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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Moslesfehn ist bereit für Deutsche Meisterschaft im Faustball

08.03.2019

Moslesfehn Der SV Moslesfehn steht Kopf: An diesem Wochenende richtet der Verein die Deutsche Meisterschaft der Frauen im Hallen-Faustball aus. Am Samstag, 9. März, treten die sechs Teams in zwei Vorrundengruppen an. Am Sonntag, 10. März, finden dann Halbfinals, das Spiel um Platz 3 sowie das große Endspiel um den Titel statt.

Karten für die Veranstaltung gibt es ausschließlich an der Tageskasse. Die „Dauerkarte“ für beide Veranstaltungstage kostet für Erwachsene ab 16 Jahren 15 Euro. Der Eintritt am Samstag kostet für Erwachsene 9 Euro, am Sonntag 12 Euro. Jugendliche bis 16 Jahre bezahlen pro Wettkampftag jeweils 5 Euro. Für Kinder unter neun Jahren ist der Eintritt frei.

Die Deutsche Meisterschaft wird in der Sporthalle am Querkanal, Diedrich-Dannemann-Straße 85 in Südmoslesfehn, ausgetragen.

Teams der Gruppe A:

SV Moslesfehn

Dank des Ausrichter-Freiplatzes können die Frauen des SV Moslesfehn an den nationalen Titelkämpfen in der heimischen Halle teilnehmen. 20:12 Punkte und Rang fünf standen nach den acht Spieltagen zu Buche – das angestrebte Ziel, die DM-Qualifikation aus eigener Kraft zu schaffen, verpasste das Team somit. „Auch wenn sicherlich vieles schon auf den Saisonhöhepunkt ausgelegt war, zufrieden sind wir gewiss nicht“, gesteht Spielerin Sabine Grüning. „Nichtsdestotrotz freuen wir uns sehr, dabei sein zu können und wollen uns von dem Gedanken frei machen, dass es ‚eigentlich‘ nicht gereicht hätte.“ Leicht wird es in der Vorrunde nicht werden: Gegner sind der amtierende Meister TSV Dennach und Nord-Staffelsieger TV Brettorf. „Natürlich wissen wir, dass wir eine Hammer-Gruppe erwischt haben“, so Grüning. Man gehe in beiden Begegnungen als Außenseiter ins Rennen. „Wir wissen aber auch, dass es bei einer Deutschen Meisterschaft auf die Tagesform ankommt. Wir geben uns selbstverständlich nicht kampflos geschlagen – und vielleicht ist es in eigener Halle mit unseren Fans im Rücken möglich, ins Halbfinale einzuziehen.“

TSV Dennach

Ausgerechnet am letzten Spieltag hat der TSV Dennach seine Tabellenführung in der Bundesliga Süd an den TSV Calw verloren. Nach vier Staffelsiegen in Folge treten die Schwarzwälderinnen somit „nur“ als Zweitplatzierter bei der DM an. Und auch an den weiteren sieben Spieltagen lief nicht alles rund. „Wir haben zu viele leichte Fehler gemacht und so zu viele Sätze liegen gelassen“, bemängelt TSV-Defensivspezialistin Anna-Lisa Aldinger. Dass mit ihnen dennoch immer zu rechnen ist, bewies das Team nicht zuletzt mit dem Sieg beim Europacup Anfang des Jahres. Bei der Deutschen Meisterschaft wollen sie nun ihre beste Saisonleistung abrufen. „Was am Ende für ein Platz herauskommt, werden wir dann sehen. Aber natürlich wäre die Titelverteidigung das Optimale“, sagt Aldinger.

