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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Vorrunde bietet Teilnehmern viele Überraschungen

12.03.2018

Mannheim /Brettorf /Ahlhorn Ein langsames Einspielen gab es bei der Deutschen Meisterschaft in Mannheim für die Faustballer nicht. Bereits in den beiden Vorrundengruppen, die am Samstag ausgespielt wurden, ging es voll zur Sache – und die Teilnehmer erwarteten einige überraschende Ergebnisse. „Wir haben in der Vorrunde über weite Strecken das gezeigt, was wir können“, war sich ASV-Trainer Karsten Bilger der guten Leistung seiner Mannschaft bewusst.

Am wenigsten wurde im Vorfeld wohl mit Ahlhorns deutlichem 3:1-Auftakterfolg (11:9, 8:11, 11:4, 11:5) gegen den VfK Berlin gerechnet, der sich im späteren Turnierverlauf den DM-Titel sichern sollte. Gleich zweimal an kuriosen Begegnungen beteiligt war der TV Brettorf. Bei der 1:3 (8:11, 11:13, 11:7, 7:11)-Niederlage gegen Ausrichter TV Käfertal gab es gleich drei Unterbrechungen. Im zweiten Spiel drehten die Brettorfer einen 0:2-Rückstand gegen TV Schweinfurt/Oberndorf zum 3:2 (4:11, 8:11, 11:9, 11:7, 12:10) und qualifizierten sich fürs Halbfinale.

Gleich im ersten Duell sorgten die Ahlhorner für Verwunderung auf den Rängen. Dabei begann das Duell des Nord-Dritten gegen den -Ersten wie erwartet. Erst nach einem 0:4-Rückstand gelang Christoph Johannes der erste Punkt. Der ASV stellte um und hatte Berlins Lukas Schubert plötzlich im Griff. Der Doppel-Weltmeister machte ungewohnte Fehler – 11:9.

Nach dem Satzausgleich durch den VfK zeigte Johannes wieder seine Klasse. Der 1,98-Meter-Mann war an der Leine ein Brett und brachte Schubert weiter gehörig ins Schwitzen. Nach dem 4:11 präsentierte sich Berlin völlig von der Rolle und verlor auch im Satz danach mit 5:11. Die erste dicke Überraschung des Turniers war geschafft.

Richtig laut wurde es dann beim ersten Auftritt des TV Käfertal. Die vielen Heimfans lieferten sich ein lautstarkes Duell mit dem angereisten Fanblock aus Brettorf. Auf dem Feld hatte aber von Beginn an ein Team das Sagen: Käfertal. Nach einem schnellen 4:1 kam es zwar mehrmals zum Ausgleich, beim 11:8 holte der TVK aber den Satz. Bevor der zweite Durchgang starten konnte, musste der platte Ball ausgetauscht werden. Beim Stand von 2:2 folgte die nächste Unterbrechung. Die 24-Sekunden-Uhr des Basketballkorbs ließ plötzlich pausenlos die Sirene ertönen, für 40 Minuten musste der Schiedsrichter das Spiel unterbrechen. Als es weiterging, war Brettorf wacher. Trotzdem ging dieser Abschnitt mit 13:11 an Käfertal.

Im dritten Satz musste erneut der Ball gewechselt werden. Dieses Mal war er nass, nachdem er auf der Tribüne ein Bier umgeworfen hatte. Auch die frische Kugel und ein gewonnener Satz brachten die Brettorfer nicht weiter, sie unterlagen 1:3 und mussten ums Weiterkommen zittern.

Das „Endspiel“ gegen Schweinfurt schien dann schnell entschieden. 11:4, 11:8 – der Gegner führte 2:0. Nun spielte Brettorf allerdings wie ausgewechselt. Drei Satzsiege in Serie später stand plötzlich der TVB im Halbfinale. „Der Samstag war für uns alle ein extrem anstrengender Tag. Wir waren schon fast draußen und haben uns dann noch einmal zurückgekämpft“, sagte ein ausgepumpter Spielertrainer Tim Lemke.

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