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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Rallye: Mit Teamwork nach Dänemark

09.05.2015

Großenkneten Auf dem Wilhelm-Wellmann-Platz herrschte am Freitag trotz des bewölkten Himmels ausgelassene Stimmung. 33 Wagen, über 70 Fahrer und Beifahrer, Freunde und Familien fieberten dem Start der 48-stündigen Rallye des Organisatorenteams KGB (Team Kneten goes Baltic) entgegen. Es ist eine bunte Truppe, die da in Großenkneten auf den Startschuss wartet: Junge und alte Teilnehmer mit beinahe historischen Lastern, Geländewagen, liebevoll restaurierten Oldtimern und mit anderen bunt beklebten Autos, die schon einige Jahre auf dem Buckel haben.

„Es geht um den Spaß und um das Abenteuer“, sagt Lars Küther, einer der Organisatoren. Vor einem Jahr fuhr er mit seinen Freunden bei einer Rallye um die Ostsee mit und beschloss daraufhin, so etwas ab jetzt selbst zu organisieren. Gemeinsam gründeten sie „Kneten goes Baltic“ und veranstalten dieses Jahr zum ersten Mal die 48-Stunden-Rallye.

Kurz vor dem Start um 10 Uhr erfahren die Teilnehmer das Ziel: Dänemark. Schnell werden die Karten aufgefaltet und es wird emsig geplant. Auf verschiedenen Stationen der Reise warten Aufgaben auf die Rallye-Teilnehmer, die sie lösen müssen, um Punkte zu sammeln. Dabei dürfen Straßenkarten, aber keine Navigationsgeräte genutzt werden und Autobahnen dürfen die Teilnehmer nicht befahren. Mitmachen dürfen alle Fahrzeuge, nur möglichst alt müssen sie sein.

„Wir haben uns gerade noch eine Karte von unserem Nachbarfahrzeug geliehen“, sagt Jana Hettwer aus Wardenburg und lacht. Zum Glück sei hier jeder hilfsbereit. Zusammen mit ihrem Mann fahren sie zu Ehren ihrer verstorbenen Nachbarin Helga, die ihnen ihren alten Passat vererbt hat, bei der Rallye mit. Auf ihrer Heckscheibe steht in großen Lettern: „Team Helga“.

Mit einem etwas ungewöhnlicheren Fahrzeug sind Thomas Kropf und sein Beifahrer Renke Wessels unterwegs. „Mit meinem Cross-Buggy war ich auch schon in den Schweizer Bergen unterwegs“, sagt Kropf über sein geländegängiges Fahrzeug, das aussieht wie ein Motorrad mit vier Rädern und wohl auch ungefähr so viel Schutz vor Wind und Wetter bietet.

Als es losgeht, fährt auch der kleine Fiat von Frederick Meyer, der schon bei Oldtimer-Rallyes dabei war, über die Holzrampe und unter dem Startplakat hindurch. Bei viel Jubel und Applaus verabschieden sich die Zuschauer von den Rallye-Teilnehmern und freuen sich auf Sonntag, wenn alle wieder ab mittags in Sage-Haast bei der Schießhalle einfahren.


Mehr Bilder unter   www.nwzonline.de/fotos-landkreis 
NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/oldenburg-land 
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