• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

125 Jahre Vfl Wittekind: Nachwuchsarbeit steht im Vordergrund

19.07.2016

Wildeshausen Als eigentliche Geburtsstunde der Handballabteilung im VfL Wittekind Wildeshausen gilt das Jahr 1974. Doch Handball gab es schon 1930. Eine Männermannschaft des VfL spielte auf dem alten Sportplatz an der Harpstedter Straße Feldhandball. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg Ende der 40er und Anfang der 50er Jahre wurde noch Feldhandball gespielt – sowohl von Frauen als auch von Männern.

Mit dem Bau der großen Sporthalle am Gymnasium Anfang der 70er Jahre konnte Handball etabliert werden. Es war Dietrich Förster, seit 1972 Lehrer an der Hauptschule und selbst Handballer, der in der Schul-AG junge Leute an den Sport heranführte. „Ich bin 1974 vom VfL gefragt worden, ob ich Interesse am Aufbau einer Handballabteilung hätte“, erzählt der heute 73-Jährige.

Beim SC Wildeshausen gab es damals bereits Handball, unter anderem war dort Wolfgang Sasse aktiv. Doch Handball war im Nachbarverein auf dem absteigenden Ast. „Mit Gründung der VfL-Handballabteilung schloss sich Karl-Heinz Ebental vom SC mit einer Jugendmannschaft dem VfL an“, sagt Förster. Fünf Jugendmannschaften nahmen am Spielbetrieb teil. „In der ersten Saison wurde die C-Jugend gleich Kreismeister“, erinnert sich Förster.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Elfie Goltz begann mit dem Mädchen-Handball – eine A-Jugend und ein Frauenteam spielten um Punkte.

Wolfgang Sasse, Trainer einer Bundeswehrmannschaft, wechselte 1976 von den SC- zu den VfL-Handballern. Er übernahm das Training der Frauen und weiblichen A-Jugend. Sasse organisierte auch den ersten Wittekind-Cup für Frauen.

1977 übernahm Tede Tedsen die Leitung der Handballabteilung, tatkräftig unterstützt von Rainer Woltemate, Kuno Schöning und Paul Cardenäo. Die Mitgliederzahl stieg auf 144 und sieben Mannschaften.

Wolfgang Sasse wurde 1978 Abteilungsleiter. Die Abteilung wuchs auf 244 Mitglieder und zehn Mannschaften. Die Sporthalle am Gymnasium wurde zur Handball-Hochburg, die 1. Frauenmannschaft wurde Meister und stieg in die Oberliga auf. Es folgte aber sofort wieder der Abstieg.

Das Hoch im Wildeshauser Handball wurde auch dadurch deutlich, dass Spitzenmannschaften hier spielten: TV Grambke (Bundesliga) gegen Roter Stern Belgrad oder auch TV Grambke gegen Frisch Auf Göppingen (Punktspiel Bundesliga).

Bei der Wertung des Bezirks „Verein mit der besten Jugendarbeit“ belegte der VfL Wittekind 1983/84 den zweiten Platz. Mehrere Jugendteams spielten in der Bezirksliga.

In der Saison 1988/85 wurde das erste Nacht-Turnier organisiert. 305 Mitglieder spielten in 15 Mannschaften und einer Mini-Gruppe Handball.

1990 stieg der Wittekind-Cup für Frauenmannschaften zum 15. Mal, erstmals mit vier Mannschaften aus der „DDR“.

Priorität im VfL hatte und hat die Ausbildung der Jugendmannschaften. Viele Mädchen und Jungen spielten damals in Auswahlmannschaften, bis hin zur Nationalmannschaft (Kristina Heinze) oder Niedersachsen-Auswahl (Manuela Wilkens und Sandra Klostermann).

Seit elf Jahren ist Waldemar Köbke (55) Abteilungsleiter der Handballer. Unter seiner Regie spielen 19 Mannschaften mit 120 Aktiven. Am höchsten platziert ist die 1. Frauen in der Weser-Ems-Liga (heißt jetzt Landesklasse). Die männliche und weibliche Jungend C spielen in der Landesliga.

Seit 2007 gibt es eine Spielgemeinschaft zwischen dem VfL Wildeshausen und dem Harpstedter Turnerbund. Gründe sind laut Köbke einerseits Nachwuchsmangel, andererseits die geringer gewordene Zahl der ehrenamtlichen Trainer, Betreuer, Schiedsrichter und Funktionäre. Köbke ist nicht nur Abteilungsleiter, sondern auch Schiedsrichter, Kassenwart des HSG und Trainer der weiblichen Jugend B. Bis vor zwei Jahren war er auch Vorsitzender der HSG. Den Blick in die Zukunft sieht er nüchtern: „Wenn wir nicht mehr junge Spieler für den Handball gewinnen können, sind die Chancen für den VfL-Handball nicht gut.“

Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
Rufen Sie mich an:
04431 9988 2705
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.