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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Moslesfehn hat es in der Hand

14.04.2018

Moslesfehn Im Sport wird oft von einem eingespielten Team gesprochen. Diese Worthülse füllen die Ü-45-Faustballer des SV Moslesfehn mit Leben. Teilweise spielt die siebenköpfige Mannschaft bereits seit der Jugend zusammen und stammt aus alteingesessenen Wardenburger Familien. In der aktuellen Formation sind es bis auf den 46-jährigen „Youngster“ Jens Kolb sechs Jahre. Obwohl inzwischen auch mal die Knie zwicken, haben die Moslesfehner die Ü-45-DM in die Sporthalle am Querkanal im Wardenburger Ortsteil Südmoslesfehn geholt. An diesem Samstag und Sonntag wird jeweils ab 9 Uhr gespielt.

Dabei war die Ausrichtung ursprünglich eine „Schnapsidee“. „Der Gedanke ist uns beim Feiern nach einer Meisterschaft in Duisburg gekommen“, erklärt Bodo Würdemann, Organisator und Spieler in Personalunion. Gesagt, getan: Bereits im vergangenen Jahr hätten die Moslesfehner die DM veranstalten können. „Der SSV Heidenau ist aber an uns herangetreten und hat darum gebeten, die Ausrichtung zu übernehmen, weil der Verein 150-jähriges Jubiläum gefeiert hat“, erklärt Würdemann. Die Heidenauer holten den Titel und sind seit drei Jahren in der Halle ungeschlagen. Auch in diesem Jahr sind sie der haushohe Favorit.

Zehn Teams bei Ü-45-DM dabei

Insgesamt zehn Mannschaften haben sich für die Ü-45-DM qualifiziert. SSV Heidenau (1. Süd), TV SW-Oberndorf (3. Süd), TKD Duisburg (2. Nord), VfL Kellinghusen (1. Ost) und TV Weisel (2. West) treten in Gruppe A an. In der anderen Gruppe spielen Leichlinger TV (1. Nord), SV Moslesfehn (Ausrichter), MTV Rosenheim (2. Süd), TuS Wakendorf (2. Ost) und TuS Oggersheim (1. West).

Die Vorrunde beginnt an diesem Samstagmorgen um 9 Uhr in der Sporthalle am Querkanal. Am Sonntagmorgen werden ab 9 Uhr die Final- und Platzierungsspiele ausgetragen.

Der Eintritt ist für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren frei. Alle Erwachsenen bezahlen drei Euro (Samstag), fünf Euro (Sonntag) oder sechs Euro (beide Tage).

Nun steht die DM in Moslesfehn an – und es muss viel organisiert werden. Hotels, Sponsoren, Verpflegung, alles wird selbst in die Hand genommen. Dabei hilft die große Erfahrung beim Ausrichten von Meisterschaften. „Wir sind gut im Zeitplan, alle haben gut gearbeitet“, sagt Würdemann. „Die Faustball-Abteilung kümmert sich fast um alles selbst. Es ist fast wie ein Verein im Verein“, meint der SVM-Vorsitzende Jürgen Ebeler. Mitgeholfen wird trotzdem auch von den anderen Abteilungen. Neben Bodo Würdemann und Jens Kolb sind Ralf Pfleger, Sven Würdemann, Carsten Bischoff, Michael Lehmann und Thomas Heinrich als Spieler aktiv.

Die Schirmherrschaft für die Veranstaltung hat Wardenburgs Bürgermeisterin Martina Noske übernommen. „Der Sport hat in der Gemeinde eine hohe Priorität – und der Faustball ist gefühlt die größte Sparte“, erklärt die parteilose Politikerin. Für sie sei es eine Ehre, angefragt worden zu sein. „Ich habe mir schon einige Spiele angeguckt und großen Respekt davor, mit welchem körperlichen Einsatz dort agiert wird“, sagt Noske, die von „Leistung auf höchstem Niveau“ spricht.

Um im gehobenen Alter überhaupt noch so fit zu sein, trainiert die Mannschaft zweimal in der Woche und tritt gemeinsam mit zwei jüngeren Spielern in der drittklassigen Regionalliga Niedersachsen an. „Ohne die Jüngeren würde das nicht gehen. Irgendjemand muss ja mal laufen“, schmunzelt Würdemann. Nach dieser DM ist für ihn Schluss: „Meine Knie sind zu demoliert.“ Zum Abschied haben er und seine Teamkameraden aber noch einmal alles selbst in der Hand.

Arne Jürgens
Volontär, 1. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003

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