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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Handball Im Kreis Oldenburg: So geht es für die Oberliga-Teams weiter

17.04.2020

Neerstedt /Hude /Sandkrug Für die drei Oberliga-Mannschaften aus dem Landkreis ist die Handballsaison 2019/20 – nach dem Beschluss des niedersächsischen Handballverbandes (HVN) – beendet. Das sagen die Verantwortlichen über den Abbruch, die Saison und die Zukunftsplanungen:

TSG Hatten-Sandkrug

Aus der Abstiegszone zum Jahreswechsel hatten sich die Sandkruger mit starken Auftritten Stück für Stück herausgearbeitet, in 2020 bereits zehn Punkte aus sieben Spielen geholt. Nun wurde das Team von Coach Hauke Rickels ausgebremst. ...der Saisonabbruch: „Es hat keinen Sinn gemacht, weiter zu warten oder sogar weiter zu spielen“, findet TSG-Trainer Rickels. Die Pause sei mit der Zeit bereits zu lang geworden, um direkt wieder voll einzusteigen. ...das Saisonfazit: „Wir waren in einem richtig guten Fahrwasser“, blickt Coach Rickels auf die guten Auftritte im Jahr 2020. Mit der Rückkehr einiger Verletzten – insbesondere Keno Lücken – habe das Team zur alten Stärke gefunden. „Da hätten wir natürlich auch gerne weitergespielt und einen schönen Saisonabschluss mit unseren Fans gefeiert. Das müssen wir nun nachholen“, sagt Rickels. ...die Planungen für 20/21: In Kürze wird Hauke Rickels gemeinsam mit seinem Co-Trainer Robert Langner die vergangene Saison analysieren und dann die Planung für die neue Spielzeit beginnen. „Ich glaube nicht, dass wir im September wieder beginnen können“, sagt Rickels. Deshalb werde man verschiedene Varianten ausarbeiten. Rickels: „In Zeiten wie diesen merken wir, dass Handballspielen ein echtes Luxusgut ist.“

TV Neerstedt

Gerade einmal zwei Punkte aus 20 Saisonspielen – als abgeschlagenes Tabellenschlusslicht schien der Oberliga-Abstieg der TVN-Frauen zu Beginn der Corona-Pandemie bereits festzustehen. Mit der Regelung des HVN halten die Nerstedterinnen nun doch die Klasse. ...der Saisonabbruch: „Es ist in der jetzigen Situation die richtige Entscheidung des HVN, auch wenn wir nach der Tabellensituation abgestiegen wären“, sagt Michael Kolpack, der seit einigen Jahren mit Maik Haverkamp das Trainer-Duo der TVN-Damen bildet, das Amt zum Saisonende aber abgibt. ...das Saisonfazit: Einige Spiele waren erst in der Schlussphase verloren gegangen, die Punkteausbeute alles in allem zu gering. Deshalb hatte man sich im Neerstedter Lager auch auf einen Neustart in der Landesliga vorbereitet. Doch den möglichen Verbleib wolle man nun annehmen und einen weiteren Anlauf für die Mission „Klassenerhalt“ starten. „Wir werden uns auf die neue Situation einstellen und den jungen Spielerinnen die Möglichkeit geben, weiter leistungsorientiert zu spielen und sich ein weiteres Jahr in der Oberliga weiter zu entwickeln“, sagt Vorsitzender Tim Martin Gersner. ...die Planungen für 20/21: Zur neuen Saison werden Cordula Schröder-Brockshus und Andrej Kunz das Team übernehmen. Der Großteil der Mannschaft bleibt dabei zusammen, einzig der Abgang von Spielmacherin Agnieszka Blacha (SG Friedrichsfehn/Petersfehn) steht fest. Die neue Trainerin hält daher Ausschau, welche Möglichkeiten sich noch ergeben und hält vor allem noch nach einer Rückraumspielerin Ausschau.

HSG Hude/Falkenburg

Auf Platz acht beendet Hude/Falkenburg die Spielzeit. Coach Lars Osterloh, der das Team zu Saisonbeginn übernommen hat, kann damit für eine weitere Oberliga-Saison planen. ...der Saisonabbruch: „Der Abbruch war unumgänglich“, sagt Osterloh. Aktuell gehe die Sicherheit vor. Nach den vielen ausgefallenen Spielen hätte die Wiederaufnahme aus seiner Sicht ohnehin wenig Sinn gemacht. „Die Saison noch zu Ende zu bringen, hätte man zeitlich nicht mehr hinbekommen“, sagt er. ...das Saisonfazit: „Im Großen und Ganzen können wir zufrieden sein“, resümiert Osterloh nach seiner ersten Spielzeit als Coach. Einige Punktverluste seien ärgerlich gewesen – für die eigentlich geplanten weiteren Spiele hatte man sich fest vorgenommen, noch einige Punkte einzusammeln, um in der Tabelle ein wenig weiter nach oben zu klettern. ...die Planungen für 20/21: Bereits früh in der Saison haben die Verantwortlichen der HSG die Planungen für die neue Saison begonnen. Im Trainerstab wird unter anderem Keno Fokken die bisherige Co-Trainerin Birgit Deeben ablösen. Dazu verlassen Tina Deeben, Kristin Schulze, Frauke von Freeden und wohl auch Ashley Butler das Team. Als Neuzugänge kann Osterloh die zweitligaerfahrene Rückraumspielerin Amelie Bredehorst (TuS BW Lohne) und die vielseitige Maike Klein (TV Cloppenburg) begrüßen. Während hinter Lena Faske, Maike Deeben und Jessica Galle noch Fragezeichen stehen, befinde man sich aktuell auch noch „mit ein, zwei Spielerinnen im Austausch“, so der Huder Trainer.

Die Sportlerinnen des aktuellen HSG-Kaders trainiert derzeit individuell. „Die Spielerinnen gehen einzeln Laufen, dazu gibt es Team-Videokonferenzen mit einem Personal-Trainer“, verrät Osterloh. Das werde man noch fortsetzen. „Ansonsten wird die Pause zu lang.“

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