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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Oberliga: Neerstedt ist nicht zu                   überwinden

07.11.2016

Neerstedt Zugegeben: Es hat in der Vergangenheit schon spektakuläre Derbys zwischen den Handballern des TV Neerstedt und der TSG Hatten-Sandkrug in der Oberliga gegeben. Am Samstagabend sahen die rund 200 Zuschauer in der Neerstedter Schulsporthalle ein vergleichsweise schwaches Spiel, das die Gastgeber völlig verdient mit 29:22 (11:8) für sich entschieden. Während sich der TVN damit in der Tabelle etwas Luft verschaffte, rutschte die TSG auf den vorletzten Platz ab.

Frust und Enttäuschung waren bei Gäste-Coach Frank Huchzermeier direkt nach dem Abpfiff so groß, dass er nicht am traditionellen Trainerinterview teilnahm. Für ihn stand Rückraumspieler Robert Langner Rede und Antwort. „Wir haben die Vorgaben komplett nicht umgesetzt. Wenn man dann in Abwehr und Angriff auch nicht kämpft, kommt so ein Ergebnis zustande“, meinte Langner fast schon entschuldigend. Huchzermeier hatte zumindest wenig später seine Sprache wiedergefunden: „Bei uns haben Herz und Seele gefehlt. Für diesen Handball habe ich keine Beschreibung, es war die nächste Katastrophe.“

Nicht euphorisch, aber sehr zufrieden klang derweil TVN-Trainer Jörg Rademacher. „Der Sieg ist hochverdient, wir waren die klar bessere Mannschaft. Den Grundstein haben wir in der Abwehr gelegt. Hier hatten wir sowohl Robert Langner als auch den Kreis sehr gut im Griff.“

Der Schachzug der Neerstedter, mit einer 5:1-Deckung zu operieren, ging voll und ganz auf. Andrej Kunz als vorgezogener Akteur schränkte den Aktionsradius von Torjäger Langner effektiv ein – dessen Ausbeute beschränkte sich auf einen Treffer in der ersten und zwei in der zweiten Halbzeit. Allerdings präsentierten sich beide Teams in den ersten 30 Minuten noch mit reichlich Ladehemmung in der Offensive, so dass die Partie sehr zerfahren und verkrampft wirkte und von vielen Fehlwürfen sowie unvorbereiteten Abschlüssen geprägt war. Beim 4:3 durch ihren besten Werfer, Razvan Ghimes, lagen die Gäste das erste und gleichzeitig einzige Mal vorne (11. Minute). Mit zwei wunderbaren Toren holte Ole Goyert dem TVN die Führung zurück (6:5/14.). Ghimes glich noch einmal aus, danach hatten die Hausherren aber keine bangen Momente mehr zu überstehen. Daran hatte auch Torhüter Hendrik Legler großen Anteil, der erneut eine starke Partie ablieferte. Eike Kolpack (2) und Marcel Reuter trafen anschließend zum 9:6 (20.), diesen Drei-Tore-Vorsprung hielt die Rademacher-Sieben auch bis zur Pause.

Nach dem Seitenwechsel blieb Neerstedt konzentriert. Ein weiterer Doppelpack von Kolpack, der trotz einer 5:1-Deckung der TSG auf 8/2 Tore kam, und ein Rückraumwurf von Kunz führten zum 19:13 und bedeuteten eine Viertelstunde vor Schluss schon die Vorentscheidung.

Zwei magische, wenngleich nicht mehr spielentscheidende Momente bot das Derby dann aber doch noch: In der 50. Minute ging Neerstedts zweiter Torhüter Christoph Kuper bei einem Siebenmeter der TSG zwischen die Pfosten. Der Ex-Sandkruger parierte den Wurf seines ehemaligen Mannschaftskollegen Ghimes – und wiederholte dieses Kunststück sechs Minuten später unter dem frenetischen Applaus der Zuschauer auch noch gegen Fabian Knieling.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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