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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Mit 15 Jahren das Segelfliegen erlernt

17.10.2016

Vielstedt Auf dem traditionellen Fliegerabend ist Norbert Lautner zum 50. „Kavalier der Lüfte“ ernannt worden. Der Wanderpokal war 1967 vom legendären Huder Kunstflieger Gerd Achgelis (* 16. Juli 1908 in Golzwarden, Großherzogtum Oldenburg; † 18. Mai 1991 in Hude) gestiftet worden.

In Hoykenkamp, zwischen Ganderkesee und Delmenhorst, gründeten die beiden Pioniere der Luftfahrt, Heinrich Focke und Gerd Achgelis, 1937 an den Betriebsstätten einer ehemaligen Eisengießerei und einer Margarinefabrik die Focke-Achgelis-Werke. Sie hatten sich der Entwicklung eines Hubschraubers verschrieben, an der Focke schon seit dem Jahr 1932 gearbeitet hatte. Gerd Achgelis, der nicht nur ein begnadeter Flugzeugbauingenieur, sondern auch ein brillanter Kunstflieger war, setzte sich Mitte der fünfziger Jahre für das „Fliegen aus Leidenschaft“ ein. 1967 stiftete Gerd Achgelis dann den Wanderpreis „Huder Mönch“ für den „Kavalier der Lüfte“, der seither jährlich an Flieger, die ihre Verbundenheit mit dem Fliegen aus Leidenschaft bewiesen haben, verliehen wird. Erster „Kavalier der Lüfte” 1967 wurde Friedrich Jahn.

Zu der Veranstaltung im Vielstedter Bauernhaus begrüßte am Freitagabend Dr. med. Peter Krupp mehr als 40 Piloten und Freunde des Luftsports. Horst Rüdiger, Mitglied des Verleihungsausschusses, sagte zur Wahl von Norbert Lautner: „Vorgeschlagen zur Ehrung haben wir unseren neuen „Kavalier der Lüfte” wegen seiner Liebe zu allem, was irgendwie fliegt, wegen seiner Kameradschaftlichkeit und seinem unermüdlichen, vielseitigen Bemühen für die allgemeine und kleine Fliegerei.“

Lautner – aufgewachsen bei Pegnitz im Landkreis Bayreuth, Bayern – wollte ursprünglich Schiffskapitän werden, wie die meisten fränkischen Jungen zu seiner Zeit. Noch vor seiner Einschulung war es ein Modellflugzeug auf einer benachbarten Wiese, das sein großes Interesse weckte. Schon bald wurde aus ihm ein begeisterter Modellflugzeug-Bastler und Modellflieger.

Ein großer Förderer der Fliegerleidenschaft war sein Vater, erinnert sich Lautner. Mit 15 Jahren lernte er so das Segelfliegen kennen. Nach Ende der Schule meldete sich Norbert Lautner 1981 zur Luftwaffe. Dort flog er die RF-4E Phantom und den Tornado. 1991 wechselte er zur Verkehrsfliegerschule in Bremen, wurde Fluglehrer für die zukünftigen Bundeswehr-Transportflieger (auf Beech Bonanza) eingesetzt und dann auf der Piper Cheyenne für das Fortgeschrittenentraining angehender Lufthansa-Piloten. Zu dieser Zeit ließ er sich mit seiner Familie im neu errichteten Eigenheim in Hude nieder.

Weitere Maschinen, die er flog: Airbus A-300, MD-11 (in Fliegerkreisen als ein sehr anspruchsvolles Flugzeug bekannt), Boeing 737, Airbus A-320 und aktuell die Boeing 747.

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