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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Faustball: Moslesfehn schafft DM-Quali

20.02.2017

Ahlhorn /Brettorf /Moslesfehn Jubel beim Ahlhorner SV und SV Moslesfehn, Enttäuschung beim TV Brettorf: Während die Hallenpunktspielsaison in der 1. Bundesliga Nord der Frauen für zwei Faustballteams aus dem Landkreis ein erfreuliches Ende nahm, sind die Brettorferinnen durch zwei Heimniederlagen abgestiegen.

 Ahlhorner SV

Mit zwei Siegen in eigener Halle machten die Ahlhornerinnen die Staffel-Meisterschaft in der Nord-Bundesliga perfekt und verschafften sich damit die beste Ausgangssituation für die Deutsche Meisterschaft am 4./5. März in Stuttgart-Stammheim. In der ersten Partie des Tages kam es direkt zum Topspiel gegen den MTSV Selsingen, dass Ahlhorn knapp mit 3:2 gewann (13:11, 7:11, 11:5, 5:11, 12:10). Wie gewohnt entwickelte sich eine packende Begegnung, die über die volle Länge ausgetragen wurde. Im fünften Satz konnten die Ahlhornerinnen einen 3:4-Rückstand in eine 6:4-Führung verwandeln. Doch erneut mobilisierte Selsingen um Weltmeisterin Annika Bösch alle Kräfte und hatte beim Stand von 10:8 sogar zwei Matchbälle. Doch Ahlhorn blieb cool, punktete vier Mal in Folge und ging als glücklicher Sieger vom Feld.

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Nicht ganz so dramatisch verlief der Viersatzsieg gegen die SG Stern Kaulsdorf (11:6, 6:11, 11:8, 11:9). Die Gäste konnten den zweiten Satz zwar erfolgreich gestalten, doch mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung diktierte der ASV danach das Spiel. Im vierten Satz drehten die Gastgeberinnen einen 4:9-Rückstand noch zu ihren Gunsten. „Wir können mehr als zufrieden mit dem Verlauf dieser Saison sein. Jetzt gilt es, sich auf den Saisonhöhepunkt in Stammheim zu fokussieren. Als Staffelsieger können wir selbstbewusst und entschlossen auftreten“, sagte Abwehrspielerin Sarah Reinecke.

 SV Moslesfehn

Auch beim Landkreisrivalen in Moslesfehn herrschte am Sonntag große Zufriedenheit, denn mit zwei deutlichen 3:0-Erfolgen gegen den gastgebenden TSV Essel (11:8, 11:4, 11:4) sowie gegen den TSV Bardowick (11:2, 11:3, 11:5) machten die Rot-Weißen ihren dritten Tabellenplatz und die damit verbundene DM-Teilnahme perfekt. „Jetzt darf gefeiert werden, wobei wir die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft auch gerne schon früher perfekt gemacht hätten“, sagte SVM-Spielerin Sabine Grüning. In Essel zeigte Moslesfehn auch ohne Mittelspielerin Nane Ahrens eine sehr konzentrierte Leistung. Dabei kamen alle Spielerinnen zum Einsatz. „Wir haben beide Partien relativ locker gewonnen und unsere Gegner gar nicht erst ins Spiel kommen lassen. Die Siege waren eigentlich nie gefährdet“, berichtete Grüning.

 TV Brettorf

Weniger euphorisch war hingegen die Stimmung beim TV Brettorf. Bis zum letzten Spieltag hatte die junge Mannschaft um Trainerin Rieke Buck auf den Klassenerhalt gehofft – am Sonntag war der Abstieg nach den beiden Heimniederlagen gegen den VfL Kellinghusen (4:11, 14:12, 6:11, 5:11) und TV Jahn Schneverdingen (11:13, 14:12, 14:12, 5:11, 8:11) jedoch besiegelt. Dabei hielten die Brettorferinnen in beiden Begegnungen mit einer adäquaten Leistung dagegen. Gegen Kellinghusen gelang dank guter kämpferischer Einstellung der Satzausgleich. Danach leistete sich der TVB in den entscheidenden Momenten allerdings zu viele einfache Fehler, die letztendlich dem Gegner zum Sieg verhalfen. Anschließend hätte gegen den Tabellenvierten Schneverdingen ein Sieg her gemusst, um noch den Abstiegsplatz zu verlassen. Und die TVB-Spielerinnen waren auch sehr dicht dran: Von den ersten drei Sätzen, die alle erst in der Verlängerung entschieden wurden, konnten sie zwei gewinnen. Doch diese Energieleistung hatte scheinbar zu viel Kraft gekostet, denn im vierten und fünften Durchgang geriet Brettorf schnell in Rückstand und stand am Ende mit leeren Händen da.

Nun bleibt trotz des vorletzten Tabellenplatzes noch ein kleines Fünkchen Hoffnung: Da der MTSV Selsingen in der kommenden Hallensaison eventuell auf seinen Startplatz in der 1. Bundesliga verzichtet, könnte für die Brettorferinnen ein Hintertürchen zum Klassenerhalt aufgehen.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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