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Aktualisiert vor 4 Minuten.

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Tennishalle in Westerstede brennt

NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Brettorfs „Boygroup“ fehlt ein Punkt zur Sensation

18.03.2019

Mannheim /Brettorf Sie waren die jüngste Mannschaft bei dieser Meisterschaft – und dürften mit ihrem Auftritt sogar den Bundestrainer Olaf Neuenfeld erstaunt haben: Die Faustballer des TV Brettorf haben bei der DM in Mannheim nur hauchdünn den Einzug ins Halbfinale verpasst. Im entscheidenden Spiel gegen den Gastgeber TV Käfertal fehlte der Brettorfer „Boygroup“ nur ein Punkt. Doch der Matchball im dritten Satz wurde vergeben, das Spiel am Ende mit 2:3 verloren. Die zu erwartende Niederlage gegen die Übermannschaft des TSV Pfungstadt besiegelte am späten Samstagnachmittag schließlich das Vorrundenaus für das Team von TVB-Trainer Klaus Tabke.

„Wir haben uns sehr gut präsentiert und sicherlich viele auf den Zuschauerrängen überrascht“, bilanzierte Tabke. Auf der Tribüne saß eben auch der Männer-Bundestrainer. „Brettorf kann ohne Druck aufspielen, wird aber am Samstagabend die Segel streichen müssen“, hatte Neuenfeld im Vorfeld prognostiziert. Ihn hätte der TVB beinahe Lügen gestraft, denn in ihrem ersten und zugleich vorentscheidenden Spiel bot sich den Schwarz-Weißen tatsächlich die Möglichkeit zur großen Überraschung. Mit einem Sieg gegen Käfertal, das zuvor 0:3 gegen Pfungstadt verloren hätte, wäre Brettorf bereits ins Halbfinale eingezogen. Und das Tabke-Team setzte direkt ein Ausrufezeichen, gewann den ersten Satz trotz eines 6:10-Rückstands in der Verlängerung mit 13:11 und schnappte sich anschließend auch Durchgang zwei (11:9). „Da haben die Jungs sensationell gespielt“, lobte Tabke sein Team. Die rund 50 mitgereisten Fans aus dem faustballverrücktesten Dorf Deutschlands peitschten ihr Team weiter nach vorne. Auch im dritten Durchgang spielte der TVB frech und unbekümmert weiter, zog an der Leine immer wieder ein gekonntes Schussspiel auf und drehte erneut einen 6:8-Rückstand zur 9:8-Führung und hatte wenig später beim 10:9 Matchball. Doch ausgerechnet im entscheidenden Moment fehlte die Kaltschnäuzigkeit, was Tabke auf die Unerfahrenheit seiner Mannschaft schob. Die Chance zum Sieg wurde liegengelassen, wenig später jubelte Käfertal in der Verlängerung (12:14).

In Satz vier konnten die Brettorfer bis zum 5:4 weiterhin gut mithalten, ließen dann aber den Vorjahresfinalisten auf 7:11 enteilen. Ähnlich verlief der entscheidende fünfte Durchgang, den der TVB bis zum 6:7 offen hielt, ehe Käfertals Angreifer Nick Trinemeier mit seinen Punkten für die Entscheidung sorgte (8:11). „Das war ein ganz hartes Stück Arbeit“, meinte Trinemeier hinterher sichtlich erleichtert. „Brettorf hat super gespielt, die haben es uns sehr schwer gemacht.“ Beim TVB überwog zunächst die Enttäuschung: „Wir haben viel Lob bekommen, aber dafür können wir uns natürlich jetzt nichts kaufen“, so Tabke.

Da die anschließende Begegnung gegen den fehlerfrei spielenden Favoriten aus Pfungstadt deutlich mit 0:3 verloren ging (7:11, 3:11, 6:11), platzte der Traum vom Halbfinale endgültig. „Insgesamt müssen wir uns keinen Vorwurf machen. Wir haben eine gute Visitenkarte abgegeben“, lautete Tabkes Fazit.

TVB: Hauke Rykena, Malte Hollmann, Timo Kläner, Hauke Spille, Tom Hartung, Marcel Osterloh, Erik Hollmann

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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