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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Ahlhorn verpasst versöhnlichen Abschluss

18.03.2019

Mannheim /Ahlhorn Die Enttäuschung war den Ahlhorner Faustballern nach der Niederlage im Spiel um Platz drei ins Gesicht geschrieben. Während sie nach dem 1:3 (11:8, 10:12, 7:11, 9:11) gegen Gastgeber TV Käfertal die Deutsche Meisterschaft ohne Medaille verlassen mussten, kannte die Freude über Bronze beim Ausrichter kein Halten mehr. Den Titel sicherte sich der TSV Pfungstadt, der das gesamte Turnier schon dominiert hatte und sich im Finale klar mit 3:0 (11:5, 11:5, 11:0) gegen TV Vaihingen/Enz durchsetzte.

Der Start ins kleine Finale um Bronze verlief für die Ahlhorner zunächst vielversprechend. Während der Gegner Probleme bei der Ballannahme hatte, spielte sich der Staffelsieger der 1. Bundesliga Nord schnell eine 8:4-Führung heraus. Aufgrund von kleinen Unkonzentriertheiten kam Käfertal noch einmal auf 8:10 heran, ehe der ASV den Sack zu machte.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs wirkte der Gegner, der zuvor im Halbfinale gegen Vaihingen/Enz über fünf Sätze gehen musste, dann wie ausgewechselt. Mit 5:2 lagen die Hausherren zwischenzeitlich vorne – allen voran der bärenstarke Nick Trinemeier sicherte die Punkte. Doch Ahlhorn gab sich nicht auf und konnte durch Tim Albrecht sogar in Führung gehen (8:7). Nach zwei Fehlern der Käfertaler lag Ahlhorn bereits aussichtsreich mit 10:7 vorne, doch alle drei Satzbälle wurden abgewehrt. Im Gegenzug übernahmen die Gastgeber erneut die Führung, und Trinemeier nutzte direkt den ersten Satzball zum 1:1. „Dass wir den Satz verloren haben, war mehr als ärgerlich. Wenn wir mit 2:0 in Führung gegangen wären, hätten wir das Spiel sicherlich im Griff gehabt“, resümierte Tim Albrecht hinterher.

Mit dem Rückenwind dieser Aufholjagd startete Käfertal in den dritten Satz und lag schnell mit 3:0 vorne. Ahlhorn brauchte erneut etwas Zeit, um ins Spiel zu finden, kämpfte sich dann aber auf 6:6 heran. Doch zu viele Fehler in der Angabe brachten die Gastgeber wieder in Führung. Beim Stand von 10:7 nutzten sie erneut den ersten Satzball.

Hochmotiviert gingen die Hausherren dann in den vierten Durchgang. Sie wirkten konzentrierter und lagen bereits 6:2 vorne, als Ahlhorn Sören Dahms ins Spiel brachte – und fünf Punkte in Folge erzielte. Während die Norddeutschen wieder kurz Hoffnung schöpften, zog Käfertal unter dem Jubel der zahlreichen Fans in der Halle erneut auf 10:8 davon. Und wieder war es der starke Trinemeier am Schlag, der den zweiten Matchball sicher verwandelte, ehe sich die Hausherren überglücklich in die Arme fielen.

Doch auch die Ahlhorner durften nach anfänglicher Enttäuschung über die verpasste Medaille zahlreiche Komplimente entgegennehmen. Das galt auch für das Halbfinalspiel, das gegen den späteren Meister Pfungstadt mit 1:3 (9:11, 4:11, 11:9, 8:11) verloren ging. „Es war definitiv nicht einfach“, gab Pfungstadts Ausnahmeangreifer Patrick Thomas zu, und sein Mitspieler Andrew Fernando aus der TSV-Abwehr fügte hinzu: „Die Ahlhorner haben uns ganz schön beschäftigt.“ Völlig unbekümmert und mit der nötigen Lockerheit traten die Blau-Weißen gegen den Topfavoriten aus Hessen auf. Bis zum 7:6 lagen sie im ersten Satz vorne, ehe Pfungstadt den Kopf aus der Schlinge zog. Der zweite Durchgang lieferte dann das eigentlich befürchtete Bild: Der TSV dominierte nach Belieben, erspielte sich eine 10:1-Führung und nutzte den vierten Satzball zum 11:4. Doch der ASV fand sein Kämpferherz wieder – und schaffte es tatsächlich, dem TSV mit 11:9 den ersten und einzigen Satzverlust beizubringen.

Was der sichtlich vergrellte TSV-Trainer Dieter Thomas anschließend seiner Mannschaft gesagt hat, ist zwar nicht übermittelt. Der TSV jedoch fand zur gewohnten Stärke zurück und löste letztendlich doch noch souverän sein Finalticket – gegen einen ASV, der trotz der Niederlage eine starke Leistung zeigte.

Stark war der Auftritt der Ahlhorner auch in der Vorrunde am Samstag gegen den VfK Berlin. In weniger als 45 Minuten gewann der ASV sein Auftaktspiel (11:1, 11:8, 11:6) und legte damit den Grundstein für den Halbfinaleinzug. „Das lief, wie wir es uns vorgestellt hatten“, freute sich Tim Albrecht. Den Gruppensieg verpasste seine Mannschaft derweil durch eine 0:3-Niederlage gegen den TV Vaihingen/Enz (6:11, 9:11, 6:11).

Gloria Balthazaar Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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