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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Mit freiem Kopf Favoriten ärgern

20.04.2011

SANDKRUG Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so scheint – das Auswärtsspiel der TSG Hatten-Sandkrug beim OHV Aurich steht gleich aus dreierlei Gründen unter einem besonderen Stern. In den Augen von TSG-Trainer Henning Sohl ist das Gastspiel seiner Drittliga-Handballer in Ostfriesland am Donnerstag (19 Uhr) eine reizvolle Partie.

„Es ist unser großes Nord-Derby, auf das wir uns besonders freuen. Außerdem hat Aurich die schönste Halle der Liga mit der besten Kulisse. Und nicht zuletzt wollen wir gerne noch eines unserer letzten vier Spiele gewinnen“, rückt Henning Sohl die Aufgabe in der oftmals zu einem Hexenkessel werdenden Sparkassen-Arena ins Licht. „Unsere Jungs sollen das Spiel einfach genießen, wenn sie vor rund 1200 Zuschauern auflaufen dürfen.“

Obwohl die Gäste abgeschlagen Letzter sind, hat die Partie auch sportlich einen großen Reiz: Aurich ist noch nicht gerettet und steht gegen Hatten-Sandkrug unter Druck. „Der Gegner ist zum Siegen verdammt, alle rechnen natürlich mit zwei Punkten gegen uns. Aber vielleicht können wir Aurich ein wenig nervös machen“, hofft Sohl auf eine Außenseiterchance seines Teams gegen den nur auf Rang neun geführten einstigen Zweitligisten.

Exakt 193 Tage sind die TSG-Akteure inzwischen ohne Erfolg – der bislang letzte datiert vom 9. Oktober, ein 30:29 gegen Bayer Uerdingen. Das Jubelgefühl soll in einer der verbleibenden vier Partien noch einmal erlebt werden können. „Wir wollen noch einmal gewinnen – warum nicht in Aurich?“ sagt Sohl. Seine Hoffnungen basieren zum Teil auf das umkämpfte Hinspiel zum Saisonauftakt. Seinerzeit hatte der Aufsteiger nur mit 26:28 das Nachsehen und war dicht dran an einem Remis. Und da die Ostfriesen momentan ebenfalls nicht gerade auf einer Erfolgswelle schwimmen, gilt es umso mehr für die Gäste, die Flinte nicht von vornherein ins Korn zu werfen.

Henning Sohl gab seinen Schützlingen eine einwöchige Handball-Pause und bat sie erst gestern wieder zu einer Übungseinheit wieder in die Halle. „Die Jungs sollen die Köpfe mal wieder frei bekommen“, erklärt der Coach die Maßnahme. Als taktische Marschroute überlegt Sohl, gegen den starken Torjäger Henning Padeken mit einer Manndeckung zu agieren.

Personell beklagt Sohl außer den Langzeitverletzten keine weiteren Ausfälle. Allerdings wird Marco Mitschke der TSG ab sofort nicht mehr zur Verfügung stehen. Der 28-jährige Rückraumspieler, der am vergangenen Wochenende beim Auswärtsspiel gegen die TSG Altenhagen-Heepen (25:43) vom Trainer aus disziplinarischen Gründen nicht berücksichtigt wurde und den Verein nach der Spielzeit ohnehin verlassen hätte, möchte nicht mehr für den Drittligisten auflaufen. „Das ist die Entscheidung des Spielers“, sagt Sohl.

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