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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

„Nichts anderes als Faustball im Kopf“

01.03.2019

Moslesfehn Am kommenden Wochenende, 9. und 10. März blickt ganz Faustball-Deutschland nach Hundsmühlen – dann steigt in der Halle Am Querkanal unter der Regie des SV Moslesfehn die Deutsche Meisterschaft der Frauen. „Die Vorfreude steigt – und das Training wird intensiver“, berichtet Till Oldenbostel, Coach der Heimmannschaft.

Auch wenn die Moslesfehner Frauen nach ihrem fünften Platz in der 1. Bundesliga Nord nur über den Ausrichterfreiplatz qualifiziert sind und somit als Außenseiter in die Deutsche Meisterschaft gehen, hat sich das Team einiges vorgenommen. „Unser Ziel ist es, am Sonntag noch zu spielen, also bei den Halbfinals dabei zu sein“, erzählt Oldenbostel und ergänzt: „Auch wenn wir dafür am Samstag einen echten Sahnetag bräuchten.“

Die wichtigsten Informationen zur Hallenfaustball-DM der Frauen im Überblick:

Folgende Teams sind bei der Frauen-DM dabei: TV Brettorf (1. Bundesliga Nord), VfL Kellinghusen (2. Bundesliga Nord), SV Moslesfehn (Ausrichter), TSV Calw (1. Bundesliga Süd), TSV Dennach (2. Bundesliga Süd) und SV Tannheim (3. Bundesliga Süd).

Tannheim profitierte dabei vom nachträglichen DM-Ausschluss des TV Eibach, der am letzten Bundesligaspieltag beim TV Stammheim nicht angetreten war. Stattdessen hatten sich die beiden Teams auf ein Ergebnis geeinigt. Der Regelverstoß wurde öffentlich und nun von der Deutschen Faustball-Liga bestraft.

Die DM-Spiele steigen am Samstag und Sonntag, 9. und 10. März. Am Samstag stehen ab 11 Uhr die Gruppenspiele an. In Gruppe A spielen Brettorf, Dennach und Moslesfehn, Gruppe B besteht aus Calw, Tannheim und Kellinghusen.

Die beiden Gruppenbesten qualifizieren sich für die Halbfinals am Sonntag ab 10 Uhr statt. Das Spiel um Platz drei ist für 13.15 Uhr geplant. Das Finale soll um 14.30 Uhr steigen.

Karten für die DM gibt es ausschließlich an der Tageskasse. Die Eintrittspreise für Erwachsene: Samstag 9 Euro, Sonntag 12 Euro, Wochenend-Ticket 15 Euro. Jugendliche bis 16 Jahre zahlen fünf Euro für ein Tagesticket. Bis neun Jahre ist der Eintritt frei.

Auf Gegner einstellen

Damit man gegen den Staffelsieger der Bundesliga Nord, TV Brettorf, und Titelverteidiger TSV Dennach aus Baden-Württemberg überhaupt eine Chance hat, wird in den verbleibenden Tagen noch intensiver trainiert. „Wir arbeiten mehr an den Feinheiten und versuchen, uns noch intensiver als sonst auf die Gegner einzustellen“, berichtet der SVM-Trainer. An diesem Sonntag steht außerdem eine Zusatzeinheit auf dem Programm. „Ich möchte, dass sich die Frauen richtig fokussieren und kommende Woche nichts anderes als Faustball im Kopf haben“, meint Oldenbostel. Aus der Organisation der Meisterschaft ziehen sich seine Spielerinnen nun zurück – eine Woche vor dem Turnier sollen sie sich auf ihr Spiel konzentrieren. „Wir freuen uns extrem auf die Fans. In der Halle ist die Stimmung immer noch intensiver als bei einer Feld-DM“, erzählt der Coach, für den Dennach der Topfavorit ist.

Keinen Druck aufbauen

Aber auch der TV Brettorf muss sich nicht verstecken. Erstmals als Staffelsieger der Bundesliga Nord gehen die Spielerinnen von Trainer Pascal Osterheider in die Deutsche Meisterschaft. „Wenn wir einen guten Tag erwischen, können wir es den Gegnern schwer machen“, sagt der Trainer, der sein Team nicht zum Favoritenkreis zählen möchte. „Ich möchte keinen Druck aufbauen“, erklärt er.

Dennoch fahre das Team, das die gesamte Saison überzeugt hat, mit großem Selbstvertrauen nach Hundsmühlen. „Ich denke, dass wir den Norden im Griff haben. Das heißt nicht, dass wir Moslesfehn und Kellinghusen nicht Ernst nehmen, aber wir kennen beide Teams.“

Um bei der Deutschen Meisterschaft bestehen zu können, kommen die Spielerinnen in der Vorbereitung zum Sondertraining zusammen. Besonders an diesem Wochenende werde ordentlich geübt. „Die Motivation stimmt auf jeden Fall schon. Jetzt gilt es, spezielle Feinheiten zu trainieren. Wir wollen das Stellungsspiel verbessern und auch an Spritzigkeit zulegen“, gibt Osterheider Einblicke in den Trainingsplan. Auch taktische Vorgehensweisen werden in den kommenden Tagen abgesprochen.

Ein konkretes Ziel für die Deutsche Meisterschaft will der Trainer nicht vorgeben. „Wir werden in allen Spielen, die wir haben, nicht nur 100 Prozent geben, sondern 150 Prozent. Und dann schauen wir von Spiel zu Spiel weiter und lassen uns überraschen, wie weit es für uns geht“, sagt Osterheider, der die Faustballerinnen erst seit knapp einem Jahr trainiert.

Schön wäre es, wenn man am Sonntag noch dabei wäre, sich also für das Halbfinale qualifiziert hätte. „Wir versuchen einfach, unsere Topleistung abzurufen und auf den Punkt fokussiert zu sein.“ Dazu habe sein Team auch einen kleinen Heimvorteil. „Wir haben viele Fans, die mit uns zur Deutschen Meisterschaft fahren. Die werden natürlich für super Stimmung sorgen und uns so richtig motivieren“, kündigt der Trainer an.

Gloria Balthazaar Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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