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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Fluglärm In Der Gemeinde Ganderkesee: Anwohner fordert mehr Rücksicht von Piloten

31.05.2016

Falkenburg Seit 33 Jahren wohnt Günther Schmidt am Schützenwall in Falkenburg, er hängt an seinem Haus, in das er viel Eigenleistung gesteckt hat – „trotzdem bin ich langsam so weit“, sagt der 66-Jährige, „dass ich an Umzug denke.“ Der Grund dafür liegt gut einen Kilometer hinterm Gartenzaun im Südosten: der Flugplatz in Ganderkesee.

Günther Schmidt ist beileibe kein erklärter Gegner des Airfields. „Keiner will den Flugplatz weghaben“, glaubt er, dieser sei wichtig für Ganderkesee. „Aber ich erwarte mehr Rücksicht von den Piloten.“ Normale Starts und Landungen empfindet Schmidt nicht als störend. Die nimmt er in Kauf – genauso wie die großen Jets, die regelmäßig im Landeanflug auf Bremen hörbar über seinen Garten schweben. Was ihn hingegen zunehmend stört, ist der Sport- und Freizeitbetrieb auf dem Airfield. „Der wird immer mehr, von Jahr zu Jahr“, ist sein Eindruck.

Das würde den Aussagen von Flugplatz-Betreiber Ralf Sauer entsprechen. Ziel sei es, mehr junge Leute für den Luftsport zu begeistern, hatte der Airfield-Geschäftsführer vor zwei Jahren vor dem Wirtschafts- und Finanzausschuss des Ganderkeseer Rates erklärt. Mehr Segel- oder Ultraleicht-Flieger sollten Ganderkesee entdecken. Gleichzeitig versicherte Sauer seinerzeit, Beschwerden der Anlieger würden ernst genommen.

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An diesem Donnerstag, 2. Juni, wird Ralf Sauer erneut dem Ausschuss für Wirtschaft und Finanzen Rede und Antwort stehen. Das geschieht auf Antrag der Freien Wähler. Fraktionschef Arnold Hansen, der selber im Ganderkeseer Westen wohnt, nicht weit weg vom Flugplatz, bestätigt den Eindruck, dass die Freizeit- und Sport-Fliegerei in jüngster Zeit zugenommen hat.

Und Freizeit und Sport, das liegt auf der Hand, können zumindest bei Berufstätigen nur am Wochenende stattfinden, wenn andere vielleicht gerade  ein Nickerchen im Liegestuhl auf der Terrasse planen – im Umfeld von Flugplätzen ist das also ein klassischer Zielkonflikt. Für Günther Schmidt in Falkenburg wäre schon viel erreicht, wenn die Anbieter auf dem Airfield bei der Technik nachbessern. Die Transportmaschine für die Fallschirmspringer etwa sei alt, weiß er, der Motor extrem laut – ein anderes, sogar größeres Modell, das gelegentlich in Ganderkesee eingesetzt werde, fliege deutlich leiser.

Als besonders lästig empfand Schmidt in der vergangenen Woche den Lärm von Tragschraubern. Das lässt sich erklären: Für diese Mini-Helikopter fand ein einwöchiger Fluglehrer-Lehrgang statt, sagte Jochen Klein von der Flugplatz-Verwaltung am Montag auf Nachfrage der NWZ . Rechtlich sei dabei alles im Rahmen geblieben. Im Übrigen, betont Klein, würden die Piloten immer wieder gebrieft, die Platzrunden einzuhalten und die Flugplatz-Anrainer nicht unnötig zu belästigen.

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Hergen Schelling Leitung / Redaktion für den Landkreis Oldenburg
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