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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Oberliga: Neerstedt entscheidet Krimi gegen Bissendorf für sich

25.04.2016

Sandkrug Ein völlig begeisterter Trainer Jörg Rademacher wusste gar nicht so genau, wo er anfangen sollte mit seiner Lobes-Hymne über sein Team. Keine fünf Minuten zuvor war eine spannende Handball-Oberligapartie zwischen Rademachers TV Neerstedt und dem bisherigen Tabellenzweiten TV Bissendorf-Holte mit 30:29 für den TVN zu Ende gegangen.

Dabei waren die Hausherren aus Neerstedt wieder nur mit einem dezimierten Kader in die Begegnung gegangen, gerade einmal sieben Feldspieler standen Coach Rademacher zur Verfügung. Doch diese machten ihre Sache mehr als gut. Kampf, Leidenschaft und eine sichere Abwehr ebneten den Weg zum dritten Neerstedter Sieg in Folge, der damit zum Saisonende noch einmal eine Serie startet.

Spielbestimmend waren im ersten Abschnitt aber über weite Strecken die Gäste aus Bissendorf. Doch einen zwischenzeitlichen 9:12-Rückstand verkürzten die Gastgeber bis zur Halbzeit auf 14:15. Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Einen zwischenzeitlichen 19:22-Rückstand egalisierte der TVN dank eines überragenden Christoph Kuper im Tor und ging durch Ole Goyert zwölf Minuten vor dem Ende zum ersten Mal in Führung (25:24). „Ich habe meinem Team gesagt, dass wir lange dranbleiben müssen, und dann bekommen wir unsere Chance“, verriet Rademacher seinen Schlachtplan – der aufging. Auf 27:24 zogen die Hausherren um den neunfachen Torschützen Eike Kolpack davon, doch Bissendorf hatte noch keineswegs aufgegeben und glich in der 29. Minute aus. Dann überschlugen sich die Ereignisse, 15 Sekunden vor dem Ende wurde der Versuch von Eike Kolpack abgeblockt und gelang irgendwie zu Malte Kasper. Der Neerstedter Kreisläufer fackelte nicht lange und schloss zum 30:29 ab. Den letzten Freiwurf nach den gespielten 60 Minuten wehrten die Grün-Weißen vor einem begeisterten Publikum ab. „Das war heute eine kleine Sensation. Dass wir da so ein Ding raushauen, damit habe ich nicht gerechnet“, jubelte Rademacher. „Ich denke, wir haben heute gesehen, wie viel Qualität in uns steckt. Wir hätten so viel mehr Möglichkeiten, wenn wir breiter aufgestellt wären“, so der Coach.

Einen bittereren Beigeschmack hatte der sensationelle Erfolg aber noch: Tim Schulenberg verletzte sich in der Schlussphase. Erste Diagnose: Die Speiche des rechten Arms ist gebrochen.

Sönke Spille Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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