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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Neerstedterinnen finden zu ihren Stärken

30.12.2017

Neerstedt /Bookholzberg Es läuft besser als erwartet in der Handball-Landesliga für die beiden Frauen-Mannschaften aus dem Landkreis. Zur Winterpause können die Trainer zufrieden auf die erste Halbserie zurückblicken. Gerade der TV Neerstedt wusste mit dem zweiten Tabellenplatz zu beeindrucken, aber auch die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg, die in der vergangenen Saison noch gegen den Abstieg gekämpft hatte, konnte bisher durchaus überzeugen.

TV Neerstedt: Dabei verlief die Vorbereitung beim Team des Trainergespanns Maik Haverkamp/Michael Kolpack durchwachsen. Immer wieder fielen Spielerinnen durch Urlaub, Verletzungen und berufsbedingt aus. Gerade an eine Integration der neuen Spielerinnen Anne Schmidt, Nadja Albes und Laura Huntemann war deshalb kaum zu denken. Da zu Saisonbeginn auch noch Wiebke Haake, Cordula Schröder-Brockshus, die sich beide inzwischen wieder im Aufbautraining befinden, sowie Sharleen Siemers verletzungsbedingt ausfielen, kamen die Neerstedterinnen in den ersten Spielen noch nicht richtig in Schwung.

Nach einigen Niederlagen deutete sich aber ein klarer Aufwärtstrend an. Schritt für Schritt steigerten die Landkreislerinnen ihre spielerische Qualität. Neben Kondition und Taktik zeigte sich das Team auch mental sehr gut eingestellt, denn knappe Spiele, in denen sogar ein Mehrtorerückstand aufgeholt werden konnte, holten sich die Grün-Weißen in fast unnachahmlicher Manier. So katapultierte sich Neerstedt mit einer Serie von sieben Erfolgen auf den zweiten Tabellenplatz.

„Wenn wir oben bleiben wollen, muss aber noch mehr kommen, da müssen wir uns richtig strecken“, weiß Kolpack um die Schwierigkeit der kommenden Aufgaben. Der Co-Trainer hat die Stärken seines Teams erkannt: „Wir müssen in unseren Spielen das Tempo immer hoch halten und so den Gegner zu einfachen Fehlern zwingen.“ Lediglich die Abwehr sei nicht konstant genug, deshalb werde man hier verstärkt arbeiten und die kleinen Fehler abstellen. In der Offensive hat die Mannschaft den großen Vorteil, dass der Gegner sich nie auf eine Haupttorschützin einstellen kann. Mit Nadja Albes (50 Treffer), Kirsten Kurok (36), Cordula Schröder-Brockshus (31), Wiebke Haake (28) und Agnieszka Blacha (28) ist der Angriff sehr ausgeglichen besetzt.

„Wir wollen oben bleiben, und wenn sich die Chance ergibt, nehmen wir auch den Aufstieg gerne mit“, sagt Kolpack. Kurz vor den Festtagen gab es allerdings zwei Hiobsbotschaften, denn zum einen wird Schröder-Brockshus nach einem erneuten Kreuzbandriss, den sie sich im Training zuzog, wohl bis zum Saisonende ausfallen, zum anderem fehlt auch Torhüterin Sina Huntemann nach einer Knie-OP etwa sechs Wochen.

HSG Grüppenbühren/Bookholzberg: Nachdem in der vergangenen Saison erst in der Schlussphase der Klassenerhalt gelang, wollte das Team von Trainer Harald Logemann in der neunen Spielzeit ein solches Wechselbad der Gefühle vermeiden. Entsprechend konzentriert wurde dann auch die Vorbereitung absolviert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, denn aus den ersten fünf Spielen der neuen Saison holten die Logemann-Schützlinge tolle 9:1 Zähler. „Wir haben nach zehn Spielen schon mehr Punkte auf dem Konto als in der gesamten letzten Saison“, zeigt sich der HSG-Coach hoch zufrieden mit dem bisherigen Verlauf. Die Mannschaft habe sich gut weiterentwickelt und vieles von dem umgesetzt, was im Training erarbeitet wird.

In der Deckung sorgt Jana Meenen für mehr Stabilität, und auch in der Offensive wurde mit Jana Folkerts die Mittelposition sehr gut besetzt. Nach etlichen kleinen Verletzungen ist zudem Youngster Annika Bodzian endlich wieder auf dem Weg der Besserung und zurück in der Mannschaft. Auch Nachwuchsspielerin Nane Steinmann hat einen großen Schritt nach vorne gemacht und ist sowohl auf der Außen- als auch auf der Halbposition eine gute Ergänzung zu Wiebke Möller. Joana Oekermann zeigt in der Offensive noch kleine Schwächen, doch ist sie in der Defensive eine Bank.

Logemann weiß aber, dass er noch einige Stellschrauben feinjustieren muss, um das Spiel seines Teams stabiler zu machen. Das ist auch erforderlich, denn nach dem tollen Start gab es einen kleinen Bruch. Sein Team liegt mit 13:9 Punkten auf einem guten vierten Tabellenplatz. Ein Grund für den Höhenflug war nicht nur, dass sich die Mannschaft insgesamt gesteigert hat, sondern auch Goalgetterin Wiebke Möller, die mit 83 Treffern die Torschützenliste der Landesliga anführt. „Die Saison ist noch recht lang, und wir haben bisher eigentlich nur wichtige Punkte gegen den Abstieg geholt“, stapelt Logemann weiter tief.

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