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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Kein Podestplatz zum Saisonabschluss

10.10.2019

Münzbach /Landkreis Ohne Medaille in der Gesamtwertung sind die Faustballer des Niedersächsischen Turnerbundes (NTB) vom Jugendeuropapokal zurückgekehrt. Im österreichischen Münzbach schaffte es nur die weibliche U 18 auf das Podest – zu wenig, um in der Gesamtwertung einen der ersten drei Plätze zu erringen.

Jugendeuropapokal

In der männlichen und weiblichen U 14 sowie U 18 waren die insgesamt 46 Mannschaften der Landesverbände aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien beim traditionellen Abschluss der Feldsaison an den Start gegangen. Die NTB-Auswahl ging als Titelverteidiger ins Rennen.

Männliche U 18

Die männliche U 18 musste sich bereits nach der Vorrunde aus dem Medaillenrennen verabschieden. Mit Lorenz Neu, Finn Kläner, Kapitän Lucas Uken (alle TV Brettorf), Jan Hermes und Keanu Pipa (beide Ahlhorner SV) standen gleich fünf Landkreis-Akteure im Aufgebot. Doch neben Siegen gegen Schwaben und Baden sowie einem Remis gegen Zürich/Schaffhausen gab es Pleiten gegen Oberösterreich und Thurgau. Aufgrund des schlechteren Ballverhältnisses wurde das Team von Tobias Kläner und Benjamin Schwarze (beide TVB) Gruppenvierter. „Gegen Thurgau hat am Ende überhaupt nichts mehr gepasst“, sagte Lucas Uken. „Keiner hat so richtig in das Spiel gefunden.“

Im Qualifikationsspiel am Sonntag gegen Niederösterreich setzte sich der NTB dann mit 2:1 durch (7:11, 13:11, 3:0) und traf im Spiel um Rang fünf erneut auf Thurgau. Im zweiten Duell gab es einen 2:1-Sieg (11:8, 8:11, 3:1). Uken: „Wir hatten mit dem Team ja noch eine Rechnung offen, haben zusammen gekämpft und uns auch von strittigen Schiedsrichterentscheidungen nicht aus der Bahn werfen lassen.“

Männliche U 14

Mit guten Ergebnissen gestartet, kam die männliche U 14 am Sonntag von ihrem Weg in Richtung Medaillen ab. In der Vorrunde hatte die Mannschaft um Elias Borchers und Lewin Mathieu (beide TV Brettorf) noch Zürich/Schaffhausen, Hessen und Vorarlberg geschlagen, gegen Bayern Remis gespielt und gegen den späteren Sieger Baden eine knappe Niederlage einstecken müssen.

Als Gruppenzweiter ging es im Quali-Spiel einen Tag später gegen Oberösterreich. Hier lief dann nicht alles zusammen. Mit 8:11 und 9:11 musste sich Niedersachsen geschlagen geben, setzten sich aber im Spiel um Rang fünf gegen Bayern durch (11:8, 5:11, 3:11). „Unsere Spiele waren wie das Wetter – ein ständiges Auf und Ab“, sagte Trainer Robert Hüper.

Weibliche U 14

Platz vier holte sich die weibliche U 14. Dabei war man noch als Sieger aus der Vorrundengruppe herausgegangen. „Der Gruppensieg hat unsere Erwartungen am Samstag weit übertroffen“, sagte Trainerin Seike Dieckmann. Gleich im ersten Spiel gegen Bayern agierte das Team um Annika Schmidtchen, Nancy Mahood, Lea Delitzscher (alle ASV) und Jolina den Dulk (Wardenburger TV) stark und holte sich mit 11:7 und 11:9 den Sieg. „Wir waren von Anfang an konzentriert und haben den Sieg als Team nach Hause geholt“, so Dieckmann. In den folgenden Spielen gegen Thurgau, Südtirol und Salzburg wurde dann kräftig gewechselt. „Da hat sich jede Spielerin problemlos eingefügt.“

Im Halbfinale verlor der NTB dann das erneute Duell mit Bayern (5:11, 9:11) und fand auch im Spiel um Bronze gegen Schwaben nicht in die Erfolgsspur zurück (7:11, 8:11). „Die Gegner am Sonntag waren leider nicht zu knacken“, musste Dieckmann eingestehen. „Ein Kompliment aber an meine Mannschaft, dass sie – egal wie hoch der Rückstand war – niemals den Kopf hat hängen lassen.“

Weibliche U 18

Mit einer Medaille um den Hals trat die weibliche U 18 den Rückweg nach Niedersachsen an. Dabei hatten Anna Carstens (WTV) und Christin Hirsch (TVB), die zum Aufgebot zählten, zum Vorrundenabschluss noch kräftig zittern müssen. Nach Siegen gegen Oberösterreich, Zürich/Schaffhausen und Vorarlberg sowie Niederlagen gegen Bayern und Schleswig-Holstein reichte es dank des besseren Ballverhältnisses für Platz drei in der Gruppe. „Gegen Schleswig-Holstein lief überhaupt nichts zusammen“, blickten die beiden Trainerinnen Carina Müller und Michaela Grzywatz (ASV) auf die Vorrunden zurück.

Am Sonntag bezwang der NTB dann Schwaben glatt in zwei Sätzen (11:5, 11:9), musste sich im erneuten Aufeinandertreffen mit Bayern im Halbfinale aber ein weiteres Mal geschlagen geben (7:11, 11:13). Im Spiel um Platz drei ließ Niedersachsen Gegner Oberösterreich mit 11:5 und 11:4 dann nicht den Hauch einer Chance.

Gesamtwertung

In der Gesamtwertung kam der NTB auf 330 Punkte und lag damit 30 Zähler hinter dem Drittplatzierten Bayern. Den Sieg holte Schwaben (390 Punkte) vor Oberösterreich. „Dass es nicht zu einem Platz auf dem Podest gereicht hat, ist für uns zwar bitter, als eingefleischte Faustballerin freue ich mich aber darüber, dass die Qualität und Quantität im Faustball zunimmt“, sagte Landesjugendwartin Doris Schmertmann (Moslesfehn).

U-18-Länderspiel

Für Christin Hirsch stand am Samstagabend noch ein ganz besonderes Highlight an: Unter Flutlicht absolvierte sie ihr erstes Länderspiel für die weibliche U 18 gegen Österreich. „So ein Gefühl habe ich bisher noch nicht gehabt, es war unbeschreiblich“, sagte die Brettorferin. „Ich wollte den Bundestrainern und auch den Zuschauern unbedingt zeigen, was ich kann.“ Einen Satz stand sie beim 2:1-Sieg (14:12, 12:10, 7:11) auf dem Spielfeld und lieferte eine ordentliche Leistung ab. „Wir waren alle sehr nervös, die Österreicherinnen waren schon etwas erfahrener. Aber wir haben alle grandios gespielt“, so Hirsch. Für sie steht am kommenden Wochenende noch ein Lehrgang mit der Nationalmannschaft an. Das Ziel: Sich für die U-18-Weltmeisterschaft im kommenden Jahr in Österreich zu empfehlen.

Sönke Spille Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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