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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Siebenmeter entscheiden Partie

21.11.2017

Neerstedt Die Landesliga-Handballerinnen des TV Neerstedt haben das Landkreis-Duell gegen die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg hauchdünn mit 27:25 (13:11) gewonnen.

Bis zum Schlusspfiff bot die Partie Spannung pur, in den letzten Minuten kippten die Gastgeberinnen die Führung der HSG. Allen voran Cordula Schröder-Brockshus, die drei Strafwürfe in Folge verwandelte, dazu Wiebke Haake und Stefanie Hanuschek erzielten die entscheidenden Treffer zum Ende der Begegnung.

Über die 60 Minuten hinweg war es eine sehr ausgeglichene Partie mit wechselnden Führungen. Beide Teams boten gerade in der Deckung eine starke Leistung. Gastgeber Neerstedt versuchte, nach Ballgewinnen mit Tempo viel Druck auf die gegnerische Deckung auszuüben. Dem konnte die HSG aber ein schnelles Rückzugsverhalten entgegensetzen.

Zehn Minuten vor der Halbzeitpause nutzte Neerstedt eine kurze Schwächephase der Gäste, um sich auf 10:7 (22. Minute) abzusetzen. Mit einem knappen Vorsprung ging es in die Pause. Die Führung verteidigten die Gastgeberinnen bis zum 16:15 (40.), ehe Wiebke Möller und Farina Sanders nun Bookholzberg in Front warfen. Auch neun Minuten vor dem Ende waren die HSG-Frauen noch in Führung (24:22) und schienen alle Möglichkeiten zu haben, das Spiel zu gewinnen.

Nach einer Hinausstellung von Franziska Hische agierte die Deckung der Gäste dann zu passiv. Manuela Garms und Wiebke Haake setzten sich dabei so energisch durch, dass die Unparteiischen dreimal in Folge auf Strafwurf entschieden. Diese Chance ließ sich die sichere Cordula Schröder-Brockshus nicht entgehen und drehte die Partie zum 25:24. Die HSG kam durch Sonja Gode noch einmal zum Ausgleich, doch in der letzten Minute nutzte Neerstedt zwei Abspielfehler.

„Für die Zuschauer war das Spiel bis zum Schlusspfiff richtig spannend, doch hätte das nicht unbedingt sein müssen“, atmete TVN-Trainer Maik Haverkamp nach der Partie tief durch. „Uns fehlen einfach die Rückraumschützen. So mussten wir uns unsere Tore über schnelle Kombinationen erarbeiten. Letztendlich bin ich froh, dass wir unsere Serie auf nun fünf Siege ausgebaut haben“, sagte er.

Sein Gegenüber zeigte sich enttäuscht: „Ein Remis wäre nach den Leistungen wohl gerecht gewesen. Doch wir haben in den entscheidenden Phasen erneut klare Chancen liegen gelassen – das hat sich am Ende gerächt. Für mich hat heute die glücklichere Mannschaft gewonnen“, sagte Harald Logemann.

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