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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Moslesfehn macht seinem Trainer Spaß

20.05.2019

Moslesfehn /Ahlhorn /Brettorf Während die Faustballer des Ahlhorner SV und TV Brettorf ihre Heimspiele vom Wochenende schnell abhaken wollen, spielte die dritte Mannschaft aus dem Landkreis ganz groß auf: Die Männer des SV Moslesfehn feierten in der 1. Bundesliga Nord ihren ersten Saisonsieg und schöpfen nach dem 5:0 auf eigenem Platz gegen den VfL Kellinghusen wieder Hoffnung im Abstiegskampf.

SV Moslesfehn - VfL Kellinghusen 5:0 (15:14, 11:8, 11:8, 11:9, 11:6). „Das hat richtig Spaß gemacht“, jubelte SVM-Trainer Bodo Würdemann nach dem überraschend klaren Heimsieg und fügte hinzu: „Die Entwicklung der Mannschaft wird von Spiel zu Spiel immer besser. Endlich haben sich die Jungs belohnt und gemerkt, dass sie auch gewinnen können.“

Den besseren Start hatten im ersten Satz zunächst die Gäste. Mit 5:1 lag der DM-Ausrichter schon in Führung, als Würdemann eine Auszeit nahm und sein Team wachrüttelte. Seine Worte zeigten Wirkung, denn wie ausgewechselt machte Moslesfehn weiter. Beim 7:7 war der Ausgleich erreicht, wenig später hatten die Gastgeber zwei Satzbälle (10:8). Doch plötzlich zeigten die Moslesfehner wieder Nerven – und mussten beim 10:11 selbst einen Satzball abwehren. Beim Stand von 14:14 entschied der letzte Ballwechsel über Sieg oder Niederlage. Nach zwei spektakulären Abwehraktionen von Dominik Lübbers war es Angreifer Florian Würdemann, der für das 15:14 sorgte.

Mit der Satzführung im Rücken agierte Moslesfehn immer selbstbewusster. In der Abwehr waren Julian Lübbers, der mit dem angeschlagenen Pascal Töllner die Position getauscht hatte und in der Mitte agierte, sowie Stephan Harms kaum zu überwinden. „Kellinghusen war wahrscheinlich selbst überrascht, wie stark wir sind“, schmunzelte Trainer Bodo Würdemann. Auch Satz drei konnten die Platzherren trotz eines 6:7-Rückstands noch umbiegen. „Genau diese moralische Stärke hat uns heute besonders ausgezeichnet“, freute sich der Coach. Danach ließen sich die Moslesfehner weder vom zwischenzeitlich Regen noch von ihren Gästen mehr aufhalten. „Ich bin mir sicher, dass uns dieser Sieg Auftrieb für die kommenden Spiele gibt. Und da haben wir schon nächstes Wochenende ein weiteres ganz wichtiges vor uns“, blickt Würdemann auf das kommende Auswärtsspiel beim Tabellenletzten Berliner TS an diesem Samstag, 25. Mai.

Ahlhorner SV - TSV Hagen 1860 1:5 (5:11, 10:12, 10:12, 11:7, 5:11, 6:11). „Wir waren auf allen Positionen schlechter als Hagen und haben verdient verloren“, zeigte sich Ahlhorns Spielertrainer Tim Albrecht nach der klaren Niederlage selbstkritisch. Während bei den Gastgebern von Beginn an nichts zusammenlief, zeigte Hagen den größeren Siegeswillen und sicherte sich die 1:0-Satzführung. Im zweiten Durchgang sah es zunächst besser aus für den ASV, der mit 4:0 in Führung gehen konnte. Beim Stand von 9:7 gab man das Spiel allerdings aus der Hand.

Auch im dritten Satz lag Ahlhorn bis zum 9:8 vorne. Nach einer Unterbrechung, weil sich Hagens Ole Schachtsiek schwer am linken Handgelenk verletzte, ließ sich der ASV die Führung aber erneut entreißen. „Das hat unsere Moral endgültig gebrochen. Danach haben alle die Köpfe hängen gelassen“, meinte Albrecht. Zwar konnte sein Team nach einer Umstellung im vierten Satz zu einem Erfolg kommen, in der Folge war gegen Hagen aber nichts mehr auszurichten. „Es wirkte, als ob wir uns ergeben und das Spiel nur so schnell wie möglich hinter uns bringen wollen“, bemängelte Albrecht die Einstellung seiner Mannschaft. Nun müsse man die Partie schnellstmöglich abhaken, um am kommenden Wochenende im Derby beim TV Brettorf sowie in der Partie beim VfL Kellinghusen wieder an die Leistungen der vergangenen Spiele anzuknüpfen.

TV Brettorf - VfK 1901 Berlin 2:5 (13:11, 4:11, 5:11, 3:11, 11:9, 8:11, 6:11). Nach zuvor vier Siegen gab es nun die erste „kalte Dusche“ für die Brettorfer – allerdings gegen die Mannschaft, die nicht nur für TVB-Trainer Klaus Tabke der eindeutige Favorit auf die Nordmeisterschaft ist. Dennoch zeigte sich Tabke ein wenig enttäuscht über den Auftritt seiner Mannschaft. „Gegen Berlin zu verlieren ist keine Schande. Allerdings hat es mir nicht gefallen, wie sich die Jungs phasenweise präsentiert haben. Insgeheim hatte ich mir etwas mehr erhofft.“ Dabei legten die Brettorfer einen vielversprechenden Start hin, gingen im ersten Satz mit 7:3 in Führung und brachten diesen in Verlängerung auch nach Hause. „Danach haben wir aber leider nie mehr den richtigen Zugriff gehabt“, berichtete Tabke. Gerade im Angriff war der TVB nicht dazu in der Lage, die Berliner konsequent unter Druck zu setzen. Auch wenn die Brettorfer im fünften Satz noch einmal erfolgreich waren und auf 2:3 verkürzten, konnten sie das Spiel nicht mehr drehen. „Egal was wir gemacht haben – Berlin hatte immer die passende Antwort“, so Tabke. Die Niederlage werfe sein Team jetzt trotzdem nicht um. „Wir sind immer noch voll im Soll.“

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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Gloria Balthazaar Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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