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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Heimvorteil als Rückenwind

18.08.2017

Moslesfehn Wochenlang haben die Spielerinnen sowie der gesamte Verein auf dieses Wochenende hingefiebert – jetzt gilt es: Der SV Moslesfehn richtet am Samstag und Sonntag, 19./20. August, die Deutschen Meisterschaften im Feldfaustball der Frauen und Männer aus. Dabei erhoffen sich die Gastgeber natürlich ein erfolgreiches Abschneiden insbesondere von ihren eigenen Frauen, die als Ausrichter von ihrem Freistartplatz profitierten und somit beim Turnier der sechs besten Mannschaften aus den Bundesligen Nord und Süd dabei sind. Auch der Ahlhorner SV als Staffelsieger im Norden ist im Turnier vertreten und steht sogar direkt im Halbfinale.

 SV Moslesfehn

In der Punktspielsaison belegten die Moslesfehnerinnen nach einem furiosen Start am Ende nur den vierten Rang in der Abschlusstabelle der 1. Bundesliga Nord, der rein sportlich betrachtet eigentlich gar nicht zur DM-Qualifikation gereicht hätte. Da der Ausrichter einer Deutschen Meisterschaft aber über einen Freistartplatz verfügt und der SVM diese „Wildcard“ seinen Frauen übertragen hatte, ist die Mannschaft von Trainer Till Oldenbostel jetzt dabei.

Fluch und Segen

„Die Gewissheit, die DM-Qualifikation von Anfang an gesichert zu haben, ist irgendwie Fluch und Segen zugleich“, analysiert Angreiferin Sabine Grüning. „In den letzten Jahren haben wir uns immer sportlich für die DM qualifiziert. Das war auch diesmal das Ziel, zumal es für uns kein gutes Gefühl ist, einer Mannschaft, die sich in der Saison den dritten Platz erkämpft hat, das DM-Ticket wegzunehmen“, so die Moslesfehnerin. Vor allem in der Rückrunde ließen die Leistung der Mannschaft vom Küstenkanal erheblich nach. Das Nachlassen sei allerdings nicht auf die sichere DM-Quali zurückzuführen. „Auch in den vergangenen Serien haben wir zum Ende hin immer etwas nachgelassen“, blickt sie zurück. Umso intensiver gestalteten die Moslesfehnerinnen in den vergangenen Wochen das Training, um pünktlich zum Saisonhöhepunkt noch einmal die bestmögliche Leistung abzurufen.

Gleich im Eröffnungsspiel am Samstag um 10 Uhr ist die Heimmannschaft gefordert, wenn sie in der Qualifikation auf den TSV Dennach (2. Platz Bundesliga Süd) trifft. Die Schwarzwälderinnen um die Nationalspielerinnen Sonja Pfrommer am Schlag und Anna-Lisa Aldinger (Zuspiel) reisen als amtierender Europacup-Sieger an. Das Team hat in den vergangenen Jahren so ziemlich alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. In der Süd-Bundesliga musste Dennach nur dem TSV Calw knapp den Vortritt lassen.

„Das ist ein sehr starker Gegner, wobei es immer spannend und extra motivierend ist, sich mit einem so herausragenden Team zu messen. Aber auf einer DM ist auch immer alles möglich“, blickt Sabine Grüning voraus. „Sollten wir tatsächlich das Halbfinale erreichen, wäre es für uns der Wahnsinn! Wir wollen für unsere Fans und die vielen Helfer alles geben, damit sie ihre Mannschaft auch am Sonntag noch spielen sehen und anfeuern können“, so Grüning. Sollte den Moslesfehnerinnen ein Sieg gegen Dennach gelingen, wartet im Halbfinale übrigens ein Derby gegen Ahlhorn...

 Ahlhorner SV

Die Frauen des Ahlhorner SV können zunächst die Qualifikationsspiele der DM beobachten, da sie bereits im Halbfinale stehen. Dabei verlief die Punktspielsaison durchaus etwas kurios für den ASV, der mit einer Niederlage gegen Moslesfehn gestartet ist und sich am letzten Spieltag sogar noch zwei Pleiten leistete – eine davon gegen den Absteiger MTV Hammah. „Nach einer klaren Steigerung während der Saison war der Abschluss natürlich enttäuschend“, bilanziert Abwehrspielerin Sandra Wortmann. Umso fokussierter habe das Team anschließend und während der gesamten DM-Vorbereitung an den Defiziten gearbeitet. Schließlich wird man sich in Moslesfehn keinen schwachen Auftritt erlauben dürfen, wenn man eine Medaille gewinnen möchte.

Tagesform entscheidend

Wen sich das ASV-Team – Dennach oder Moslesfehn – im Halbfinale lieber wünscht? „Wir haben gegen beide Teams schon Niederlagen einstecken müssen und wissen sehr gut, wie sehr es bei einer DM auf die Tagesform ankommen wird“, antwortet Wortmann. „Generell hat Dennach eine individuelle Klasse und ist uns diesbezüglich überlegen. Moslesfehn hingegen ist ein kompaktes Team, das kämpferisch stark ist und mittlerweile über genauso viel DM-Erfahrung verfügt“, sagt die Ahlhornerin. Somit werde es aus ihrer Sicht schwierig, erneut ins Finale einzuziehen. Vor einem Jahr gelang es den Ahlhornerinnen, auch wenn man Gold dem TV Jahn Schneverdingen überlassen musste. Einen Schub für die gesamte Mannschaft erhofft sich der ASV außerdem dadurch, dass mit Sarah Reinecke und Pia Neuefeind gleich zwei Spielerinnen für die Nationalmannschaft nominiert worden sind.

Bei der Frage nach dem DM-Favoriten antworten Sabine Grüning und Sandra Wortmann übereinstimmend: Sie schätzen den TSV Calw, Staffelsieger im Süden, am stärksten ein. Calw spielt im Halbfinale gegen den Sieger der Partie TV Jahn Schneverdingen - FSV Hirschfelde.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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Sönke Spille Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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