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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Arbeit und Vorfreude steigen

16.08.2017

Moslesfehn Bis zur ersten Angabe gibt es noch viel zu tun: Im Dauerstress rund um das Thema Faustball steckt in dieser Woche Arnold von der Pütten. Er steht – zusammen mit Engelbert von der Pütten und Rene Förster – an der Spitze des Organisationsteams vom SV Moslesfehn. Der Verein richtet an diesem Wochenende, 19. und 20. August, die Deutschen Meisterschaften im Feldfaustball der Frauen und Männer aus.

Jeden Tag auf dem Platz

„Ich bin quasi jeden Tag auf dem Sportplatz“, beschreibt von der Pütten sein Programm in dieser Woche. Am Montag startete die heiße Phase, um die Sportanlage an der Korsorsstraße in Südmoslesfehn für das große Faustball-Wochenende herzurichten. Ein zusätzlicher Fahrradstand wurde geschaffen, die ersten Zelte wurden aufgestellt. Am Dienstag begann auch der Aufbau der großen Tribüne, auf der bis zu 900 Zuschauer sitzen können. „Ich hoffe, dass Mittwochabend schon alles steht“, sagt Arnold von der Pütten. Außerdem werde es zusätzlich noch eine Stehplatztribüne für bis zur 500 Besucher geben.

DM-Ablauf

Die Deutschen Meisterschaften im Feldfaustball der Frauen und Männer finden an diesem Samstag und Sonntag, 19./20. August, auf der Anlage des SV Moslesfehn (Korsorsstraße) statt. Bereits am Freitag können die teilnehmenden Mannschaften anreisen und zwischen 19 und 20.30 Uhr trainieren.

Am Samstag beginnt das Turnier um 10 Uhr mit den Qualifikationsspielen. Bereits im ersten Spiel treten die Frauen des SV Moslesfehn gegen den TSV Dennach an. Danach folgen die Partien TV Voerde - TV Schweinfurt-Oberndorf (Männer), TV Jahn Schneverdingen - FSV Hirschfelde (Frauen) sowie TV Wünschmichelbach - Ahlhorner SV (Männer).

Die Halbfinals sollen am Samstag um 14 Uhr beginnen. Hier treffen die Frauen des Ahlhorner SV entweder auf Moslesfehn oder Dennach. Außerdem: TSV Pfungstadt - Sieger Voerde/Schweinfurt, TSV Calw - Sieger Schneverdingen/Hirschfelde, VfK Berlin - Sieger Wünschmichelbach/Ahlhorn.

Die Medaillen werden am Sonntag ab 10 Uhr vergeben. Zunächst werden die Spiele um Platz drei ausgetragen. Um 13 Uhr soll das Finale der Frauen beginnen, danach das der Männer um 14.15 Uhr.

Aufgrund der begrenzten Parkmöglichkeiten unmittelbar an der Sportanlage werden die Zuschauer gebeten, ihre Fahrzeuge in Achternmeer beim Dorfgemeinschaftsplatz zu parken. Von dort fährt ein Shuttlebus regelmäßig zum SVM-Sportplatz.

DM-Tickets im Vorverkauf gibt es unter www.nordwest-ticket.de/event/tickets/232201

Mit der Organisation von Großveranstaltungen in seiner Sportart hat der SV Moslesfehn bereits Erfahrung. 1995 war es, als der SVM unter freiem Himmel die besten Deutschen Männer- und Frauenteams begrüßte. Auch 2006 zeichnete sich der Verein vom Küstenkanal für die DM-Ausrichtung verantwortlich – da jedoch im Oldenburger Marschwegstadion. Ein Jahr später war unter anderem Arnold von der Pütten daran beteiligt, dass die Faustball-WM der Männer in Niedersachsen stattfand. Außerdem holte er gleich zwei Mal (2014 und 2015) die Deutschen Hallenmeisterschaften der Männer in die Oldenburger EWE-Arena.

Die Feld-DM erfordere nun aber deutlich mehr Arbeit als die Hallenevents. „Da haben wir in der EWE-Arena im Prinzip alles gehabt, und wir mussten dafür viel Miete zahlen. Jetzt müssen wir alles selbst aufbauen und rankarren“, erzählt von der Pütten. Deswegen überlässt er jetzt auch nichts dem Zufall: „Alles ist genau und frühzeitig geplant, damit sich bei den Vorbereitung niemand im Weg steht“, sagt der Moslesfehner.

Bei den Helfern könne er sich auf den gesamten Verein verlassen. „Alle machen mit, wofür wir sehr dankbar sind“, betont von der Pütten. Da mit den Moslesfehner Frauen eine Mannschaft des eigenen Vereins an der DM teilnimmt, brauche man sogar auswärtige Linienrichter. Hier helfe der Wardenburger TV aus, der sich dazu aber auch noch in anderen Bereichen mit einbringt. „Insgesamt müssten es rund 120 Helfer sein“, berichtet von der Pütten.

Ob er sich bei so viel Arbeit im Vorfeld überhaupt auf das mit Spannung erwartete Turnier, an dem jeweils die sechs besten Frauen- und Männermannschaft teilnehmen, freuen könne? „Na klar“, lacht der Organisator. „Angesichts der Arbeit, die man da auf sich lädt, muss man schon höllischen Spaß daran haben.“ Je mehr organisatorische Dinge im Vorfeld abgearbeitet seien, je größer werde die Vorfreude.

Keine klaren Favoriten

Schließlich sei in sportlicher Hinsicht eine DM-Endrunde zu erwarten, die in diesem Jahr weder bei den Frauen noch bei den Männern einen ganz klaren Favoriten hat. „Es ist schwer zu sagen, wer diesmal gewinnt“, grübelt von der Pütten. „Es kommt auf die Tagesform an, Glück und andere Faktoren.“ Da sich beim Titelverteidiger und Seriensieger, TSV Pfungstadt, der Schlagmann Patrick Thomas während der World Games im Dress der Nationalmannschaft schwer an der Schulter verletzt hat, sei auch bei den Männern – im Gegensatz zu den vergangenen Jahren – alles offen. „Es könnte diesmal einen neuen Deutschen Meister geben.“

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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