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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Golden Girls vergolden Hallensaison

17.04.2018

Moslesfehn /Brettorf Was für eine Hallensaison für die Faustballabteilung des TV Brettorf: Nachdem zuvor bereits die männlichen Jugendteams der U 18 und U 16 mit ihren Titelgewinnen bei Deutschen Meisterschaften für Riesenjubel im „faustballverrücktesten Dorf“ der Republik gesorgt hatten, setzte am Sonntagnachmittag die Frauen-30-Mannschaft des TVB noch einen drauf und gewann bei der DM im sächsischen Bernstadt die Goldmedaille.

Ebenso groß war die Freude bei den Männern 45 des SV Moslesfehn, die ihre Heim-DM in Hundsmühlen mit der Vizemeisterschaft beendeten.

Frauen 30

Mit dem TV Brettorf, der als Norddeutscher Meister anreiste und zu den Mitfavoriten der DM zählte, sowie dem SV Moslesfehn waren zwei Teams aus dem Landkreis Oldenburg am Start, die beide in Gruppe B spielten. Diese entpuppte sich als extrem ausgeglichen, und der Kampf um die ersten drei Plätze, die zum Einzug in die Hauptrunde berechtigten, nahm ein dramatisches Ende. Mit dem FSV Hirschfelde, TV Brettorf, ESV Schwerin und SV Moslesfehn wiesen gleich vier Mannschaften 5:3 Punkte auf. Lediglich der sieglose ESV Dresden war etwas abgeschlagen.

Die Brettorferinnen gewannen gegen Dresden (11:6, 11:6) und spielten gegen Moslesfehn (11:6, 4:11), Hirschfelde (11:3, 7:11) sowie Schwerin (11:6, 7:11) jeweils 1:1. „Wir haben jedes Mal den ersten Satz gewonnen, konnten dann aber nicht nachlegen“, berichtete TVB-Spielerin Rieke Buck. Das Ballverhältnis von +13 bescherte den Brettorferinnen aber immerhin den zweiten Platz hinter Hirschfelde (+15).

Für den SV Moslesfehn sah es zunächst auch gut aus. Nach dem Remis gegen Brettorf gewannen die Moslesfehnerinnen sowohl gegen Schwerin (14:12, 11:9) als auch gegen Dresden (11:8, 11:3). Die Hauptrunde war greifbar, ein Satz oder wenigstens viele Punktgewinne im letzten Spiel gegen Hirschfelde hätten gereicht. Doch der SVM unterlag den Gastgeberinnen zu deutlich (2:11, 4:11), so dass auch das Ballverhältnis ruiniert war und das Team nur auf Platz vier landete. In den Platzierungsspielen am Sonntag sicherte sich Moslesfehn mit zwei Siegen gegen NLV Vaihingen (11:8, 13:11) und SV Amendingen (13:11, 11:4) Rang sieben.

In einen wahren Rausch spielten sich die Brettorferinnen am Finaltag. Sie bezwangen zunächst den SV Düdenbüttel (11:8, 11:5) und ließen im Halbfinale dem Güstrower SC nicht den Hauch einer Chance (11:7, 11:2). Im Finale standen die TVB-Frauen erneut Hirschfelde gegenüber. „Es war ein Hammerspiel, das keinen Verlierer verdient hatte“, meinte Rieke Buck. Am Ende waren es aber die Brettorferinnen, die einen 2:1-Erfolg (11:8, 8:11, 11:8) und den DM-Titel bejubelten.

Männer 45

Als Gastgeber spielten die Männer 45 des SV Moslesfehn in der Sporthalle Am Querkanal in Hundsmühlen groß auf. Mit der Silbermedaille wurde das ausgegebene Ziel, unter die ersten Sechs zu kommen, deutlich übertroffen. Nahezu perfekt lief es bereits in der Vorrunde, denn mit drei Siegen gegen Leichlinger TV (11:9, 15:13), TuS Oggersheim (11:7, 11:5) und TuS Wakendorf (11:4, 14:12) sowie einem Remis gegen MTV Rosenheim (11:7, 8:11) sicherte sich Moslesfehn den Gruppensieg und damit den direkten Einzug ins Halbfinale. Dort wartete am Sonntag erneut Leichlingen. In einem packenden Duell behauptete sich der SVM mit 12:10, 11:9. Im Finale entpuppte sich dann allerdings Seriensieger SSV Heidenau als eine Nummer zu groß. Mit 6:11, 10:12 mussten die Gastgeber dem Favoriten aus Sachsen gratulieren. Heidenau blieb damit im gesamten Turnierverlauf ohne Satzverlust, aber auch der SVM durfte stolz auf ein starkes Turnier sein, das er auch organisatorisch bestens im Griff hatte.

Männer 55

Ohne einen Sieg kehrte die Männer-55-Auswahl des Wardenburger TV aus dem bayrischen Sennfeld zurück. In der Vorrunde gelang im zweiten Spiel immerhin ein 1:1 gegen den TV Wasenbach (11:8, 8:11). In den anderen Partien verkauften sich die Wardenburger zwar gut, zogen aber jeweils mit 0:2 den Kürzeren.

Auch in den Platzierungsspielen sollte sich kein Erfolgserlebnis mehr einstellen. Nach einem 1:2 gegen den TV Schluttenbach (8:11, 11:6, 8:11) bedeutete das abschließend 0:2 gegen den SV Kubschütz (9:11, 8:11) Platz zehn in der Endabrechnung. Deutscher Meister der Männer 55 wurde der MTV Rosenheim.

Michael Hiller
Lokalsportredaktion
Redaktion Wildeshausen
Tel:
04431 9988 2710

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