TV Brettorf

Zum zweiten Mal in Folge nimmt der TV Brettorf an den Deutschen
Hallen-Meisterschaften der Frauen teil. Nach Platz zwei im Norden im Vorjahr steigerten sich die Schwarz-Weißen noch einmal und reisen nun als Staffelsieger zu den Titelkämpfen. „Damit sind wir natürlich sehr zufrieden“, resümiert Brettorfs Angreiferin Laura Marofke. „Trotz der Veränderungen auf gleich drei Positionen sind wir sehr gut in die Saison gestartet und haben größtenteils solide gespielt.“ Die Nordmeisterschaft sei dabei nur ein Etappensieg. „Das große Ziel war und ist es, eine erfolgreiche DM zu spielen.“ Hier bekommen es die Brettorferinnen in der Vorrunde mit Dennach und Moslesfehn zu tun. „Moslesfehn ist ein sehr erfahrener Gegner, der den Heimvorteil auf seiner Seite hat“, blickt die Offensivspielerin auf das Duell mit dem Landkreis-Rivalen. „An einem guten Tag sind sie immer ein gefährlicher Gegner.“ Für den zweiten Gegner aus Dennach sprechen, so Marofke, „zahlreiche nationale und internationale Titel“. Dennoch will sich der TVB in Moslesfehn nicht einfach so geschlagen geben: „Wenn wir gut ins Spiel kommen und uns auf unsere Stärken besinnen, ist der Halbfinaleinzug ein realistisches Ziel.“

Teams der Gruppe B:

SV Tannheim

Eigentlich hatte der SV Tannheim seine Saison bereits abgeschlossen und den Trainingsbetrieb beendet. Doch nach der Disqualifikation vom TV Eibach rückte der SV in der Tabelle auf Rang drei vor. „Als der Anruf kam, haben wir uns alle sehr gefreut“, erinnert sich Defensivspielerin Franziska Kohler. Nach einer kurzen Absprache stand für alle fest, das „Abenteuer DM“ in Angriff zu nehmen. „Jeder träumt davon, an einer Deutschen Meisterschaft teilzunehmen.“ Optimal verlief die Vorbereitung nicht. Zunächst musste die Truppe Hallenzeiten für das Training finden. „Ich denke aber, wir konnten die letzten zweieinhalb Wochen doch noch gut für uns nutzen“, meint die Tannheimerin. „Wir reisen als ‚Underdog‘ an und haben nichts zu verlieren“, sagt Kohler.

VfL Kellinghusen

Nach den Deutschen Feldmeisterschaften 2015 in Hirschfelde und 2018 in Ahlhorn, fährt der VfL Kellinghusen nun auch zu einer DM in der Halle. „Auch wenn wir nicht immer unsere beste Leistung zeigen konnten, freuen wir uns natürlich riesig, die Qualifikation geschafft zu haben“, sagt Angreiferin Anika Bruhn. In der Vorrunde geht es mit Calw und Tannheim gegen gleich zwei Südvertreter. „Calw ist seit Jahren bei Deutschen Meisterschaften. Sie haben eine sehr gute Mischung aus Erfahrung und junger Mannschaft“, sagt Bruhn. Tannheim schätzt sie ähnlich stark ein. Als Ziel hat sich der VfL gesetzt, sich bestmöglich zu verkaufen. „Wir wollen es schaffen, die guten Leistungen der Saison zu zeigen und gucken dann, was dabei rausspringt“, so Bruhn.

TSV Calw

Zum neunten Mal in Folge nimmt der TSV Calw an einer Deutschen Meisterschaft in der Halle teil. Den Sprung auf das Podest gelang dem TSV dreimal (1x Bronze, 2x Silber) – doch der große Wurf wollte bisher nicht gelingen. In diesem Jahr reisen die Calwerinnen allerdings zum ersten Mal seit 2014 wieder als Südmeister zur DM. „Die Saison lief sehr gut, und wir konnten uns mit dem Südmeistertitel schon etwas belohnen“, sagt Angreiferin Steffi Dannecker. Ein wichtiger Faktor könnte der ausgeglichene Kader sein. Egal wer spiele, mache seine Sache mehr als ordentlich. In der DM-Vorrunde trifft der TSV auf Kellinghusen und Tannheim. „Gegen beide Teams muss man sehr konzentriert und stabil in das Spiel gehen“, glaubt Dannecker.

Gloria Balthazaar Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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Sönke Spille Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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