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Vorfreude auf Arbeit mit Talenten

16.02.2019

Neerstedt Fast zwei Monate dauerte die Suche – nun ist der TV Neerstedt endlich fündig geworden: Andreas Müller wird ab der kommenden Saison neuer Trainer beim derzeitigen Handball-Verbandsligisten der Männer. Nach abschließenden Gesprächen am Mittwoch einigten sich der Verein und Müller auf eine Zusammenarbeit.

„Es war eine lange Suche“, gestand auch Neerstedts Handball-Abteilungsleiter Fabian Kahler. „Wir sind nun unheimlich stolz, dass wir nach vielen Wochen ein so tolles Ergebnis haben.“ Während die Suche nach einem geeigneten Kandidaten beschwerlich verlief, ging mit Müller, der momentan Landesligist HSG Grüppenbühren/Bookholzberg trainiert, alles ganz schnell. Am Freitag fand das erste telefonische Gespräch statt, am Mittwoch saßen Müller, Fabian Kahler und der 2. Vorsitzende Frank Bartsch zusammen. „Nach dem Gespräch musste ich keine Nacht mehr darüber nachdenken sondern habe zugesagt“, berichtet Müller.

„Neustart“ im Sommer

Ähnlich ging es Fabian Kahler der betont, dass der Bookholzberger perfekt in das Anforderungsprofil des Vereins passe. „Der TV Neerstedt verfolgt einen Weg mit Spielern aus der Jugend. Wir haben ein junges Team, das sich weiterentwickeln soll“, so Kahler. Müller sei der „perfekte Mann“ für den „Neustart“ im Sommer.

Seit knapp 25 Jahren ist Andreas Müller nun schon im Trainerbereich tätig – zum ersten Mal verschlägt es ihn dabei zu einem anderen Verein als Bookholzberg und Grüppenbühren. Hier trainierte er verschiedene Teams im Jugend- und Seniorenbereich. Seit fünf Jahren gehört der B-Lizenzinhaber dem Trainerteam bei den Männern der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg an, seit 2017 als Cheftrainer. Im Sommer verlässt er die HSG nun.

Stattdessen schlägt er den „Grün-Weißen Weg“ beim TV Neerstedt ein. „Ich lege viel Wert auf Kommunikation – auf und neben dem Spielfeld“, sagt Müller über sich selbst. Er habe immer ein offenes Ohr für seine Spieler, lege viel Wert auf Ehrlichkeit und Pünktlichkeit. Auf dem Spielfeld liegt beim ehemaligen Verbandsliga-Torhüter der Fokus auf der Abwehr. „Mir ist aber auch ein schnelles Spiel nach vorne wichtig. Jeder muss die Konzepte verinnerlicht haben, seine Laufwege kennen“, sagt Müller, der in den kommenden Wochen entscheiden will, wer noch zu seinem Trainerteam stößt.

Glücklich über die Trainerverpflichtung zeigte sich auch Frank Bartsch, 2. Vorsitzender des TVN: „Mit Andreas wollen wir in Zukunft einen schnellen und jungen Handball spielen“, sagt er. Unter Druck setzen möchte der Verein Müller dabei nicht. „Wir setzen nicht voraus, in der kommenden Saison direkt in die Oberliga aufzusteigen“, so Bartsch. Viel wichtiger sei es, ein zukunftsorientiertes Team zu entwickeln. „Andreas hat dafür das nötige Feuer.“

Wer dem neuen Coach in der kommenden Saison zur Verfügung steht, ist aktuell noch nicht klar. „Derzeit liegt uns weder eine feste Zu- nach Absage vor“, erklärt Fabian Kahler. Mit der Zusage von Andreas Müller habe man nun Planungssicherheit und wolle konkrete Gespräche mit den Spielern führen. „Fest steht für uns, dass wir in Zukunft mit einem jungen und talentierten Team arbeiten wollen.“

TVN mit Auswärtsspiel

Am Sonntag sitzt um 17 Uhr beim ATSV Habenhausen noch Björn Wolken auf der Neerstedter Trainerbank. Nach zwei Jahren als TVN-Coach hatte er Ende 2018 angekündigt, seinen Trainerjob abzugeben. „Wir werden uns voll reinhängen, doch nach dem Hinspiel sehe ich uns doch ein wenig als Außenseiter“, sagt Wolken. Die Gesamtsituation spricht wohl für die Gastgeber, die in eigener Halle immer wieder starke Leistungen gezeigt haben.

Das Hauptaugenmerk der Neerstedter wird dabei besonders auf Marco Wilhelms liegen müssen, der im Habenhausener Spiel der Denker und Lenker ist und dabei seine Mitspieler wie die Goalgetter Lukas Schäfer und Marc Krüger immer wieder sehr gekonnt in Szene setzt. Immerhin: Die bisher angeschlagenen Akteure haben sich alle zurückgemeldet, Neerstedt kann somit wieder in Bestbesetzung antreten. „Wenn wir gut ins Spiel kommen und die Tagesform der Spieler in die richtige Richtung geht, könnte uns eine Überraschung gelingen“, sieht Trainer Wolken sein Team nicht chancenlos.

Sönke Spille Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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