auch soll in eine neue gleichmäßigere LED-Beleuchtung investiert werden. „Auf diese Art und Weise wird alles etwas interessanter“, meinte Marc Jäschke. So soll der Schießsport für jüngere Generationen attraktiver werden.

In weiteren Schritten soll der Kleinkaliberstand modernisiert werden. Auch das Vereinshaus soll mehr Pep bekommen. Doch das könne noch einige Jahre dauern. „Jetzt ist es erstmal wichtig, den Anfang zu machen“, meinte Depken.

Das Thema Modernisierung des Luftgewehrstands steht als einer der zentralen Punkte auf der Tagesordnung der Jahreshauptversammlung am Freitag, 22. Februar, ab 20 Uhr in der Schützenhalle in Lüerte. Bis dahin hofft der Vorstand, dass Mitglieder und Freunde des Vereins das Crowdfunding-Projekt unterstützen. Infos unter https://vbwildeshauser-geest.viele-schaffen-mehr.de/lgstand.

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